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Foto: Herfried Marek

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Foto: pixabay.com

Alpensalamander

Foto: pixabay.com

Alpensalamander (Salamandra atra) werden max. 15 cm lang; die Weibchen sind größer als die Männchen. Die Unterseite ist bleigrau, alles andere schwarz gefärbt. Sie haben hervorstehende Augenhügel und an der Oberseite Querrillen am Rumpf und Schwanz.

Sie leben in nassen Laub- und Mischwäldern in Gebirgslagen auch oberhalb der Baumgrenze. Ihre Nahrung sind Kleintiere wie Insekten, Spinnen, Asseln und Regenwürmer. Die Paarungszeit ist um die Sommersonnenwende; zu dieser Zeit können sie besonders häufig beobachtet werden. Bei der Paarung wird das Weibchen vom Männchen verfolgt, das nach dem Aufsteigen seine Kehle am Kopf des Weibchens reibt. Danach klammert sich das Männchen Bauch an Bauch an das Weibchen und setzt nach Schwanzwurzelreiben ein Samenpaket ab, das vom Weibchen aufgenommen und gespeichert wird. Die Weibchen gebären 2 bis 3 Jahre nach der Paarung 1 bis 2 lungenatmende, sofort an Land lebensfähige Jungtiere (ca. 4 cm groß).

Fressfeine für Jungtiere sind vor allem Elstern, Dohlen und Schlangen. Erwachsene Tiere scheiden zum Schutz vor Fressfeinden ein giftiges Hautsekret aus. Alpensalamander sind in weiten Bereichen des ursprünglichen Verbreitungsgebietes durch Zerstörung des Lebensraums bedroht. Sie stehen in Österreich, Deutschland und der Schweiz unter strengem Schutz!

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