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Foto: H. Marek

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Foto: F. Kovacs

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Foto: E. Neffe

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Pflanze des Monats: Der Bärlauch

Vorhang auf für das schmackhafte Frühlingskraut! Sobald die Sonne den Waldboden erwärmt, tritt er auf die Bühne. Der Bärlauch sagt der Frühlingsmüdigkeit den Kampf an, putzt unsere Körper durch und liefert Vitamine. Ein echter Tausendsassa.

Foto: Ewald Neffe

Kaum ein anderes Wildkraut ist in unserer modernen Zeit so populär. Dank seiner vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten und heilsamen Wirkungen wird der Bärlauch wieder hochgeschätzt. Vor dem Sammeln in freier Wildbahn schrecken jedoch viele zurück – und Vorsicht ist in der Tat geboten, Panik jedoch unbegründet, solange der/die SammlerIn "Gutes von Bösem" unterscheiden kann. Wahrhaft lebenswichtig ist es, die Blätter des Bärlauchs gut zu kennen und somit eine Verwechslung mit der tödlich giftigen Herbstzeitlose auszuschließen. Die beiden Pflanzen können nämlich, besonders in Auwäldern, in gemeinsamen Beständen auftreten. Dabei ist darauf zu achten, dass die Blätter des Bärlauchs gekielt sind (d.h. der Längsnerv tritt an der Blattunterseite hervor) und sich die Blattober- und Blattunterseite farblich unterscheiden. Außerdem treten die Blätter des Bärlauchs jeweils einzeln aus der Erde und sind nach ihrer Entfaltung gestielt. Mit diesem Wissen gewappnet empfiehlt es sich, einmal in Ruhe beide Pflanzen zu betrachten und sich ihre Wuchsform einzuprägen – am besten, wenn sich die Gelegenheit ergibt, die "Verdächtigen" nebeneinander wachsend vorzufinden.
Der Auftritt des Bärlauchs in den frühlingshaften Wäldern währt jedoch nicht allzu lange. Wie auch andere Frühjahrsblüher nutzt er die bis zum Boden fallenden Sonnenstrahlen dieser Jahreszeit, um sich zu entfalten. Beginnt sich das Kronendach zu schließen wird es jedoch Zeit für ihn, seine Blätter einzuziehen und sich auf die Ruhephase vorzubereiten. Für den Rest des Jahres wird er nun die Bühne anderen Pflanzen überlassen und sein "Comeback" im nächsten Frühling feiern.

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