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Feuchtwiesen und Moore, Foto: H. Marek

Lebensräume im Gebirge, Foto: H. Marek

Magerwiesen, Trockenrasen, Foto: F. Kovacs

Fließgewässer und Auwald

Von der Quelle bis zum Strom

Foto: E. Neffe

Schon der Quellbereich vieler Bäche bietet einen besonderen Lebensraum für spezielle Pflanzen und Tiere, wie z.B. die seltenen Quelljungfern, die größten heimischen Libellenarten. Entlang des Verlaufes vom Bach zum Fluss finden sich unterschiedliche Lebensräume im und am Wasser, die meist durch die Dynamik des Wassers selbst geformt werden. In flachen Abschnitten mit geringer Fließgeschwindigkeit, zu denen auch die Seitenarme von Auwaldbereichen gehören, finden sich wiederum völlig andere Pflanzen, Kleinlebewesen, Amphibien und Fische, als in gestreckten, schnell fließenden Bereichen. Entlang von Fließgewässern bieten die Ufer mit ihren offenen Sandbänken, Steilhängen, dichten Gebüschen oder teilweise überschwemmten Auwäldern eine riesige Strukturvielfalt, die Lebensräume und Nahrung für unzählige Pflanzen und Tiere bietet. Sofern Flusslebensräume noch in ursprünglicher Form vorhanden sind, stellen sie auch die artenreichsten Lebensräume in Mitteleuropa überhaupt dar. Denn durch Regulierungen und Verbauungen sowie durch Eintrag von Umweltgiften über Oberflächenwässer sind natürliche Auwälder in Mitteleuropa extrem selten geworden.

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