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Blauflügel-Prachtlibelle, Foto: Andreas Kristl

Foto: Franz Kovacs

Honigbiene, Foto: Ewald Neffe

Wildschwein, Foto: Ewald Neffe

Moorfrosch, Foto. Herfried Marek

Blaue Holzbiene, Foto: Herfried Marek

Fischotter, Foto: Ewald Neffe

Alpenbockkäfer, Foto: Herfried Marek

Eisvogel

Foto: Ewald Neffe

Der Eisvogel (Alcedo atthis) hat einen gedrungenen Körper (16 bis 18 cm) mit kurzen Schwanzfedern und eine Flügelspannweite von etwa 25 cm. Der spitze Schnabel ist ca. 4 cm lang. Das Gewicht liegt zwischen 35 und 40 g. Die Oberseite wirkt je nach Lichteinfall kobaltblau bis türkisfarben; auf dem Rücken befindet sich ein leuchtend blauer Streifen.

Eisvögel leben an mäßig schnell fließenden oder stehenden, klaren Gewässern mit Kleinfischbestand. Diese sollten ausreichend von Gehölzen gesäumt sein. Er ist in West- und Mitteleuropa ein Standvogel. Seine Nahrung besteht aus Fischen, Wasserinsekten und deren Larven, Kleinkrebsen und Kaulquappen. Die Jagdmethode des Eisvogels ist das Stoßtauchen. Die Eiablage findet vormittags statt. Jeden Tag wird ein Ei gelegt. Die Eier sind weiß, glatt, fast rund und zeigen in den ersten Tagen zartes Rosa. Danach färbt sich die Oberfläche porzellanweiß. Die Brutzeit dauert 19 bis 21 Tage.

An einer lotrechten oder leicht nach vorn geneigten Steilwand aus Lehm oder festem Sand wird mit dem Schnabel eine Nisthöhle gegraben. Die leicht ansteigende Nisthöhle mit einem Kessel am Ende ist 40 bis 80 cm lang, im Querschnitt hochoval und etwa 8 cm hoch. Der Kessel hat einen Durchmesser von 17 cm.

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