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Blauflügel-Prachtlibelle, Foto: Andreas Kristl

Foto: Franz Kovacs

Honigbiene, Foto: Ewald Neffe

Wildschwein, Foto: Ewald Neffe

Moorfrosch, Foto. Herfried Marek

Blaue Holzbiene, Foto: Herfried Marek

Fischotter, Foto: Ewald Neffe

Alpenbockkäfer, Foto: Herfried Marek

Kleiner Wasserfrosch

Foto: A. Schmidt

Kleine Wasserfrösche (Pelophylax lessonae) sind häufig grasgrün, manchmal blau- oder gelbgrün mit schwarzen Rückenflecken – fließende farbliche Übergänge zu See- und Teichfröschen kommen vor. Sie erreichen eine Größe von ca. 7 cm. Zwei Schallblasen ermöglichen sehr lautes Rufen.

Tümpelfrösche, wie diese Art noch genannt wird, leben in vegetationsreichen Teichen, Tümpeln, Moorgewässern, Bächen und Kolken. Sie sind gierige Fresser von Insekten, Würmern, Spinnen und Schnecken sowie anderen Amphibien; fliegende Insekten werden im Flug geschnappt. Die Hauptlaichzeit ist im Mai, wobei die Weibchen bis zu 3.000 Eier in mehreren Laichballen ablegen. Überwintert wird an Land. Die Männchen besetzen Reviere im Gewässer und verteidigen sie gegen Konkurrenten.

Die kleinen Wasserfrösche sind als „gefährdet“ eingestuft und stehen auf der Österreichischen Roten Liste sowie im Anhang IV der Flora-Fauna-Habitatrichtlinie. Die Gefährdung ergibt sich durch Gewässerverschmutzung, Eutrophierung, Verbauung und v.a. durch Lebensraumschwund (d.h. das Verschwinden von kleinen Gewässern aus der Landschaft).

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