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Blauflügel-Prachtlibelle, Foto: Andreas Kristl

Foto: Franz Kovacs

Honigbiene, Foto: Ewald Neffe

Wildschwein, Foto: Ewald Neffe

Moorfrosch, Foto. Herfried Marek

Blaue Holzbiene, Foto: Herfried Marek

Fischotter, Foto: Ewald Neffe

Alpenbockkäfer, Foto: Herfried Marek

Bachforelle

Die Bachforelle (Salmo trutta fario) erreicht je nach Nahrungsangebot eine Körperlänge von ca. 20 bis 70 cm. Das Gewicht beträgt in der Regel bis 5 kg, maximal 9 kg. Der Körper der Forelle ist mehr oder weniger hochrückig und seitlich etwas abgeflacht. Ihr Rücken ist oliv-schwarzbraun und silbrig-blau, bauchwärts treten rote Flecken mit hellem Rand auf, die Bauchseite ist weißgelb. Die Lebenserwartung der Forelle beträgt bis zu 20 Jahre.

Bachforellen besiedeln schnell fließende, sauerstoffreiche, kühle und klare Gewässer mit Kies- oder Sandgrund. In erster Linie ernährt sich die Forelle von Kleintieren aller Art, auch geflügelten Insekten. Die Geschlechtsreife der Forelle wird nach etwa drei bis fünf Jahren erreicht. Je nach Verbreitungsgebiet findet die Laichzeit entweder von September bis Oktober oder von Dezember bis März statt. Die Forelle laicht in kleinen Flüssen und Bächen. Die durchschnittlich etwa 1.000 bis 1.500 Eier werden in einer Laichgrube abgelegt, die das Weibchen im Kies aushebt.

Bachforellen sind standorttreue Fische, die ihren Platz nur zur Fortpflanzung verlassen und auch nach Störungen an ihre angestammten Plätze zurückkehren. Die erwachsene Bachforelle beansprucht ein eigenes Revier. Tagsüber ist sie im Uferschatten verborgen, mit dem Kopf gegen die Strömung.

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