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Foto: Herfried Marek

Foto: Ewald Neffe

Foto: Ewald Neffe

Zaun-Wicke

Foto: grünes handwerk

Die zahlreichen purpurnen Blüten der Zaun-Wicke (Vicia sepium) sind in einem traubenförmigen Blütenstand angeordnet. Die Blätter bestehen aus 4 bis 7 gefiederten Blättchenpaaren, wobei das endständige Blättchen in eine Blattranke umgewandelt ist. Die Blütezeit reicht von Mai bis Juli.

Die Zaun-Wicke wächst in Fettwiesen, auf Weg- und Ackerrändern und in lichten Laubwäldern.

Die Zaun-Wicke ist reich an Vitaminen, Carotin, Gerbstoffen, Asparagin und Spurenelementen sowie Saponinen. Die Saponine sind schwer verdaulich, daher müssen die Pflanzenteile zum Essen mindestens 10 Minuten erhitzt werden! Die Blätter und Früchte der Zaun-Wicke schmecken würzig, herb-erbsenartig. Junge Triebe und Blätter können von April bis Juni gegart in Suppen, Fonds und Gemüsegerichten verwendet werden. Die Blüten können wiederum im Teig von Bratlingen eingesetzt und junge Samenschoten als Pfannengemüse zubereitet werden.

Volksmedizinisch wird der Zaun-Wicke keine besondere Wirkung zugeschrieben. Sie ist aber dafür bekannt, den Stoffwechsel anzuregen.


Diese Beschreibung wurde uns dankenswerterweise vom Verein Naturparke Steiermark zur Verfügung gestellt, der sich stark für den Schutz der Biodiversität einsetzt. Expert*innen der Firma grünes handwerk haben sie verfasst.

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