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Feuchtwiesen und Moore, Foto: H. Marek

Lebensräume im Gebirge, Foto: H. Marek

Magerwiesen, Trockenrasen, Foto: F. Kovacs

Lebensräume im Gebirge

Almen und alpine Rasen

Foto: H. Marek

Mit Felsen durchsetzt und von Wind, Schnee und Eis geformt, sind viele Gebirge nur im Sommer ein lebensfreundlicher Lebensraum. In den restlichen Jahreszeiten dominiert ein raues Klima. Um hier zu überleben, haben Pflanzen und Tiere unterschiedliche Strategien entwickelt. Viele Pflanzen bleiben klein, blühen rasch in eindrucksvoller Blütenpracht und bilden Samen, noch bevor das Eis zurückkehrt. Nicht selten schaut im August schon der Schnee vorbei. Viele Tiere, so das Murmeltier, verschlafen die kältesten Monate gänzlich. Für Rotwild, Auerhahn und Birkhuhn sind Bergwälder wichtige Rückzugsbereiche. In den niedereren Bereichen der Almen haben sich durch die jahrhundertelange Nutzung charakteristische und artenreiche Pflanzengesellschaften gebildet. Diese sind einerseits durch Nutzungsaufgabe und damit verbundene Verbuschung, andererseits auch durch zu intensive Beweidung bedroht. In extensiv bewirtschafteten Almgebieten leben von jeher viele Tier- und Pflanzenarten. Darunter findet sich eine Vielzahl an Heilpflanzen (z. B. Augentrost, Johanniskraut, Frauenmantel) und besondere Berggesellen, wie Kreuzotter, Alpensalamander oder Alpenapollofalter.

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