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Foto: Franz Kovacs

Foto: A. Vorauer

Foto: Ewald Neffe

Birkhuhn

Foto: Herfried Marek

Das Männchen ist blauschwarz gefärbt, hat weiße Unterschwanzdecken und ein weißes Flügelband. Über den Augen hat es einen markanten, roten Fleck; die Hennen sind schlicht braun und schwarz gefleckt. Das Birkhuhn ist etwa so groß wie ein Haushuhn, also ca. 50 cm und bis zu 1,5 kg schwer.

Birkhühner (Lyrurus tetrix) halten sich gerne in Waldlebensräumen auf, bevorzugen aber besonders lichte Randbereiche und Lichtungen. Lieblingsstellen sind Sumpfränder, Ufer und Inseln, Ränder von Feldern und Holzschlagflächen. Sie nehmen hauptsächlich pflanzliche Nahrung zu sich. Die Jungen fressen Insekten und Weichtiere.
Die Paarungszeit ist von April bis Mai. Das Birkhuhn legt ca. 7 bis 10 gelblich-weiße, schwach gefleckte Eier, aus denen die Jungen schlüpfen. Diese sind dann nach ca. 2 Wochen flugfähig.

Von März an führen die Birkhähne einen Balztanz an ganz bestimmten Balzplätzen auf, die sie jedes Jahr aufsuchen. Sie plustern sich auf, springen plötzlich in die Höhe, tragen Scheinkämpfe aus und geben dabei eigenartige zischende und gluckernde Laute von sich. Die Weibchen suchen die Balzplätze viel später als die Männchen auf und erscheinen dort erst im April.

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