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Schmalblättrige Wollgras, Foto: Naturpark Riedingtal

Hirschbirne, Foto: Ewald Neffe

Schachblume, Foto: F. Kovacs

Echte Johanniskraut, Foto: Ewald Neffe

Rostblättrige Alpenrose, Foto: R. Zideck

Hirschzungenfarn, Foto: H. Marek

Spinnweb-Hauswurz, Foto: H. Marek

Herbstzeitlose, Foto: E. Neffe

Alpen-Mannsschild

Foto: Herfried Marek

Der Alpen-Mannsschild (Androsace alpina) ist eine ausdauernde, krautige Pflanze, die einen 1 – 3 cm hohen lockeren Rasen oder flachen Polster bildet. Die Blätter sind 3 – 6 mm lang, länglich bis lanzettlich und in Rosetten angeordnet. Die Pflanzenteile sind mit 2- bis 8-strahligen Sternhaaren überzogen, wobei die Blätter nur am Rand, der Spitze und der Unterseite behaart sind.

Die einzelnen Blüten sind nur kurz gestielt und überragen so die Blätter kaum. Sie sind fünfzählig und zwittrig, d.h. es gibt männliche und weibliche Blüten. Die Krone hat einen Durchmesser von 7 – 8 mm und ist rosa oder weiß, hat aber auf jeden Fall einen gelben Schlundring. Die Blütezeit dauert von Juni bis August.

Die Pflanze kommt auf Fels- und Schutthalden der Zentralalpen vor. Sie bevorzugt feuchte, kalkarme Böden, die lange von Schnee bedeckt sind. Der Alpen-Mannsschild gedeiht in Höhenlagen zwischen 2.200 und 4.200 m und gehört damit zu den 10 am höchsten vorkommenden Alpenpflanzen. Die Pflanze ist in den Alpen endemisch, d.h. sie kommt nur hier vor. Durch die Klimaerwärmung ist sie somit besonders stark gefährdet, da sie keine Möglichkeit hat sich in anderen Gebieten anzusiedeln.

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