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Feuchtwiesen und Moore, Foto: H. Marek

Lebensräume im Gebirge, Foto: H. Marek

Magerwiesen, Trockenrasen, Foto: F. Kovacs

Magerwiesen, Trockenrasen

Die Natur ist der schönste Maler

Foto: Franz Kovacs

Auf Wiesen, die über lange Zeiträume ohne Düngung gemäht oder beweidet werden, entwickelt sich ein ganz besonderer Lebensraum, sogenannte Magerrasen. Durch die traditionelle, maximal 2-mähdige Bewirtschaftung haben sich über die Jahrhunderte die artenreichsten Lebensräume der Kulturlandschaft entwickelt. Diese bieten einer Vielzahl an bunt blühenden Kräutern, Gräsern und einem Heer von Insekten Platz zum Leben.

Durch ihre Konkurrenzschwäche auf nährstoffreichen Flächen verschwinden diese meist seltenen Pflanzen und Tiere rasch überall dort, wo Dünger aufgebracht wird. Eine Magerwiese kann bis zu 5.000 unterschiedliche Tierarten beherbergen. Auf von Natur aus steinigen, sandigen Böden oder über Fels bzw. in besonders niederschlagsarmen Gegenden bilden sich Trockenrasen, in denen nur perfekt auf diese extremen Bedingungen angepasste Tiere und Pflanzen überleben können.

Echte Trockenrasen, vorwiegend im pannonischen Osten Österreichs zu finden, sind extrem selten und machen insgesamt weniger als 0,02% des gesamten Bundesgebiets aus.

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