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Foto: H. Marek

Foto: J. Schlosser

Foto: H. Marek

Moor & More

Das Herzstück des Naturparks bildet das Hochmoor nahe der Stadt Heidenreichstein im nordwestlichen Waldviertel. Die offenen Moorflächen und der Wald am Rande des Winkelauer Teiches zeugen von einer mehr als 10.000 Jahre zurück reichenden Vegetationsgeschichte. Flächen aus Torfmoos, Sonnentau und Wollgras lassen die ursprüngliche Moorlandschaft erahnen.

Bildergalerie

Einrichtungen und Angebote

  • Naturparkzentrum
  • Prügelsteg
  • Moortretanlage
  • Aussichtsturm
  • Moorpfad und Teichweg
  • 1000-Schritte-Weg
  • Baumhoroskop/Literaturwald
  • Naturdenkmal „Hängender Stein“
  • Geführte Wanderungen

Daten & Fakten

Größe: 31 ha

Gründungsjahr: 1989

Wichtige Lebensräume:
Feuchtwiesen und Moore, Wald / Waldrand und -lichtungen, Streuobstwiesen

Gemeinde:
SG Heidenreichstein

Fauna und Flora Besonderheiten aus der Tier- und Pflanzenwelt

Rundblättriger Sonnentau
Foto: J. Schlosser

Im Hochmoor und den Feuchtwiesen des Naturparks leben neben Vögeln und Schmetterlingen etwa Kleine Wasserfrösche, die als gefährdet eingestuft sind. Diese gierigen Fresser ernähren sich von Insekten, Würmern, Schnecken u. dgl. Als Lebensraum bevorzugen sie vegetationsreiche Teiche, Tümpel, Moorgewässer und Bäche. Im Naturpark findet man sie beim Prügelsteg, in wasserführenden Gräben und in der Nähe des Winkelauer Teichs.
Ebenso findet man im Naturpark Heidenreichsteiner Moor den unverwechselbaren Rundblättrigen Sonnentau. Die kleine Insekten verspeisende Pflanze fängt ihre Beute mithilfe eines klebrigen Sekrets an ihren rötlichen, länglichen Stieldrüsen. Ein anderes
hübsch anzusehende Gewächs ist das Scheidige Wollgras, dessen Härchen der Fruchtstände früher als Watteersatz verwendet wurden. Es wächst nur auf offenen und halboffenen Moorflächen.

Wandertipps

Moorpfad

Wo Pflanzen „Fleisch fressen“

Der Weg führt an der offenen Moorfläche mit dem Prügelsteg, an der Moortretanlage
und dem Aussichtsturm vorbei.

Gehzeit: 1 Std.
Höhenunterschied: prakt. null
Weglänge: 3,5 km

  • Karte zur Wanderung erhältlich
  • öffentliche Verkehrsmittel
  • Weg markiert u./od. beschildert
  • Verpflegungsmöglichkeit
  • Parkplätze am Ausgangspunkt

Pdf zum Download: Moorpfad

Projekte

Weiterentwicklung des Naturparks Heidenreichsteiner Moor

Foto: J. Schlosser

Moore tragen als wertvolle Kohlenstoffspeicher zum Klimaschutz bei. Pflegemaßnahmen und Bewusstseinsbildung zur biologischen Vielfalt, zu Moor- und Klimaschutz  gehen im Naturpark Heidenreichsteiner Moor Hand in Hand.

Eine detaillierte Beschreibung des Projektes ist dem nachstehenden PDF zu entnehmen:

PDF Download: Weiterentwicklung des Naturparks Heidenreichsteiner Moor

 

Erfahren Sie mehr über Projekte zum Schutz & Erhalt der biologischen Vielfalt in den Naturparken

Anfahrt

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln

1) Von Linz mit dem Bus (Linie 2084) nach Gmünd bis zur Haltestelle Bahnhof – mit dem Bus weiter nach Heidenreichstein

2) Mit der Franz Josefs Bahn von Wien nach Gmünd – mit dem Postbus bis Heidenreichstein

3) Mit dem Bus (Linie 1028) von Wien über Waidhofen/Thaya nach Heidenreichstein

4) Mit Bus oder Bahn von St. Pölten nach Waidhofen/Thaya – dann mit dem Postbus bis Heidenreichstein


Mit dem Auto

1) Von Wien – A22 – Abfahrt Stockerau Nord – B4 bis Horn – B2 bis Göpfritz – ca. 2 km nach dem Ort (Kreisverkehr) auf die B5 – Waidhofen/Thaya – nach Umfahrung (Kreisverkehr) gerade weiter – ca. 1 km nach der Ortschaft Steinbruckhäuser links zum Naturpark

2) Von Linz – über A7 und B 310 bis Freistadt – auf der B38 bis Karlstift – B41 bis Gmünd – weiter nach Schrems – auf der L30 bis Heidenreichstein – durch den Ort (Richtung Waidhofen/Thaya) – am Ortsende nach rechts zum Naturpark (gegenüber der Abzweigung nach Motten)


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