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Foto: H. Marek

Foto: M. Scheiber

Foto: H. Marek

Wandern mit Gletscherblick

Der Naturpark erstreckt sich über eine Fläche von 510 km2 und eine vertikale Distanz von knapp 3.000 Höhenmetern. Tiefster Punkt ist der Mündungsbereich des Ötztals in das Inntal bei 770 m, höchster Punkt ist die Ötztaler Wildspitze mit 3.768 m. Entsprechend vielfältig präsentiert sich die Landschaft.
Von imposanten Gletschern geprägt, besitzt sie typische hochalpine Flora, Fauna und Landschaftselemente. Unter den höchsten Gipfeln der Ostalpen ragen mächtige Gletscherzungen ins Tal. Darunter befinden sich Moränen, Gletscherschliffe und ausgedehnte Gletschervorfelder mit allen Stadien der pflanzlichen und tierischen Wiederbesiedelung.

Bildergalerie

Einrichtungen und Angebote

  • NEU: Vier Naturpark-Informationspunkte in Ambach, Niederthai, Gries und Vent
  • Naturpark Büro
  • 29 bewirtschaftete Schutzhütte bis über 3.000 Meter
  • Über 1.600 km teils hochalpine (Themen-)Wanderwege
  • Bedeutende archäologische Fundstätten rund um den Ötzi
  • Vielfältiges Vortrags-/Wander und Schulprogramm

Daten & Fakten

Größe: 50.794 ha

Gründungsjahr: 2006

Wichtige Lebensräume:
Lebensräume im Gebirge, Wald / Waldrand und -lichtungen, Feuchtwiesen und Moore

Gemeinden:
Haiming, Sautens, Ötz, Umhausen, Längenfeld, Sölden

Fauna und Flora Besonderheiten aus der Tier- und Pflanzenwelt

Einfache Mondraute, Foto: K. Horn

Ein typischer Bewohner des Gebirges der Region ist der Tannenhäher, dessen Rumpf dunkelbraun und mit weißen Flecken übersät ist.
Er ist mit einem ca. 5 cm langen Schnabel ausgestattet, den er zum Aufbeißen von Zirbelkiefernsamen benötigt. Während im Winter vor allem die Samen von Nadelhölzern auf seinem Speiseplan stehen, ernährt er sich im Sommer von Insekten und anderen kleinen Tieren. Für den Winter legt er sich einen Vorrat an und deponiert die Samen der Zirbe in bis zu 100.000 Verstecken. Seine Gedächtnisleistung ist imposant, findet er doch über den Winter ungefähr 85% davon wieder. Die nicht gefundenen Samen wachsen aus und sind Grundlage für die weitere Verbreitung der Zirbe.
Im inneren Ötztal kann man ein in Österreich vom Aussterben bedrohtes Natternzungengewächs bewundern – die Einfache Mondraute. Diese wächst oft einzeln auf mäßig trockenen bis feuchten Standorten, die nur lückenhaft bewachsen sind, da sie wegen ihres kleinen Wuchses sehr konkurrenzschwach ist.

Wandertipps

Obergurgler Zirbenwald

Alpiner Erlebnisweg zwischen Zirben und Mooren

Der nur 15 Min. von Obergurgl entfernte Rundwanderweg führt durch einen sehr schönen Zirbenbestand, es gibt viele Besonderheiten auf dem Weg, wie z.B. Moore und einen Wasserfall. In einem herrlichen Ambiente kann man an 13 Informationstafeln Wissenswertes erfahren zum Thema Hochgebirgsökologie.

Gehzeit: ca. 1,5 Std.
Höhenunterschied: ca. 170 Hm
Weglänge: ca. 4,5 km

  • Karte zur Wanderung erhältlich (online bestellen)
  • öffentliche Verkehrsmittel
  • Verpflegungsmöglichkeit
  • Parkplätze am Ausgangspunkt

Pdf zum Download: Obergurgler Zirbenwald

Anfahrt

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln

Mit der Bahn bis zum Bahnhof Imst oder Ötztal – weiter mit dem Postbus oder Bussen der Ötztaler Verkehrsgesellschaft nach Obergurgl (Linie 4194)


Mit dem Auto

Über die A12 Inntalautobahn aus beiden Fahrtrichtungen – Abfahrt Ötztal – weiter auf der B 186 bis Sölden – Zwieselstein – Obergurgl


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