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Foto: Herfried Marek

Foto: Ewald Neffe

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Große Wiesen-Margerite

Foto: Pixabay

Die Blütenstände der Großen Wiesen-Margerite (Leucanthemum ircutianum) werden aus den zentralen gelben Röhren- und den randlichen weißen Zungenblüten gebildet. Die Blätter sind lanzettlich bis spatelförmig und am Rand gekerbt.

Die Große Wiesen­-Margerite wächst in Fettwiesen und -weiden sowie an Wegrändern. Die Blütezeit reicht von Mai bis September. Das Vorkommen erstreckt sich über gesamt Österreich, von der Hügelstufe (200 m) bis in die Bergwaldstufe (1 .400 m).

Sie enthält ätherische Öle, Tannine und Harze. Im Frühling und Frühsommer sind die Blütenknospen ähnlich wie Spargel verwendbar (kurz blanchieren und in Butter schwenken). Die Wurzeln, von September bis März geerntet, sind ein gutes Koch- und Backgemüse und schmecken wie Winterrüben.

Die Große Wiesen-Margerite ist in der Volksmedizin grundsätzlich eher weniger gebräuchlich: Aus den Blütenknospen kann ein krampflösender Tee zubereitet werden (z.B. gegen Menstruationsbeschwerden und Darmkoliken). Er lindert Husten und wirkt zusammenziehend (z.B. bei Wunden der Schleimhaut).


Diese Beschreibung wurde uns dankenswerterweise vom Verein Naturparke Steiermark zur Verfügung gestellt, der sich stark für den Schutz der Biodiversität einsetzt. Expert*innen der Firma grünes handwerk haben sie verfasst.

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