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Foto: PhotoWerK, Werner Kmetitsch

Rückblick zur Ausstellung "Natur in Menschenhand?"

Vom Schützen und Nützen

Grafik: Gernot Passath

Die Ausstellung wurde 2016-2017 im Naturkundemuseum Joanneum in Graz gezeigt und anschließend für das Rathaus Passail im Naturpark Almenland adaptiert (2018-2019).

Derzeit sind einzelne Räume und interaktive Stationen dieser Erfolgs-Ausstellung im NaturLese-Museum Neumarkt im Naturpark Zirbitzkogel-Grebenzen zu erleben.

Die Ausstellung beginnt mit einem Beziehungsangebot. Können wir uns beispielsweise der Erlebenswelt einer Kröte annähern? Können wir die Kröte als ein Gegenüber sehen, das wir achten? Naturerfahrungen bilden ein kostbares Fundament für eine gute, emotionale Beziehung zur Natur.

In der Schatzkammer der Artenvielfalt fanden die BesucherInnen aktuelle Informationen über die bizarren Schätze der Natur, deren Netzwerke, Leistungen und Verlust.

Interaktive Stationen simulierten die Leistungen des Naturschutzes und zeigten spielerisch die unterschiedlichen Handlungsmöglichkeiten von National- und Naturparken und Natura-2000-Gebieten auf.

Selbst modellierte Kulturlandschaften, das Retten von Tieren durch kooperatives Handeln, das Kennenlernen von NGOs und die Auseinandersetzung mit globalen Aspekten des Biodiversitätsverlustes und des Klimawandels bereicherten das Wissen über Naturschutz in der Steiermark. Ein Schwerpunkt galt dem Naturpark Almenland.

Fotos: PhotoWerK, Werner Kmetitsch

Naturschutz als Kulturaufgabe

Ziel der Ausstellung war es, neue Sichtweisen auf den Naturschutz anzubieten und zur Reflexion anzuregen. Sie möchte Wissen, Emotion und Kreativität dazu nutzen, über ein Thema nachzudenken, das für unsere Zukunft von großer Bedeutung ist und mehr Zuwendung und Aktivität braucht.

Der Mensch wurde als wesentlicher Gestalter der Natur ins Zentrum gerückt und in die Verantwortung genommen: Wie wirken sich unsere Entscheidungen aus und warum entscheiden und handeln wir wider besseres Wissen so, dass wir die Zerstörung unserer Lebensbasis riskieren? Liegt es in unserer Hand, in Zukunft die Natur so zu gestalten, dass sie dauerhaft für uns nutzbar bleibt?

Fotos: PhotoWerK, Werner Kmetitsch

Impressionen von der Ausstellungseröffnung in Passail

Die Eröffnung im Rathaus der Marktgemeinde Passail fand am 20. April 2018 statt.

Weiterführende Informationen finden Sie hier als PDF-Download:

Rückblick auf die Ausstellung in Graz (2016 -2018)

Die Eröffnung im Naturkundemuseum Joanneum Graz fand am Donnerstag, den 06. Oktober 2016 statt.

Die Ausstellungsbesucher wurden von Musik begrüßt: Bertl Mütter, Komponist und Musiker, spielte auf seiner Zugposaune vor dem Musemseinganges im Subparterre. Um 18:45 Uhr hatten sich schon viele InteressentInnen eingefunden: aus allen Naturparken der Steiermark und natürlich auch aus Graz waren sie angereist. Menschen, die in den Naturparken leben und solche, denen der Naturschutz ein großes Anliegen ist und auch solche, die auf die künstlerische und interaktive Aufbereitung der Ausstellung neugierig waren.

Nach einer kurzen Vorstellung des Naturkundemuseums und der Ziele der Ausstellung durften die rund 270 Gäste noch einmal den Klängen von Bertl Mütters Zugposaune lauschen.

Im Anschluss wurde das Buffet mit Naturpark-Spezialitäten eröffnet. Während die BesucherInnen die Schmankerl aus den Naturparken verkosteten, gab es eine "Blockabfertigung" zu den Ausstellungsräumen: jeweils 30 Personen wurden in den 2. Stock vorgelassen, wo sie von Tafeln mit eindringlichen Fragen begrüßt wurden. Die Kröten im folgenden Raum reagierten, wenn man sie ansprach... Mehr soll nicht verraten werden.

Weitere Details finden Sie auf der Projektseite „Natur in Menschenhand?“

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