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Foto: H. Marek

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Foto: F. Kovacs

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Foto: E. Neffe

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Naturpark-Gipfel 2019

Der Naturpark-Gipfel 2019 im Naturpark Ötscher-Tormäuer stand ganz im Zeichen der Bildung und beleuchtete innovative Methoden der Naturvermittlung

LH-Stv. Dr. Stephan Pernkopf begrüßt die Verantwortlichen aus den Naturpark-Bundesländern beim diesjährigen Naturpark-Gipfel. Foto: © NLK Filzwieser

Die TeilnehmerInnen des Naturpark-Gipfels 2019 im Naturpark Ötscher Tormäuer, Foto: © NLK Filzwieser

Naturpark-SchülerInnen bauen zusammen mit LH-Stv. Dr. Stephan Pernkopf, Mag.a Jasmine Bachmann (Verein Naturparke NÖ) und Mag. Wolfgang Mair einen Fledermauskasten. Foto: © NLK Filzwieser

Am 3. Oktober war es wieder so weit: Naturpark-VertreterInnen aus ganz Österreich trafen sich zum diesjährigen Naturpark-Gipfel, um gemeinsam mit LH-Stv. Dr. Stephan Pernkopf über wichtige Entwicklungen in den Naturparken zu diskutieren. Veranstaltungsort war die Ötscher-Basis, das Besucherzentrum des größten Naturparks Niederösterreichs.

„Es freut uns, die Österreichischen Naturparke hier in Niederösterreich begrüßen zu dürfen. Der Austausch zwischen den Bundesländern und den unterschiedlichen Naturparken hilft bei der Weiterentwicklung der Naturpark-Idee. Die 20 Niederösterreichischen Naturparke leisten wertvolle Arbeit im Bereich der Natur- und Umweltbildung und etablieren sich immer mehr als schlagkräftige Werkzeuge einer nachhaltigen regionalen Entwicklung. Durch die enge Verknüpfung der Tätigkeitsfelder: Schutz, Erholung, Bildung und Regionalentwicklung wirken die Niederösterreichischen Naturparke als Motoren im ländlichen Raum“, so LH-Stv. Dr. Stephan Pernkopf.

 

Bildung für nachhaltige Entwicklung

Im Mittelpunkt stand diesmal das Thema „Bildung“ – eine der vier tragenden Säulen der Österreichischen Naturparke. Die Bildungsangebote der Naturparke sind mannigfaltig: Mit Themenwegen, Erlebnisführungen und Ausstellungen bringen Naturparke ihrer Bevölkerung und Besuchern die faszinierende Tier- und Pflanzenwelt näher.
Vor zehn Jahren gingen die Naturparke noch einen Schritt weiter und bauten ihr Angebot um ein österreichweites Modell in der Umweltbildung aus: Sie entwickelten Kriterien für „Naturpark-Schulen“– ein Zertifikat, das heute bereits 129 Schulen tragen. In Naturpark-Schulen wird Naturbewusstsein besonders gefördert. Hier arbeiten Naturpark, Schule und Gemeinde eng zusammen und vermitteln ihren Schülerinnen und Schülern durch gemeinsam entwickelte Angebote ein tieferes Verständnis für ihre Umwelt und den Naturpark. Um auch jüngeren Kindern die Natur vor ihrer Haustür näherzubringen, gibt es seit 2014 ebenso Naturpark-Kindergärten.

 

Draußen unterrichten

„Natur ist bei Unterricht im Freien nicht nur Zugabe, sondern ein wichtiges Mittel, um Unterrichtsziele und Kompetenzen zu erlangen. Kinder lernen in der Natur nachhaltiger, sie werden ruhiger, aufmerksamer und ausdauernder. Auch ihre Beziehung zur Natur und ihr Umweltbewusstsein werden gestärkt. Die Naturparke sind ein perfekter Platz für die Umsetzung dieser Idee“, zeigt sich Wolfgang Mair, Präsident des Verbandes der Naturparke Österreichs, begeistert.

Um den Lernraum Naturpark nun verstärkt auch Bildungseinrichtungen außerhalb der Naturpark-Regionen zugänglich zu machen, wird emsig an einem neuen Kooperations-Modell gearbeitet: Ziel ist, Schulen in ganz Österreich die Möglichkeit zu eröffnen, Naturpark-Themen durch Outdoor-Unterricht zu vermitteln. In einer ersten Pilot-Phase haben sich sechs Schulen und Naturparke gefunden, die das Modell testen und ihre Erfahrungen mit nachfolgenden Schulen teilen werden. Erste Ergebnisse wurden bei der Tagung „Draußen unterrichten – Lernraum Naturpark“ am 2. Oktober im Naturparkzentrum Ötscher-Basis präsentiert. Die Teilnehmenden konnten vor Ort Unterrichtseinheiten im Freien selbst ausprobieren und erfuhren, wie die Umsetzung der Schulstunden auch außerhalb des Klassenzimmers funktionieren kann.

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