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Feuchtwiesen und Moore, Foto: H. Marek

Lebensräume im Gebirge, Foto: H. Marek

Magerwiesen, Trockenrasen, Foto: F. Kovacs

Feuchtwiesen und Moore

Wichtige Wasserspeicher

Foto: Herfried Marek

Früher waren Niederungen und Tallagen weitläufig mit Sümpfen und Mooren bedeckt. Der Mensch hat große Teile davon entwässert und für Acker- und Viehwirtschaft nutzbar gemacht. An vielen Stellen ist der Boden aber nach wie vor sehr feucht. Hier finden sich viele an Feuchtigkeit gut angepasste Pflanzen und mit ihnen besonders viele Insekten, die diese als Futterpflanzen, Versteckmöglichkeit oder Jagdrevier nutzen.

Zeitweise sind Mulden und grundwassernahe Bereiche nach starken Niederschlägen sogar komplett überschwemmt. Manchmal ist eine Mahd der so genannten Streuwiesen nur händisch im trockeneren Herbst oder nach dem Frieren des Bodens möglich. Besonders viele Orchideenarten (z.B. Geflecktes Knabenkraut, Sumpfstendelwurz) und andere seltene Pflanzen wachsen in solchen staunassen Wiesen. Bereiche, in denen ganzjährig das Wasser steht, sind wertvoller Lebensraum für viele Vögel, Amphibien und Insekten sowie deren Larven.

Zusätzlich dazu wird in Feuchtwiesen, Sumpfwäldern und Mooren eine große Menge Wasser gespeichert und zurückgehalten und damit die Pegel der Fließgewässer entlastet. Umgekehrt findet sich zu Trockenzeiten hier ein Wasserreservoir für viele Lebewesen. 

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