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Foto: H. Marek

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Foto: F. Kovacs

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Foto: E. Neffe

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Samentauschbörse im Natur- und Geopark Steirische Eisenwurzen

Am 20. Februar fand im Natur- und Geopark Steirische Eisenwurzen die Samentauschbörse – zum Austausch von regionalem Saatgut statt

Foto: Natur- und Geopark Steirische Eisenwurzen

Foto: Natur- und Geopark Steirische Eisenwurzen

Foto: Natur- und Geopark Steirische Eisenwurzen

Diese Initiative steht jedes Jahr unter dem Naturparkmotto „Nützen durch Schützen“. Biologische Gemüsesorten, Kräuter sowie auch Blumen werden aus regionalem Saatgut gezogen und an diesem Tag zum Tausch angeboten. Wer kein eigenes Saatgut für den Tauschhandel besitzt kann sich im Zuge einer freiwilligen Spende erkenntlich zeigen.

Am Börsentag kommt es zudem auch zu einem Erfahrungsaustausch und vielen Gesprächen rund um das Thema Garten. Fachexpertin Cäcilia Weißensteiner ist nicht nur Gärtnerin aus Leidenschaft, sondern steht mit Rat und Tat an diesem Aktionstag zur Seite.

Durch Ihre Initiative und persönliches Engagement steht jedes Jahr eine Vielzahl an unterschiedlichen Pflanzensamen als Grundstock für die Börse zur Verfügung. „Aus naturschutzfachlicher Sicht sollte bei allen Bepflanzungs- und Begrünungsmaßnahmen möglichst gebietseigenes und heimisches Pflanzenmaterial verwendet werden, um die genetische Biodiversität zu erhalten und zu fördern“ meint auch Biodiversitätsexpertin und Mitorganisatorin Eva Maria Vorwagner.

Die Vorteile von heimischen Pflanzenmaterial im Vergleich zu Pflanzengut unbekannter Herkunft sind bessere Anwuchsergebnisse, erhöhte Resistenz bei Stress und Schädlingsbefall und zusätzlich sind die Transportwege deutlich kürzer. Neben der biologischen Vielfalt ist auch die genetische Vielfalt innerhalb einer Art Teil der Biodiversität, durch Verwendung von regionalem Saatgut und Pflanzenmaterial wird ein Beitrag zum Erhalt dieser Vielfalt geleistet. Die Samentauschbörse im Natur- und Geopark Steirische Eisenwurzen sowie auch die im Mai stattfindende Pflanzentauschbörse sind Teil des Projektes „Aufladung Biodiversität", welches mit Unterstützung von Land und Europäischer Union umgesetzt wird. 

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