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Blauflügel-Prachtlibelle, Foto: Andreas Kristl

Foto: Franz Kovacs

Honigbiene, Foto: Ewald Neffe

Wildschwein, Foto: Ewald Neffe

Moorfrosch, Foto. Herfried Marek

Blaue Holzbiene, Foto: Herfried Marek

Fischotter, Foto: Ewald Neffe

Alpenbockkäfer, Foto: Herfried Marek

Eichelhäher

Foto: Andreas Kristl

Der Eichelhäher (Garrulus glandarius) hat ein Gewicht von ca. 170 g, bei einer Größe von 33 bis 35 cm. Der Oberkopf ist überwiegend hell, mit kräftigen schwarzen Streifen. Der Rücken ist rötlich-grau und die Flügeldecken sind auffällig schwarz-blau gebändert. Die Bauchmitte sowie der hintere Rücken und der Bürzel sind weiß. Letzteres Merkmal fällt vor allem im Flug deutlich auf.

Dieser Vogel kommt in Laub-, Misch- und Nadelwäldern vor, die eine reiche untere Baumschicht oder hohe Strauchschicht aufweisen. Er ernährt sich überwiegend von pflanzlicher Nahrung wie Eicheln, Haselnüssen, Bucheckern, Mais, Getreide, Beeren und Früchten. Der Eichelhäher beginnt Ende März bis Anfang April mit seinem Brutgeschäft. Das Weibchen legt 3 bis 7 Eier, nach 16 bis 19 Tagen schlüpfen die Jungen und verlassen nach 21 bis 23 Tagen das Nest. Erst nach 6 bis 8 Wochen sind die Jungvögel selbstständig.

Der Alarmruf des Eichelhähers ist ein lautes, raues und charakteristisches Rätschen. Er ist in der Lage, Stimmen anderer Vögel oder auch Geräusche nachzuahmen. Sehr charakteristisch ist der Flug, der durch die unregelmäßigen Flügelschläge leicht unbeholfen wirkt. Auf dem Boden und im Geäst bewegt er sich meist hüpfend.

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