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Blauflügel-Prachtlibelle, Foto: Andreas Kristl

Foto: Franz Kovacs

Honigbiene, Foto: Ewald Neffe

Wildschwein, Foto: Ewald Neffe

Moorfrosch, Foto. Herfried Marek

Blaue Holzbiene, Foto: Herfried Marek

Fischotter, Foto: Ewald Neffe

Alpenbockkäfer, Foto: Herfried Marek

Kreuzkröte

Foto: Thomas Tetzner

Ihren Namen verdankt die Kreuzkröte (Epidalea calamita) dem hellen Rückenstreifen entlang der Wirbelsäule – „des Kreuzes“. Auch an der Art sich fortzubewegen, kann man sie leicht erkennen. Kreuzkröten hüpfen nicht, denn dafür haben sie zu kurze Beine. Sie huschen über den Boden wie Mäuse. Auffällig sind ihre zitronengelben Augen mit waagrecht-ovalen Pupillen. Am Bauch haben die Kreuzkröten ein individuelles Muster aus dunklen Flecken, an denen die einzelnen Individuen zu unterscheiden sind. Die Größe der Männchen reicht von 4 bis 7 cm, die der Weibchen von 5 bis 8 cm.

Die Kröten leben in Auwaldgebieten mit offenen, grabfähigen Böden und temporären Laichgewässern. Kreuzkröten haben ihre Laichzeit von Mai bis August. Das Weibchen legt ein- oder zweireihige, perlenkettenartige, 1 bis 2 m lange Laichschnüre, aus denen dunkle Kaulquappen schlüpfen. Ab dem Stadium, in dem sich die Hinterbeine entwickeln, haben sie einen hellen Kehlfleck. Kreuzkröten sind dämmerungs- und nachtaktiv; tagsüber vergraben sie sich unter Steinen u.a. Strukturen bzw. im Sand.

In Österreich ist die Kreuzkröte sehr selten. Laut der FFH-Richtlinie, Anhang IV ist sie eine streng zu schützende Art. Nach der Roten Liste Österreich ist sie sogar „vom Aussterben bedroht“.

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