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H. Marek

H. Marek

Studien

Der Verband der Naturparke Österreichs veröffentlicht regelmäßig Studien zu bestimmten Themengebieten. Hier finden Sie einige dieser Studien, deren Inhalt kurz und übersichtlich beschrieben wird. Die folgend dargestellten Studien können allesamt kostenfrei heruntergeladen werden. Bei Rückfragen steht Ihnen das Team des VNÖ gerne zur Verfügung.

Biodiversität durch Freiwilligenengagement in Naturparken Lebensräume pflegen, biologische Vielfalt erhalten, Bewusstsein schaffen

Schwenden mit der Astschere, mähen mit der Sense, Streuobst klauben, Trockensteinmauern (wieder)errichten, Bäume pflanzen u.v.m. – die Tätigkeiten der Freiwilligen in den Naturparken sind vielfältig. Doch welche Motive stecken dahinter, sich freiwillig in seiner Freizeit mit vollem Einsatz für eine schweißtreibende Sache zu engagieren? Was bringt der oft anstrengende Einsatz den Freiwilligen – und den Naturparken? 

Antworten auf diese Fragen finden sich in der vorliegenden Studie, die von 18 Autorinnen und Autoren aus Österreich, Deutschland und der Schweiz erarbeitet wurde. Sie fasst Grundlagen zu freiwilligem Engagement zusammen und liefert eine praxisorientierte wie -erprobte Handlungsanleitung für die erfolgreiche Umsetzung von Freiwilligenprojekten, die auf der mehrjährigen Erfahrung des Projektpartners Naturpark Karwendel beruht. Der Blick über den Tellerrand bzw. über die Landesgrenzen hinaus führt zur „Herzenssache Natur“ und damit zu Freiwilligenprojekten in Deutschen Naturparken und zu Corporate Volunteering in Schweizer Pärken. Der Österreichische Alpenverein stellt seine Umweltbaustellen und Bergwaldprojekte und damit die Pioniere in diesem Bereich vor und einjähriges freiwilliges Engagement wird beim Freiwilligen Umweltschutzjahr zum Thema.

Vervollständigt wird die Studie durch die best-practice Beispiele aus den Naturparken Dobratsch, Jauerling-Wachau, Karwendel, Mühlviertel, Obst-Hügel-Land, Sölktäler, Weißbach, Weissensee und Zillertaler Alpen, die mit großem Engagement und Erfolg Projekte in den Bereichen Natur- und Artenschutz bzw. Kulturlandschaftspflege durchführen, Neophyten eindämmen, Grenzertragsflächen erhalten und durch die Einbindung von AsylwerberInnen Naturschutz, Soziales und Landwirtschaft verbinden.

Die Studie verdeutlicht, dass die Naturparke mit den Freiwilligenprojekten nicht nur Beiträge zum Schutz und Erhalt der biologischen Vielfalt leisten, sondern auch Bewusstsein für die Biodiversität schaffen und einen sozialen und gesellschaftlichen Austausch ermöglichen. Die TeilnehmerInnen können über die Freiwilligenaktionen für die aktive Mitarbeit an Natur- und Landschaftsschutzprojekten im Naturpark motiviert werden, „Naturschutz“ wird anschaulich erlebbar gemacht. Damit gelingt es besser, sowohl Ziele des Naturschutzes als auch des Naturparks zu vermitteln. Die Freiwilligenprojekte bergen damit die Chance, die Sensibilisierung und stärkere Einbindung insbesondere der Bevölkerung sowie eine noch bessere Akzeptanz der Naturparke zu erreichen und so dem Ziel der nachhaltigen Sicherung der biologischen Vielfalt in den Naturparken einen Schritt näherzukommen.

PDF Download: Studie "Biodiversität durch Freiwilligenengagement in Naturparken"

Mit Unterstützung vom BMLFUW: Die Studie "Biodiversität durch Freiwilligenengagement in Naturparken - Lebensräume pflegen, biologische Vielfalt erhalten, Bewusstsein schaffen" ist eine Publikation im Rahmen des Projekts "Biodiversität durch Freiwilligenarbeit in Naturparken - Lebensräume pflegen, biologische Vielfalt erhalten, Bewusstsein schaffen", das vom Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft gefördert wird.

Naturpark-Schulen vermitteln Biodiversität Biologische Vielfalt vor dem Klassenzimmer erleben und begreifen

"Wir sind Naturpark!" geben Naturpark-SchülerInnen auch außerhalb der Schule weiter und werden mit diesem Selbstverständnis zu BotschafterInnen ihrer Region. Bewusstseinsbildung bereits im Kindesalter – für den Naturpark, für die Biodiversität – ist zukunftsträchtig: die Kinder und Jugendlichen von heute sind die NutzerInnen und PflegerInnen der Naturparke und der biologischen Vielfalt von morgen. Die neue Studie widmet sich dem Thema "Naturpark-Schulen vermitteln Biodiversität", vereint Grundlagen und praktisches Wissen und will so als Ideengeber und zur Unterstützung für weitere Projekte zur biologischen Vielfalt in den Naturpark-Schulen dienen.
24 AutorInnen aus Österreich, Deutschland, Italien und Luxemburg haben an der Studie mitgearbeitet. Naturpark-Verantwortliche, (Naturpark-Schul-)PädagogInnen sowie VertreterInnen der Schulbehörde bzw. aus Wissenschaft und Forschung stellen Grundlagen vor, skizzieren methodische Ansätze in der Vermittlung von Biodiversität, erklären die Sichtweisen auf die Naturpark-Schulen als Schulbehörde und beschreiben die Verbindung von sozialem Lernen und Biodiversität. Zudem werden 18 ausgewählte best-practice Beispiele aus dem In- und Ausland beschrieben, welche die Vermittlung der biologischen Vielfalt in den Mittelpunkt stellen. Dabei wurde die Auswahl der Projekte so getroffen, dass die verschiedenen Schulstufen behandelt werden: Naturpark-Volksschulen und -Neue Mittelschulen, eine Landwirtschaftliche Fachschule sowie ein Sonderpädagogisches Zentrum. Hier werden Projektbeispiele für 6- bis 17-jährige SchülerInnen, z.B. zu den Themen Streuobstwiesen, Hecken und Wald, aber auch zu Klima bzw. Landwirtschaft & Biodiversität, vorgestellt.

Naturpark-Schulen stehen für eine intensive Kooperation zwischen Naturpark, Schule und Gemeinde. Unter Berücksichtigung der Spezifika des jeweiligen Naturparks werden auf Basis der 4 Säulen Schutz, Bildung, Erholung und Regionalentwicklung gemeinsam Lernziele definiert. "Natur erleben und begreifen" – unter diesem Motto wird im Lern- und Erfahrungsort Naturpark die biologische Vielfalt vor dem Klassenzimmer entdeckt, ein positiver, emotionaler Bezug zur Natur und Region vermittelt und die Vorgänge und Zusammenhänge in der Natur werden erforscht.

Damit wird über die Naturpark-Schulen bei den Schülerinnen und Schülern sowohl eine Sensibilisierung für die Funktionen der Naturparke, als auch ein besseres Verständnis für Kulturlandschaftsschutz, ökologische Zusammenhänge und die Bedeutung der Biodiversität erreicht. So gelingt den Naturpark-Schulen eine erfolgversprechende Bildung für nachhaltige Entwicklung: die Kinder und Jugendlichen werden langfristig zu umweltbewusstem Handeln und nachhaltigen Lebens- und Konsumentscheidungen sowie zur aktiven nachhaltigen Gestaltung ihrer Umwelt, "ihres" Naturparks angeregt.

Die Fachtagung zum Thema fand unter dem Titel "Naturpark-Schulen vermitteln Biodiversität" am 02. Oktober 2015 im Hochgebirgs-Naturpark Zillertaler Alpen statt. Hier finden Sie Ergebnisse und Informationen zur Tagung.

PDF Download: Studie Naturpark-Schulen vermitteln Biodiversität

Die Studie "Naturpark-Schulen vermitteln Biodiversität" und die gleichnamige Tagung wurden im Rahmen des Projekts "Integration des Themas Biodiversität in Naturpark-Schulen" erstellt bzw. durchgeführt. Gefördert aus den Mitteln des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft.

Naturparke und Biodiversität Grundlagen und Beiträge zum Schutz und Erhalt der biologischen Vielfalt in den Österreichischen Naturparken

Die kleinstrukturierten Kulturlandschaften der Österreichischen Naturparke sind reich an biologischer Vielfalt. Sie hat nicht nur einen "Wert" als Naturerbe, die biologische Vielfalt hat eine essenzielle Bedeutung als Lebensgrundlage – wir profitieren von ihr und nutzen ihre Leistungen, sei es für die Versorgung mit Nahrung oder die Regulierung des Klimas. Zugleich sind wir für den Erhalt und die Pflege der biologischen Vielfalt verantwortlich. "Schützen durch Nützen" hat dabei in den Naturparken Vorrang – erst die Einbindung und Beteiligung der Bevölkerung in Naturschutzstrategien macht diese erfolgversprechend. Folgerichtig ist die Bewusstseinsbildung einer der Grundpfeiler für die Sicherung von Biodiversität in der Zukunft. Möglichst breite Schichten der Bevölkerung für dieses Thema zu interessieren, ist eines der großen Ziele für die kommenden Jahre.

In der Studie "Naturparke und Biodiversität – Grundlagen und Beiträge zum Schutz und Erhalt der biologischen Vielfalt in den Österreichischen Naturparken" veranschaulichen 27 Autorinnen und Autoren aus Österreich, Deutschland, Italien und Luxemburg, welche Maßnahmen zum Schutz und Erhalt der biologischen Vielfalt in den Naturparken geleistet werden. Ob Freiwilligenarbeit, Naturpark-Spezialitäten, Naturpark-Schule, Naturvermittlung, Naturschutzpläne, Biodiversitätsmonitoring oder Artenschutzprojekte – die Projekte spiegeln nicht nur die biologische Vielfalt der Naturparke wider, sie verdeutlichen einmal mehr die Wichtigkeit des Menschen und seiner gestaltenden Funktion. Die 23 vorgestellten Projekte tragen zur Umsetzung der jeweiligen Ziele der Handlungsfelder der Biodiversitätsstrategie Österreich 2020+ bei und werden dementsprechend thematisch zusammengefasst vorgestellt: Handlungsfeld 1 – Biodiversität kennen und anerkennen, Handlungsfeld 2 – Biodiversität nachhaltig nutzen, Handlungsfeld 3 – Biodiversitätsbelastungen reduzieren und Handlungsfeld 4 – Biodiversität erhalten und entwickeln.

Einen weiteren Überblick zur biologischen Vielfalt in den Naturparken ermöglichen die Steckbriefe zu von den 48 Naturparken ausgewählten Pflanzen und Tieren bzw. deren Lebensräumen. Diese Aufstellung in Kombination mit der Zusammenschau der in den einzelnen Naturparken umgesetzten Projekte zum Erhalt der biologischen Vielfalt macht die Studie zu einem informativen Nachschlagewerk, das sich als Unterstützung und Ideenlieferant für weitere Projekte zum Schutz und Erhalt der biologischen Vielfalt in den Naturparken anbietet.

 PDF Download: Studie Naturparke und Biodiversität

Die Studie "Naturparke und Biodiversität – Grundlagen und Beiträge zum Schutz und Erhalt der biologischen Vielfalt in den Österreichischen Naturparken" wurde im Rahmen des Projekts "Biodiversitätsstrategie für Österreichische Naturparke" erstellt, das aus Mitteln des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft gefördert wurde.

Bildung für nachhaltige Entwicklung in Naturparken

„Ziel ist es, durch interaktive Formen des Naturbegreifens und -erlebens und durch spezielle Angebote Natur, Kultur und deren Zusammenhänge erlebbar zu machen“, definieren die Naturparke in ihrer Positionierung. Im Zuge der Auseinandersetzung mit dem Thema Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) ging es auch darum, die Bildungsfunktion weiterzuentwickeln und die gewonnenen Erkenntnisse zu implementieren. Diese Erweiterung der Bildungsfunktion könnte demnach wie folgt ergänzt werden: Ziel ist auch ein eigenständiges, verantwortungsvolles Handeln der Bevölkerung sowie der Gäste der Naturparke, die als Lernorte gute Gelegenheiten für handlungsorientiertes Lernen im Sinne einer BNE bieten.

Die Arbeit von 41 Autorinnen und Autoren verschiedener Fachrichtungen aus Österreich, Deutschland, Italien, Luxemburg und Frankreich macht die Studie „Bildung für nachhaltige Entwicklung in Naturparken“ zu einem informativen Nachschlagewerk mit theoretischen Grundlagen und praktischem Wissen und will als Unterstützung für die Weiterentwicklung der Bildungsfunktion dienen sowie Anregungen für neue Projekte liefern. So werden im ersten Teil allgemeine Grundlagen für eine Bildung für nachhaltige Entwicklung in Naturparken vorgestellt: Das Schlagwort „Lebenslanges Lernen“ wird mit Naturpark-Schulen, Naturführungen und Erwachsenenweiterbildung zum Generationen-Maßnahmenpaket im integrativen, partnerschaftlichen Modell Naturpark. Didaktische Prinzipien und BNE-Schlüsselphänomene werden definiert und erläutert, Nutzen und Planungshilfen von Themenwegen und Naturparkzentren dargelegt. Im zweiten, praxisorientierten Teil, zeigen über 40 erfolgreiche Beispielsprojekte aus allen Naturpark-Bundesländern eindrucksvoll, welch breite Palette an Umsetzungsmöglichkeiten BNE in Naturparken zulässt und der Blick über die Landesgrenzen hinaus macht die Herangehensweisen anderer europäischer Länder sichtbar.

Die Fachtagung zum Thema fand unter dem Titel „Naturpark erleben und begreifen“ am 10. Oktober 2013 im Naturpark Jauerling-Wachau statt. Hier finden Sie Informationen und Ergebnisse zur Tagung.

PDF Download: Studie Bildung für nachhaltige Entwicklung in Naturparken

Die Studie „Bildung für nachhaltige Entwicklung Naturparken“ wurde im Rahmen des Projekts „Bildung für nachhaltige Entwicklung in den Österreichischen Naturparken“ erstellt, das aus Mitteln des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft gefördert wurde.

Naturparke und nachhaltige Regionalentwicklung

„Naturparke stärken ländliche Räume“. Dieser Leitsatz zum Thema Naturparke und Regionalentwicklung ist bekannt – aber wie gelingt es den Naturparken, Regionen zu entwickeln? Was genau tun sie, um sie zu stärken? Wie schaffen sie es, dass Gesellschaft, Natur und Landschaft gleichermaßen profitieren?

Diesen Fragen gehen 32 Fachleuten aus Österreich, Deutschland, Frankreich, Italien, Luxemburg, Ungarn und der Schweiz im vorliegenden Bericht „Naturparke und nachhaltige Regionalentwicklung“ auf den Grund. Von wissenschaftlicher Seite werden die regionalwirtschaftlichen Effekte der Naturparke beleuchtet und angeführt, welche ökonomischen Erfolge durch die verschiedenen Maßnahmen erzielt werden können. 26 Beispielsprojekte aus allen sieben Naturpark-Bundesländern und dem Ausland führen anschaulich vor Augen, wie erfolgreiche Regionalentwicklung in den Naturparken erreicht wird. Themenbereiche dabei sind die Inwertsetzung der geschützten Landschaft durch Produkte, sanfte Mobilität und Besucherlenkung, Naturvermittlung, innovative Konzepte und Projekte.

Damit werden in der Studie „Naturparke und nachhaltige Regionalentwicklung“ allgemeine Grundlagen und wichtige Projekte im Bereich der nachhaltigen Regionalentwicklung zusammengespielt und bilanziert: gerade Naturparke sind aufgrund ihrer Struktur und ihres partnerschaftlichen, partizipativen Ansatzes, alle relevanten Akteurinnen und Akteure ihrer Region zu integrieren, auf regionaler Ebene das ideale Instrument, einen wesentlichen Beitrag für die Zukunft, für eine nachhaltige Entwicklung zu leisten. Die intensive Zusammenarbeit der Naturparke mit Naturschutz, Land- und Forstwirtschaft, Tourismus, Gewerbe u.a. ist beispielgebend – im Bericht wird als entscheidender Faktor das Potenzial der Naturparke hervorgehoben, eine Identität der verschiedenen Akteurinnen und Akteure zu erzielen und die breite Verankerung der Naturparke in der Bevölkerung wird als deren Erfolgsbasis benannt

 PDF Download: Endbericht Naturparke und nachhaltige Regionalentwicklung

Der Bericht „Naturparke und nachhaltige Regionalentwicklung“ wurde aus Mitteln des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft gefördert.

Touristische Potenziale der Österreichischen Naturparke

Rund 10 Mio. Übernachtungen und eine Wertschöpfung von 144 Mio. Euro sind die beachtliche Bilanz der Studie „Touristische Potenziale der Österreichischen Naturparke“. Diese Studie liefert zum ersten Mal akkreditierte Zahlen zur Wertschöpfung, die der Tourismus aus den Naturparken ziehen kann.

Neben diesen Fakten sind weitere inhaltliche Schwerpunkte der Studie zu nennen:

  • Mit geschätzten 16 Mio. Gästen hat auch der Tagestourismus in den Österreichischen Naturparken einen relevanten Anteil am Tourismus.
  • Die Naturparke besitzen erhebliche wirtschaftliche Potenziale für den ländlichen Raum, da nachhaltige Werte gefragt sind. Die wichtigsten Gästepräferenzen der Naturparke sind Ruhe und Erholung, intakte Natur, Entspannung und Erlebnis.
  • Die größten Zielgruppen sind Familien mit Kindern und die Generation 50+.
  • Eine wichtige Erfolgsbasis für den Naturparktourismus bildet auch eine breite Verankerung des Naturparks in der Bevölkerung, um die Zusammenarbeit im Sinne von „wir sind Naturpark“ zu intensivieren.
  • Eine starke Positionierung der Österreichischen Naturparke in der österreichischen Tourismuslandschaft stellt eine Grundvoraussetzung für den zukünftigen Erfolg der Naturparke dar.
  • Zusätzlich liefert die Studie Empfehlungen zur touristischen Weiterentwicklung der Österreichischen Naturparke.
  • Das Zusammenspiel von Tourismus und Naturschutz wird in den Naturparken großgeschrieben, was es den Gästen ermöglicht, Ruhe und Erholung in intakter Natur zu finden.“

Die Studie wurde 2008 vom Verband der Naturparke in Auftrag gegeben, gefördert vom Bundesministerium/Wirtschaft und der EU.

Durchgeführt wurde die Studie von Dr. Dominik Siegrist, Hochschule für Technik, Forschungsstelle Freizeit, Tourismus und Landschaft, Rapperswil/Schweiz in Zusammenarbeit mit dem Verband der Naturparke Österreichs und einer Arbeitsgruppe aus VertreterInnen der Österreichischen Naturparke und Tourismusvereine.

 

PDF Download: Studie Touristische Potenziale der Österreichischen Naturparke

Neue Modelle des Natur- und Kulturlandschaftsschutzes in den Österreichischen Naturparken Integrativ dynamischer Naturschutz in den Österreichischen Naturparken

47 Autorinnen und Autoren aus Österreich, Deutschland, Luxemburg, Frankreich, Slowenien und der Schweiz beteiligten sich am Projekt „Neue Modelle des Natur- und Kulturlandschaftsschutzes in den Österreichischen Naturparken“. Die Studie umfasst neben den allgemeinen Grundlagen die Beschreibung von über 40 Natur- und Kulturlandschaftsschutzprojekten aus allen 7 Naturpark-Bundesländern und dem Ausland zu den Hauptfeldern Arten- und Biotopschutz, Besucherlenkung, Naturvermittlung, Inwertsetzung der geschützten Landschaft durch Produkte, sanfte Mobilität sowie zu Projekten mit intensiver Einbindung bzw. Beteiligung der Bevölkerung und Interessensvertreter.
Der Bericht verdeutlicht die wichtige Rolle, die den Naturparken als prädikatisierte geschützte Landschaften zufällt und veranschaulicht, wie integrativ dynamischer Naturschutz in den Naturparken umgesetzt wird: Er stellt sich sowohl den gesellschaftlichen Interessen des Schutzes als auch der Nutzung der Natur und hat einen fairen Interessensausgleich und eine zum wechselseitigen Vorteil dienende Zusammenarbeit zum Ziel.

PDF Download: Studie Neue Modelle des Natur- und Kulturlandschaftsschutzes in den Österreichischen Naturparken

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