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Foto: Hochgebirgs-Naturpark Zillertaler Alpen (Michaela Walch)

Foto: Herfried Marek

Foto: Herfried Marek

Gämse

Foto: Ewald Neffe

Ausgewachsene Gämsen (Rupicapra rupicapra) können eine Kopf-Rumpf-Länge von ca. 110 bis 130 cm und eine Widerristhöhe von 70 bis 85 cm erreichen. Das Gewicht der Weibchen liegt zwischen 25 und 40 kg, Männchen sind im Durchschnitt etwa 10 kg schwerer. Die Fellfarbe ist im Sommer schmutzig rotbraun und im Winter dunkelbraun mit weißem Bauch.

Gämsen kommen im gesamten Alpenraum in Herden von etwa 15 bis 30 Tieren vor. Sie mögen einen ungestörten Lebensraum, deshalb findet man sie auch in unzugänglichen Gebieten (Felsen etc.). Sie ernähren sich von Blättern, Kräutern und Gräsern, im Winter auch von Flechten und Moosen. Ende Mai oder Anfang Juni wirft die Gämse meist ein Junges, selten 2 oder 3, das drei Monate gesäugt wird. Die Geißen werden nach zwei Jahren geschlechtsreif.

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