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Schmalblättrige Wollgras, Foto: Naturpark Riedingtal

Hirschbirne, Foto: Ewald Neffe

Schachblume, Foto: F. Kovacs

Echte Johanniskraut, Foto: Ewald Neffe

Rostblättrige Alpenrose, Foto: R. Zideck

Hirschzungenfarn, Foto: H. Marek

Spinnweb-Hauswurz, Foto: H. Marek

Herbstzeitlose, Foto: E. Neffe

Pyrenäen-Schaftmilchstern

Foto: Naturpark Südsteiermark

Der Pyrenäen-Schaftmilchstern (Loncomélos pyrenáicus subsp. sphaerocárpus) ist eine ausdauernde Zwiebelpflanze, die Höhen von 30 bis 80 (selten 100) cm erreicht. Er hat meist 5 bis 6, grundständige Laubblätter; die ziemlich dick, lineal-lanzettlich, rinnig und 2 bis 10 mm breit sind. Die Farbe ist graugrün und sie bleiben kürzer als der Stängel. Zur Blütezeit sind sie bereits absterbend.

Pyrenäen-Schaftmilchsterne haben weiße, endständige, reichblütige (30 bis 50-blütige) Blüten-Trauben. Diese sind zuerst kegelförmig gedrungen, später verlängert; die Blütenstiele sind abstehend. Die Blütezeit ist im Juni und Juli; die Blüten sind nachts geöffnet. Die Samen sind 3 bis 4 mm lang, schwarz und in Kapseln.

Die Pflanze wächst auf Wiesen, in Gebüschen, an Waldrändern, auf Äckern und auf Ruderalstellen. Die Art befindet sich auf der Roten Liste Österreichs und ist als „gefährdet“ eingestuft; regional ist sie im Alpengebiet, im Vorland nördlich der Alpen und im Pannonischen Gebiet stärker gefährdet.

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