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Foto: Raymond Clement / Naturpark Our

Foto: Franz Kovacs

CO₂-Strategie der Französischen Naturparke

Parcs Naturels Régionaux de France von Léa Delcourt und Philippe Moutet

Projektbeschreibung

Programm zur Wiederherstellung von Mooren im Naturpark Haut-Jura
Foto: Naturpark Haut-Jura

Seit März 2020 arbeitet der Französische Naturparke Verband an einer CO2-Strategie, die in den kommenden Jahren von den Naturparken übernommen werden soll.

Das Hauptziel ist es, den 54 Parken zu helfen, CO2-Neutralität zu erreichen.

Um dieses Ziel zu erreichen, sind die folgenden Maßnahmen notwendig:

  • Es werden Informationen von Expert*innen, Verbänden, Kommunen, Naturpark-Mitarbeiter*innen etc. gesammelt, um eine Wissens- und Erfahrungs-Datenbank zu CO2-Strategien zu erstellen, die online für die Parks verfügbar sein wird.
  • Im Zuge einer Umfrage bei den Naturparken wurden die Maßnahmen gesammelt, die bereits umgesetzt wurden und direkt oder indirekt zur Reduktion des CO2-Ausstoßes oder zur Aufnahme von Kohlenstoff beitragen. Ziel ist es, diese Sammlung allen Parken zur Verfügung zu stellen.
  • Dank verschiedener Partner sind wir in der Lage, den Parken zu helfen, Einblicke in Kohlenstoff-Daten zu gewinnen. Wir stellen auch detaillierte Kohlenstoff-Daten auf nationaler Ebene zu unserem Netzwerk zur Verfügung.
  • Der Französische Naturparke Verband unterstützt die Naturparke bei der Umsetzung von Förderungen für die CO2-Aktionen.
  • Die Ergebnisse dieser Arbeit werden auf einer Veranstaltung im Dezember 2020 vorgestellt, die sich an Parkmitarbeiter*innen, Partner, lokale Behörden etc. richtet und auch dem Erfahrungsaustausch dient.

Resümee

Die meisten Parke setzen freiwillig eine CO2-Strategie um.

Aufgrund der Rückmeldungen konnte der Schluss gezogen werden, dass viele der Maßnahmen bereits dazu beitragen, Kohlenstoffemissionen zu reduzieren bzw. CO2 zu binden, auch wenn das nicht das vorrangige Ziel der jeweiligen Strategie war. Die Aktionen und Projekte sollen besonders hervorgehoben werden, um als Beispiele für andere Parke zu dienen, die nach Möglichkeiten suchen, ihre CO2-Emissionen zu reduzieren.

Eine der Hauptschwierigkeiten, die von den Parken im Zuge der Umfrage genannt wurden, ist, dass es manchmal schwierig ist zu beurteilen, ob ihre Maßnahmen wirklich Auswirkungen auf ihre Treibhausgasemissionen haben. Deshalb wird den Parken ein von ADEME (quanti GES) entwickeltes Tool vorgestellt, mit dem die Auswirkungen jeder Aktion bewertet werden können.

Ausblick

„Carbon Conversations“ im Naturpark Vercors Foto: Naturpark Vercors

Parallel zu diesem Projekt arbeitet der Französische Naturparke Verband auch an einer Anpassungsstrategie. Die beiden Strategien werden während der für Dezember 2020 geplanten Veranstaltung vorgestellt.

Da die beiden Strategien eine Menge gemeinsamer Elemente teilen, ist es geplant, diese zu kombinieren (z. B. Treffen mit Parken zur Integration der Themen in ihre Charta, Treffen mit technischen Mitarbeiter*innen, deren Arbeitsbereich Teil der Aktionsbereiche der Strategien ist (Landwirtschaft, Landschaft, Mobilität, Urbanismus, Gebäude, biologische Vielfalt, Wald, ...)).

Service-Angaben

Fédération des Parcs Naturels Régionaux de France
9 rue Christiani • 75018 Paris
Tel.: +33 1 44 90 86 20
Web: www.parcs-naturels-regionaux.fr

Kooperationspartner Europarc
Katy Monier • E-Mail: kmonier@parcs-naturels-regionaux.fr

Projektleiter
Philippe Moutet • E-Mail: pmoutet@parcs-naturels-regionaux.fr


CO2-Strategie der Französischen Naturparke (PDF-Download: 0,3 MB)
Carbon Strategy in the French Regional Natural Parks (PDF-Download: 0,4 MB)

Stand: November 2020


Dieser Artikel entstand im Rahmen des Projektes "Klimaschutz in Naturparken" und wurde von Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie gefördert.

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