Zum Inhalt springen

AA AA AA

Foto: Ewald Neffe

Foto: Archiv Naturpark Weißbach

Foto: Ewald Neffe

Urkundenüberreichung „Naturpark des Jahres 2019“

Am Sonntag, dem 28. April 2019, wurde dem Naturpark Mühlviertel feierlich die Urkunde zum „Naturpark des Jahres 2019“ überreicht.

Foto: Karl Kriechbaumer

Trotz frischer Temperaturen fanden sich am Sonntag zahlreiche Gäste zum großen Naturparkfest im Naturpark Mühlviertel ein. Nicht nur konnte sich der Naturpark über die Auszeichnung zum „Naturpark des Jahres 2019“ freuen, es wurde auch das neu errichtete Natur- und Kulturbildungszentrum im Freilichtmuseum Großdöllnerhof eröffnet. Gäste und Gratulanten waren unter anderem Landtagspräsident Viktor Sigl und Landeshauptmann-Stellvertreter Dr. Manfred Haimbuchner. Für das leibliche Wohl sorgte die Bauern- und Jägerschaft Rechberg.

Der Verband der Naturparke Österreichs (VNÖ) kürt jährlich einen von derzeit 46 Naturparken zum „Naturpark des Jahres“. 2019 geht dieser Titel an den Naturpark Mühlviertel, der von einer unabhängigen Jury gewählt und für seine herausragenden Leistungen sowie seinen unermüdlichen Einsatz zur Erhaltung seiner vielfältigen Kulturlandschaft mit dieser Auszeichnung geehrt wurde. Eine Auszeichnung, die sich vor allem auf die qualitativ hochwertige und unermüdliche Arbeit in den vier Standortgemeinden Allerheiligen, Bad Zell, Rechberg und St. Thomas am Blasenstein stützt. Der Naturpark schafft es, Schutzmaßnahmen auch für wenig populäre Pflanzen wie den Quendel oder die stark gefährdete Vogelart der Heidelerche mit touristischen Angeboten zu kombinieren. Am Sonntag wurde den Naturpark-Verantwortlichen die Auszeichnung in Form einer Urkunde im Freilichtmuseum Großdöllnerhof überreicht.

Das 400 Jahre alte Gebäude ist ein typischer Mühlviertler Dreiseithof, der schon seit mehreren Jahren als Naturparkzentrum genutzt wird. Mit der im Jänner begonnenen Errichtung eines Seminar- und Schulungsraums verfügt der Naturpark erstmals über eine beheizbare Möglichkeit, Gruppen von bis zu 60 Personen komfortabel unterzubringen. Damit wird aus dem historischen Gebäude ein vollwertiges Natur- und Kultur-Bildungszentrum.

Top