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Blauflügel-Prachtlibelle, Foto: Andreas Kristl

Foto: Franz Kovacs

Honigbiene, Foto: Ewald Neffe

Wildschwein, Foto: Ewald Neffe

Moorfrosch, Foto. Herfried Marek

Blaue Holzbiene, Foto: Herfried Marek

Fischotter, Foto: Ewald Neffe

Alpenbockkäfer, Foto: Herfried Marek

Reh

Foto: pixabay.com

Ausgewachsene Rehe (Capreolus capreolus) haben eine Körperlänge von 93 bis 140 cm und erreichen eine Schulterhöhe zwischen 54 und 84 cm. Sie wiegen je nach Ernährungszustand zwischen 11 und 34 kg. Das Haarkleid ist im Sommer auf der Körperoberseite und den Außenseiten des Körpers glänzend, wobei die Färbung individuell von einem dunklen Braunrot bis zu einem Fahlgelb variieren kann. Die Innenseite der Läufe und der Unterbauch sind heller und gelblicher. Der Übergang vom Sommer- zum Winterhaarkleid erfolgt im September und Oktober. Er verläuft zunächst unauffällig, weil die roten Sommerhaare das wachsende graue Winterhaar lange optisch überdecken.

In der ursprünglichen Waldlandschaft Europas besiedelte das Reh Waldlichtungen, Waldrandzonen sowie andere, unterwuchsreiche und baumarme Lebensräume. Rehe sind Wiederkäuer und werden als „Konzentratselektierer“ bezeichnet, da sie ausschließlich leicht verdauliche Nahrung bevorzugen. Grundsätzlich sind Rehe bestrebt, in dem Lebensraum zu bleiben, in dem sie geboren wurden.
Bei Rehen kommt es im Gegensatz zu anderen Hirscharten zur Keimruhe. Das befruchtete Ei entwickelt sich erst ab Dezember und führt in Mitteleuropa zur Geburt der Jungtiere (Kitze) vorwiegend im Mai und Juni des folgenden Jahres. Die Gesamttragezeit beträgt durchschnittlich 290 Tage oder 9,5 Monate.

Kitze, die von Menschen aufgezogen werden, können sich sehr problematisch entwickeln. Handaufgezogene Bockkitze, die nie mit Artgenossen spielten, entwickeln die gleichen Verhaltensmerkmale wie natürlich aufwachsende Kitze. Sie sind allerdings auf den Menschen geprägt und nehmen ihn auch als Kampfpartner an.

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