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Foto: H. Marek

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Foto: F. Kovacs

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Foto: E. Neffe

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Wiederentdeckte Apfelsorte in der Wildnis der Steirischen Eisenwurzen

Wildalpener Hubertusapfel konnte erstmalig beschrieben werden

Sreuobstwiese in den Steirischen Eisenwurzen, Foto: Verein Arche Noah

Der Wildalpener Hubertusapfel, Foto: Doris Steinböck

PDF-Download: Obsortenblatt "Wildalpener Hubertusapfel"

Im Natur- und Geopark Steirische Eisenwurzen wird seit 2016 versucht mit regionalen Obstgartenbesitzern heimische Streuobstwiesen sowie „alte“ Obstsorten zu erhalten. Nach dem Motto „Anlegen – Pflegen – Ernten“ wird die lokale Bevölkerung in den Obstkreislauf miteingebunden.

In Zusammenarbeit mit den Österr. Bundesforsten sowie dem Verein Arche Noah wird daher versucht „alte“ vergessene Sorten oder niemals genau definierte Sorten neu zu bestimmen und zu beschreiben. So konnte Anfang des Jahres der „Wildalpener Hubertusapfel“ als neue Sorte eindeutig abgegrenzt werden. Die Sorte ist in Österreich einzigartig. Der Hubertusapfel ist sehr ertragreich und findet primär als schorffester Wirtschaftsapfel Verwendung. Vom ursprünglich einzigen Baum dieser Sorte in der Naturparkgemeinde Wildalpen gibt es bereits wieder Nachwuchs und jeder Interessierte kann sich einen Wildalpener Hubertusapfel im Garten pflanzen. So wird gemeinsam für den Erhalt dieser Besonderheit gesorgt.

Man darf gespannt sein, denn weitere Proben verschiedener Apfel- und Birnensorten, auch aus den Naturparkgemeinden Landl und St. Gallen, liegen gerade im Labor und werden untersucht. Die Abgeschiedenheit und das Klima der Steirische Eisenwurzen hat zum Teil interessante und seltene Sorten bewahrt. Weitere neue „alte“ Obstsorten werden in Kürze veröffentlicht.

Weitere Informationen zum Projekt Streuobst im Natur- und Geopark Steirische Eisenwurzen unter: www.eisenwurzen.com oder Tel.: 03632/7714

 

Dieses Projekt wird mit Unterstützung vom Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft dem Land Steiermark und der Europäischen Union (LEADER) durchgeführt.

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