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Blauflügel-Prachtlibelle, Foto: Andreas Kristl

Foto: Franz Kovacs

Honigbiene, Foto: Ewald Neffe

Wildschwein, Foto: Ewald Neffe

Moorfrosch, Foto. Herfried Marek

Blaue Holzbiene, Foto: Herfried Marek

Fischotter, Foto: Ewald Neffe

Alpenbockkäfer, Foto: Herfried Marek

Bergmolch

Foto: pixabay.com

Die Weibchen des Bergmolchs (Triturus alpestris) werden bis zu 12 cm, die Männchen bis zu 9 cm groß. Diese weisen während der Paarungszeit (April bis Juli) eine blaue Rückenfärbung auf. Ihre Flanken sind schwarz-weiß, der Rückenkamm gelblich-schwarz gepunktet. Die Weibchen sind dunkelgrau-braun-grünlich marmoriert und schwächer punktiert. Die Bauchseite beider Geschlechter ist leuchtend orange gefärbt. Nach dem Ende der Laichzeit verlassen die Tiere das Gewässer und entwickeln allmähliche eine unscheinbare „Landtracht". Der orangefarbene Bauch bleibt, wird aber weniger farbintensiv.

Bergmolche leben in Feuchtgebieten, d.h. gewässerreiche Wälder in hügeligen bis bergigen Landschaften (z.B. Waldtümpeln, Löschwasserteichen, Wildsuhlen, wassergefüllten Wagenspuren auf Forstwegen, Tümpeln auf den Almen). Nach dem „Erwachen“ aus der Winterstarre wandern sie sofort zu den Gewässern in der Nähe. Außerhalb der Laichzeit sind sie nachtaktive Landtiere.

Ein Weibchen kann in einer Saison bis zu 250 Eier produzieren. Diese heftet es einzeln an die Wasserpflanzen, indem es mit seinen Hinterbeinen eine „Tasche“ in die Blätter faltet. Je nach Wassertemperatur dauert die Embryonalentwicklung 2 bis 4 Wochen. Wie alle in Europa heimischen Amphibien dürfen Bergmolche und ihre Entwicklungsstadien nicht gefangen werden.

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