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Blauflügel-Prachtlibelle, Foto: Andreas Kristl

Foto: Franz Kovacs

Honigbiene, Foto: Ewald Neffe

Wildschwein, Foto: Ewald Neffe

Moorfrosch, Foto. Herfried Marek

Blaue Holzbiene, Foto: Herfried Marek

Fischotter, Foto: Ewald Neffe

Alpenbockkäfer, Foto: Herfried Marek

Grünspecht

Foto: Ewald Neffe

Der Grünspecht (Picus viridis) wird bis zu 31 cm lang und hat eine Flügelspannweite von bis zu 52 cm. Die Oberseite ist dunkelgrün, die Unterseite blass hell- bis graugrün. Der Kopf ist an den Seiten durch eine schwarze Gesichtsmaske gezeichnet, die vom Schnabel bis hinter die Augen reicht. Der Oberkopf und der Nacken sind rot, der Bürzel grüngelb. Die Ohrgegend, Kinn und Kehle sind dagegen weißlich. Die Flügel oder Schwingen der Tiere sind braunschwarz, gelblich oder bräunlich-weiß gefleckt. Die Steuerfedern sind auf grüngrauem Grund schwärzlich gebändert.

Er bevorzugt halboffene Landschaften mit ausgedehnten Altholzbeständen und sucht seine Nahrung fast ausschließlich auf dem Boden („Erdspecht“). Am Speiseplan stehen Ameisen, Würmer, Käfer, Spinnen, gelegentlich auch Beeren. In Mitteleuropa ist er eine der am weitesten verbreiteten Spechtarten.
Die Balz beginnt ab Dezember und nimmt dann über den Jänner und Februar deutlich zu. Die eigentliche Paargründung erfolgt Mitte März bis Anfang April. Als Nisthöhlen dienen im Regelfall verlassene Brut- und Überwinterungshöhlen anderer Spechte oder die eigenen Überwinterungshöhlen.
Das Weibchen legt fünf bis acht reinweiße Eier. Die Brutdauer beträgt 14 bis 17 Tage, 23 bis 27 Tage nach dem Schlüpfen fliegen die Jungen aus, eine lose Elternbindung bleibt jedoch noch einige Wochen bestehen. Auffällig ist der markante Reviergesang, der wie ein lautes Lachen klingt.

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