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Foto: Herfried Marek

Foto: Ewald Neffe

Foto: Ewald Neffe

Wiesen-Sauerampfer

Foto: grünes handwerk

Der Wiesen-Sauerampfer (Rumex acetosa) ist windblütig. Somit sind die eingeschlechtigen Blüten unscheinbar und klein, wobei die Blüten in Form einer Rispe angeordnet sind. Die Blätter sind von pfeilförmiger Gestalt und am Stängel wechselständig angeordnet. Typisch sind die häutigen Nebenblattscheiden am Übergang von Stängel zu Blattstiel.

Der Wiesen-Sauerampfer wächst in Fettwiesen und -weiden. Die Blütezeit reicht von Mai bis in den Juli.

Der Wiesen-Sauerampfer ist reich an Vitamin C, Carotin, Eisen sowie Flavonoiden, Gerbstoffen und Oxalsäure. Oxalsäure kann, über mehrere Monate eingenommen, zu Nierenschäden führen. Durch Abkochen und Abgießen des Kochwassers kann sie aus den Speisen entfernt werden. Die Blätter haben einen zitronenähnlichen, säuerlichen Geschmack. Die jungen Blätter und Triebspitzen finden als Zutat für Salate oder in Suppen Verwendung. In fettreichen Fleischspeisen wirkt der Ampfer verdauungsfördernd; gegart können die Triebspitzen und Blätter ebenso in Eintöpfen eingesetzt werden. Volksmedizinisch wird Ampfer zur Blutreinigung vor allem im Frühjahr eingesetzt. Ebenso wird Ampferbrei bei Hautleiden in Form von Umschlägen angewendet.


Diese Beschreibung wurde uns dankenswerterweise vom Verein Naturparke Steiermark zur Verfügung gestellt, der sich stark für den Schutz der Biodiversität einsetzt. Expert*innen der Firma grünes handwerk haben sie verfasst.

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