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Blauflügel-Prachtlibelle, Foto: Andreas Kristl

Foto: Franz Kovacs

Honigbiene, Foto: Ewald Neffe

Wildschwein, Foto: Ewald Neffe

Moorfrosch, Foto. Herfried Marek

Blaue Holzbiene, Foto: Herfried Marek

Fischotter, Foto: Ewald Neffe

Alpenbockkäfer, Foto: Herfried Marek

Dunkler Wiesenknopf-Ameisenbläuling

Foto: pixabay.com

Der Dunkle Wiesenknopf-Ameisenbläuling (Phengaris nausithous) erreicht eine Flügelspannweite von 28 bis 33 mm. Die Weibchen haben eine dunkelbraune Flügeloberseite, bei den Männchen ist diese dunkelblau mit schwarzgrauem Rand, auf den Vorderflügeloberseiten sind schwarze Punkte. Bei beiden Geschlechtern sind die Flügelunterseiten graubraun mit bogenförmig gereihten, hell umrandeten schwarzen Punkten.

Die bevorzugten Lebensräume dieses Schmetterlings sind „Storchwiesen“ und verschiedene Feuchtwiesen, allerdings eher die trockeneren Randbereiche. In den Feuchtgebieten muss der Große Wiesenknopf (Sanguisorba officinalis) wachsen. Die Falter sind sehr standorttreu. Die Flugzeit der Schmetterlinge ist relativ kurz, von Mitte Juni bis Mitte August.

Die Raupen können den Nestgeruch der Ameisen imitieren. Sie überwintern in Ameisenbauten und ernähren sich von deren Larven, im Gegenzug produzieren sie ein zuckerhaltiges Sekret für die Ameisen. Nach dem Schlüpfen muss der Falter den Ameisenbau sehr schnell verlassen, da er sonst selbst zum Futter wird.

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