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Foto: Herfried Marek

Foto: Herfried Marek

Foto: Herfried Marek

Schachbrettfalter

Foto: Pixabay/kie-ker

Eine zarte Schönheit mit einem hübschen schwarz-weißen Muster auf ihren Flügeln, das an ein Schachbrett erinnert – das ist der Schachbrettfalter (Melanargia galathea). Lange fadenförmige Fühler zieren den Kopf des kleinen Edelfalters. Sie sind die wichtigsten Sinnesorgane des Schmetterlings, mit ihnen kann er riechen, schmecken und seine Lieblingsblumen finden.

Er liebt violette Blumen, wie die Flockenblume, Kratzdistel oder Skabiose. Mit seinem langen Saugrüssel gelangt er auch in die tiefsten Blütenkelche. Hat er fertig getrunken, rollt er den Rüssel ein und auf geht’s zur nächsten Blume. Dabei bleibt der Pollen an seinem Körper hängen, so leistet der kleine Schmetterling einen wertvollen Beitrag für die Bestäubung von Blütenpflanzen.

Die Weibchen lassen die Eier übrigens einfach zu Boden fallen. Aus diesen schlüpfen die rosafarbenen Raupen, die vorerst gut geschützt im Gras überwintern. Erst im nächsten Frühjahr beginnen sie an verschiedenen Gräsern zu fressen, mittlerweile sind die Raupen graubraun oder grün gefärbt und dicht behaart. Satt gefressen verpuppen sie sich an Grashalmen – bis nach einigen Wochen daraus die fertigen Schmetterlinge schlüpfen.

 

Erstaunlich, aber wahr

Sterben Schmetterlinge, wenn man sie berührt? Die Flügel eines Schmetterlings sind mit tausenden, hauchzarten Schuppen bedeckt. Berührt man sie, bleiben tatsächlich einige dieser Schuppen auf den Fingern zurück. Der Schmetterling kann trotzdem weiterfliegen. Da aber die Schuppen für den Auftrieb beim Fliegen verantwortlich sind, ist beobachten immer besser als berühren.

 

Merkmale

  • 6 Beine
  • 3-geteilter Körper (Kopf, Rumpf, Hinterleib)
  • 4 große (bunte) beschuppte Flügel
  • einrollbarer Saugrüssel
  • lange Fühler

 

Ordnung

  • Schmetterlinge (Lepidoptera)
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