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Schmalblättrige Wollgras, Foto: Naturpark Riedingtal

Hirschbirne, Foto: Ewald Neffe

Schachblume, Foto: F. Kovacs

Echte Johanniskraut, Foto: Ewald Neffe

Rostblättrige Alpenrose, Foto: R. Zideck

Hirschzungenfarn, Foto: H. Marek

Spinnweb-Hauswurz, Foto: H. Marek

Herbstzeitlose, Foto: E. Neffe

Kohlröschen

Foto: Herfried Marek

Das Kohlröschen (Nigritella nigra subsp. austriaca) erreicht Wuchshöhen von 8 bis 27 cm und blüht von Juni bis August. Der Blütenstand ist zur Vollblüte etwas breiter als hoch und kugelig. Die Blütenhüllblätter sind dunkel-rotbraun bis dunkel-braunrot.

Die Pflanze wächst im Hochgebirge auf Kalkmagerrasen. Das sind sehr artenreiche Vegetationsformen, bestehend aus unterschiedlichsten Gräsern und Kräutern darunter seltene Orchideenarten. Es sind sehr trockene, warme und wegen der geringen Mächtigkeit der Böden auch nährstoffarme Standorte.

Die Blüte des Kohlröschens duftet angenehm nach Vanille und die Pflanze ist besonders geschützt. Die Verbuschung von artenreichen Almwiesen durch Latschen und Fichten wird zu einem zunehmenden Problem. Das Zuwachsen der Almen kann mit Hilfe von Schwendarbeiten verhindert werden, auch ein Entsteinen ist auf bestimmten Teilflächen notwendig, damit sich wertvolle Kalkmagerrasen wieder ausbreiten können.

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