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Foto: H. Marek

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Foto: F. Kovacs

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Foto: E. Neffe

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Naturpark Buchberg verstärkt den Schutz seiner Naturjuwele

In Salzburgs jüngstem Naturpark werden die Ärmel für die besondere Tier- und Pflanzenwelt hochgekrempelt

Foto: Verband der Naturparke Österreichs

Foto: Verband der Naturparke Österreichs

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Mit Unterstützung des Landes Salzburg und der Europäischen Union

Es ist nur ein kleiner Schritt vom Trubel der Mozartstadt zur wohltuenden Stille in Salzburgs jüngstem Naturpark. Der in der Gemeinde Mattsee gelegene Naturpark Buchberg bietet unmittelbar vor den Toren Salzburgs Freiräume zum Kraft tanken, Aktivsein und Genießen. Hier spürt man Ruhe und Lebensfreude, eingerahmt von harmonischer Kulturlandschaft, und staunt über Ausblicke auf mehr als 120 schroffe Kalkalpengipfel und das sanft-hügelige Salzburger Seenland.

Die Region bietet aber nicht nur ihren Besuchern einen attraktiven Erholungsraum, sondern auch einer vielfältigen Tier- und Pflanzenwelt den notwendigen Lebensraum. So wachsen hier beispielsweise die für die Region so charakteristischen Hain- und Rotbuchen. Letztere tragen Früchte, die sogenannten Bucheckern. Diese werden gerne von Vögeln und Nagern gefressen, wie etwa dem im Naturpark anzutreffendem Feldhasen.

 

Der Mensch gestaltet Vielfalt

Diese Vielfalt ist aber freilich auch vom Tun des Menschen abhängig: Das Landschaftsbild der Region ist von der teils jahrhundertelangen Bewirtschaftung der Bäuerinnen und Bauern geprägt. Ihre Arbeit hat dieses Naturjuwel zu dem gemacht, was es heute ist: eine Landschaft voller Leben.

Damit das so bleibt, plant der Naturpark verstärkt Maßnahmen umzusetzen, die zum nachhaltigen Schutz und Erhalt der Biodiversität beitragen. Bei einem ersten Treffen wurden bisherige Aktivitäten analysiert und künftige Schwerpunkte definiert.
Neben einem Bewirtschaftungsplan von Randzonen umliegender Seen werden auch das Anlegen von Blühstreifen und ein Projekt zur Hochmoor-Vernässung als erfolgsversprechende An-knüpfungspunkte zur Förderung der biologischen Vielfalt angesehen. Wesentlich für den Erfolg dieser Maßnahmen ist die Einbindung der Bevölkerung und Zusammenarbeit mit anderen Gemeinden. Nachbargemeinden sollen daher ebenso mitwirken, wie landwirtschaftliche Betriebe und Jäger.

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