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Schmalblättrige Wollgras, Foto: Naturpark Riedingtal

Hirschbirne, Foto: Ewald Neffe

Schachblume, Foto: F. Kovacs

Echte Johanniskraut, Foto: Ewald Neffe

Rostblättrige Alpenrose, Foto: R. Zideck

Hirschzungenfarn, Foto: H. Marek

Spinnweb-Hauswurz, Foto: H. Marek

Herbstzeitlose, Foto: E. Neffe

Schopfige Traubenhyazinthe

Foto: Naturpark Kamptal-Schönberg

Die Schopfige Traubenhyazinthe (Muscari comosum) erreicht Wuchshöhen von 30 bis 70, teilweise bis 100 cm. Die sehr tief im Boden sitzende Zwiebel des Geophyten hat einen Durchmesser von etwa 1 cm, wobei die Zwiebelhülle braun gefärbt ist und das Innere rosa. Die Blätter sitzen in einer Rosette und sind etwa 10 mm breit und 40 mm lang. Die Blüten stehen in lang gestreckten, eher lockeren Trauben. An der Spitze des Blütenstandes befinden sich blauviolette, aufwärtsgerichtete, unfruchtbare Blüten, die in einem Schopf angeordnet sind. Darunter stehen die blassbraunen, röhrig-glockenförmigen, fruchtbaren Blüten waagrecht ab.

Die Pflanze kommt an Ackerrändern, in Weingärten, auf Halbtrockenrasen und in lichten Gebüschen besonders über Löss vor. Sie mögen warme Tage und kühle Nächte sowie wenig Niederschlag. Die Schopfige Traubenhyazinthe kann am besten während der Blütezeit zwischen Mai und Juni gefunden werden. Ihre Blätter ziehen früh ein und sind im Sommer verschwunden. Im nördlichen Voralpengebiet ist sie stark gefährdet.

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