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Foto: Franz Kovacs

Foto: A. Vorauer

Foto: Ewald Neffe

Bienenfresser

Foto: Franz Kovacs

Die ca. 28 cm großen Bienenfresser (Merops apiaster) sind sehr bunt – Bauch- und Brustbereich sind türkis, Scheitel, Nacken und Rücken rostbraun, die Flügel sind ebenfalls in diesen Farben gehalten. Über dem gelblichen Kinn befindet sich ein schwarzer Augenstreif. Der lange Schnabel ist leicht gebogen. Adulte Tiere haben verlängerte mittlere Schwanzfedern (Schwanzspieße). Die insgesamt blasser gefärbten Jungvögel sind, auf dem Rücken und den Flügeldecken zusätzlich grünlich getönt.

Sie sind Koloniebrüter in Höhlen, in Steilufern von Flüssen, Seen, Teichen oder Sandgruben und mögen besonders offene Landschaften mit einzelnen Bäumen und Gebüschen. Als Nahrung dienen ihnen Hautflügler wie Bienen, Wespen, Hummeln, aber auch Libellen, Zikaden und fliegende Käfer. Ihre Brutzeit reicht von Mitte Mai bis Ende Juli.

Bienenfresser sind Zugvögel, die bei uns den Sommer verbringen und in Afrika überwintern. Sie sind sehr selten und stehen auf der Roten Liste der gefährdeten Arten. Sie bevorzugen warmes Klima; in Deutschland galten sie Ende der 1980er Jahre als ausgestorben, seit 1990 wandern die Vögel jedoch wieder ein.

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