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VNÖ Newsletter Ausgabe 21



Liebe Freundinnen und Freunde der Österreichischen Naturparke!


Das Jubiläumsjahr zum 50-jährigen Bestehen der Österreichischen Naturparke ist in vollem Gange. Die Festlichkeiten starteten mit einer großen Geburtstagsfeier im Naturpark Sparbach – dem ersten Naturpark Österreichs. Dieser erhielt dieses Jahr auch den Titel „Naturpark des Jahres 2012“ für seine unermüdliche Arbeit und den ungebrochenen Enthusiasmus, der auch nach 50 Jahren noch nicht nachgelassen hat.
Ich gratuliere sehr herzlich zu dieser Auszeichnung!

Der Verband der Naturparke Österreichs beging das Jubiläum Ende Mai sehr feierlich mit einer international besetzten Tagung in Mauerbach, bei der über die Zukunft der Naturparke in Europa diskutiert wurde, und mit einer großen Festveranstaltung in der ORANG.erie im Tiergarten Schönbrunn. Diese Veranstaltungen bildeten den Höhepunkt der Feierlichkeiten, die sich in einem Festreigen durch die Niederösterreichischen Naturparke noch weiter fortsetzen.

Ich möchte die Gelegenheit gerne nützen und mich im Namen des Verbandes der Naturparke Österreichs und der Österreichischen Naturparke ganz herzlich für die vielen Glückwünsche zum Jubiläum aus dem In- und Ausland bedanken.
Auch Herrn Bundesminister Berlakovich, den ausländischen Gästen und befreundeten Naturparkvereinen möchte ich meinen Dank aussprechen, dass sie die Festveranstaltung mit ihrem Kommen geehrt und den Naturparken so freundliche Grußworte übermittelt haben. Wir freuen uns auf eine weitere gute Zusammenarbeit auch in den nächsten 50 Jahren.

Nicht zuletzt gebührt auch dem Organisationsteam des VNÖ ein großes Lob, das die Veranstaltung erst zu einem Erfolg hat werden lassen.

Bgm. Mag. Wolfgang Mair
Präsident des VNÖ

Redaktionsteam:
Franz Handler
Thomas Böhm
Gerlinde Wakonigg
Verena Langer


Impressum: Verband der Naturparke Österreichs (Hrsg.)
8010 Graz, Alberstraße 10, Tel.: 0316 / 318848-99, E-Mail: office@naturparke.at

 


Inhalt
 
Aktivitäten in den Österreichischen Naturparken
 
Beschäftigungsprojekte in den Bundesländern
"Arbeitsplätze für steirische Naturparkregionen": für uns ist 13 keine Unglückszahl!
  „Alle sagten das geht nicht, dann kam einer, der wusste das nicht und hat´s gemacht“ – das Beschäftigungsprojekt NuP Aktiv
 
Produzent/innen Informationsaustausch im Naturpark Südsteirisches Weinland
Österreichische Naturpark-Schulen – Evaluierte Naturpark-Schulen präsentieren Baukultur und Handwerk
 
50 Jahre Österreichische Naturparke
50 Jahre Naturpark Sparbach – Österreichs ältester Naturpark feiert Jubiläum
  Tagung „Naturparke – die nächsten 50 Jahre“ Strategien und Visionen für die Zukunft
  50 Jahre Österreichische Naturparke – das Fest
  50mal die Vielfalt neu entdecken / Die 50 schönsten und interessantesten Natur(erlebnis)führungen in den Naturparken
  Die 50 schönsten Wanderungen durch die Österreichischen Naturparke
  50 Jahre Österreichische Naturparke – der Film
 
Naturpark des Jahres 2012 – Sparbach
 
Naturparke und Tourismus
Produktentwicklungs-Workshops mit der Österreich Werbung
  Universum Magazin Beilage
  Fotowettbewerb „Spiel, Spaß und Erlebnisse in den Österreichischen Naturparken“
 
Burgenländische Naturparke
Naturerlebnis vor der eigenen Haustüre!
  Tag der Artenvielfalt
  Anteilsschein an Schafherden im Naturpark Weinidylle
Niederösterreichische Naturparke
Phänomenale Naturtipps
Steirische Naturparke
Grünzeug von der Wiese – Wildkräuter, Wildgemüse und Wiesenblumen zum Kennenlernen und Verkosten
  Voll Sommer – echt Ferien! Das Sommer- und Ferienprogramm der steirischen Naturparke
  Neuer Internetauftritt der Steirischen Naturparke
Tiroler Naturparke
Ausgezeichneter Naturpark Kaunergrat
  Naturschönheiten im Fokus des Naturpark Kaunergrat
  3. Kaunergratspiele im Naturpark Kaunergrat
  Naturpark Kaunergrat mit neuer Homepage
  „Forschendes Lernen“
Kärntner Naturparke
Naturpark Dobratsch – Mit dem Postbus den Gipfel stürmen
Salzburger Naturparke
Neu: Markttag im Naturpark Weißbach
  Volksschule Weißbach auf dem Weg zur Naturpark-Schule
 
Terminvorschau
Österreichische Naturparke bei den Artenschutztagen im Tiergarten Schönbrunn
  Weiterbildung für Natur- und Landschaftsführer/innen
  Naturparke Niederösterreich / Der Naturparke-Festreigen 2012
  Tagung „Sanfte Mobilität im Naturpark und Tourismus“
  Mitgliederversammlung des Verbandes der Naturparke Österreichs
 
Publikationen
Die Österreichischen Naturparke von A bis Z – Die Broschüre 2012

 

 


 

Aktivitäten in den Österreichischen Naturparken

 

"Arbeitsplätze für steirische Naturparkregionen": für uns ist 13 keine Unglückszahl!
Andreas Kristl

Seit nunmehr 12 Jahren kann das Beschäftigungsprojekt „Arbeitsplätze für steirische Naturparkregionen" den steirischen Naturparken zeitlich befristete Arbeitsplätze zur Verfügung stellen.
Dank der hervorragenden Zusammenarbeit mit dem AMS Steiermark und dem Land Steiermark, insbesondere unserem Projektträger, der steirischen Wissenschafts-, Umwelt- und Kulturprojektträger GmbH (St:WUK) kann das Projekt eine wichtige Hilfestellung bei der Umsetzung von Projekten und Vorhaben auf personeller Ebene leisten.

Am 1. März 2012 startete das Projekt bereits in sein 13. Jahr. Für uns ist die 13 wahrlich keine Unglückszahl, sondern veranschaulicht die sehr erfolgreiche Kooperation zwischen den steirischen Naturparken, dem AMS Steiermark und dem Land Steiermark.

Bis Ende Februar 2013 werden voraussichtlich 20 Personen an der Weiterentwicklung der steirischen Naturparkregionen mitwirken.

Das neue Team und seine Aufgaben
Wie immer sind die Aufgaben der Naturparkmitarbeiter/ innen breit gefächert. Ihre Arbeit erstreckt sich von Landschaftspflegemaßnahmen als Naturpark-Pfleger/ -innen, über die Betreuung von Ausstellungen, die Betreuung von Einzelprojekten bis hin zur Öffentlichkeitsarbeit beim Verband der Naturparke Österreichs.
Weiters finden verschiedene Naturpark- Büros durch insgesamt vier Mitarbeiter/ -innen und der Verein Naturparke Steiermark durch zwei Mitarbeiterinnen Unterstützung.

Ein neuer Arbeitsbereich ist im Naturpark Sölktäler hinzugekommen: in der Naturpark- Gemeinde Kleinsölk wurde eine Schafwollwaschanlage aufgebaut. Hier wird Schafwolle aus der Region entsprechend aufbereitet und mit hoher Qualität an Großabnehmer verkauft. Jenen landwirtschaftlichen Betrieben, die mit der Haltung von Schafen einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung von Weideflächen liefern, kann durch den professionellen Absatz der Schafwolle ein zusätzliches wirtschaftliches Standbein bereitgestellt werden.

Die steirischen Naturparke haben das Projekt „Naturvermittlung für Naturpark-Partner – Wenn Vermieter und Gäste lustvoll ins Gras beißen…“ entwickelt. Dabei arbeiten ausgewählte Naturpark-Partner- Betriebe eng mit Biolog/innen und Naturund Landschaftsführer/innen zusammen. Das Bewusstsein für Biodiversität soll hier im unmittelbaren Umfeld der Betriebe entwickelt werden und das touristische Angebot positiv ergänzen. Zwei Mitarbeiter sind in diesem neuen Kooperationsprojekt als Naturpark-Pfleger im Einsatz und arbeiten vorwiegend im Bereich der Landschaftspflege und Aufbereitung der Infrastrukturen.

Ein weiterer wichtiger Bereich ist die Besucher/ innenbetreuung, im Konkreten im Naturpark-Haus im Naturpark Sölktäler, weiters in der Geowerkstatt und im neuen Besucher/innen-Zentrum der „Palfauer 5 Wasserlochklamm“ und im Rahmen des Sommerprogramms im Naturpark Steirische Eisenwurzen.
Die Naturpark-Betreuer/innen (darunter zwei zertifizierte Natur- und der Landschaftsführer/ innen) begleiten dabei die Besucher/innen durch den Naturpark bzw. durch Naturpark-Zentren und machen den Besuch zu einem besonderen Erlebnis.

Die Naturparke
In den sechs steirischen Naturparken Zirbitzkogel- Grebenzen, Pöllauer Tal, Mürzer Oberland, Sölktäler, Steirische Eisenwurzen und Almenland sind im Rahmen des Projektes „Arbeitsplätze für steirische Naturparkregionen 2012/2013" neue Mitarbeiter/ innen tätig. Weitere Projektpartner sind der Burgverein Steinschloss und die Naturpark-Gemeinde Kulm am Zirbitzkogel im Naturpark Zirbitzkogel-Grebenzen, der Tourismusverband Mürzer Oberland, die IG Bauernspezialitäten Naturpark Pöllauer Tal, der Verein Naturparke Steiermark und als Initiator des Projektes der Verband der Naturparke Österreichs.

Das Ziel
Eine wichtige Aufgabe der Naturparkarbeit ist die gleichrangige Positionierung der vier tragenden Säulen eines Naturparks – Schutz, Erholung, Bildung und Regionalentwicklung – im Sinne eines dynamischen Naturschutzgedankens. Die neuen Mitarbeiter/innen leisten mit ihrer Arbeit einen wertvollen Beitrag, dass die steirischen Naturparke als Modellregionen für eine nachhaltige Entwicklung im ländlichen Raum anzusehen sind.

Darüber hinaus soll mit diesem Projekt aber vor allem Menschen aus den Naturparkregionen die Chance zu einer neuen beruflichen Tätigkeit geboten werden. Unterstützung finden die neuen Mitarbeiter/ innen durch das Betreuer/innen- Team, das sich aus dem Projektleiter (Andreas Kristl), einer Schlüsselkraft und Gender-Beauftragten (Angelika Thaller) sowie drei Sozialpädagog/innen (Anja Stejskal derzeit in Bildungskarenz, Gudrun Diestler und Paul Reinthaler) zusammensetzt.

Neuerungen
Als Träger des Projektes fungiert seit Mai 2000 die „Steirische Wissenschafts-, Umwelt- und Kulturprojektträger GmbH“, kurz St:WUK.

Im letzten Projektjahr wurde innerhalb der St:WUK auf Wunsch des AMS Steiermark eine Neustrukturierung umgesetzt.
Das Projekt „Arbeitsplätze für steirische Naturparkregionen" findet sich als eigenständiges Projekt im Bereich „Natur und Umwelt“ wieder. Eine Folge dieser Neustrukturierung ist die neue Projektperiode, die nun vom 1. März bis Ende Februar des darauf folgenden Jahres dauert und heuer zum ersten Mal zum Tragen gekommen ist. Der neue Projektstart hat sich bei der Besetzung der einzelnen Stellen bisher als sehr positiv erwiesen, zumal dadurch eine höhere Flexibilität gegeben ist. Es ergibt sich aber auch erfreulicherweise die Möglichkeit, mehr Personen als geplant im Projekt anzustellen, weil im Bedarfsfall auf eventuell vorhandene freie Kapazitäten aus anderen Projekten der St:WUK zurückgegriffen werden kann. Dies gilt auch für das Personalentwicklungsbudget.

Neu ist auch der direkte Zugang zur AMSDatenbank (eAMS). Dadurch können wesentliche administrative Aufgaben direkt über diese Datenbank abgewickelt werden.

Finanzierung
Finanziert wird das Projekt, das mit einem Gesamt-Budget von rund 900.000 € veranschlagt ist (davon entfallen rund 400.000 € auf die Lohnkosten der Mitarbeiter/innen und des Betreuer/innen- Teams), durch das AMS Steiermark, die 6 Steirische Wissenschafts-, Umwelt- und Kulturprojektträger GmbH (St:WUK), das Land Steiermark (Arbeit und Soziales) sowie durch Eigenmittel der beteiligten Naturparke bzw. Projektpartner.

Weiterbildung der Mitarbeiter/innen
Auf die Weiterbildung der Mitarbeiter/innen wurde seit dem 1. Jahr des Projektes ein besonders großer Wert gelegt. In allen vorangegangenen Projektjahren stand den Mitarbeiter/innen ein eigenes Weiterbildungsbudget der St:WUK zur Verfügung.

Vor einigen Jahren wurde eine eigene Fortbildungsreihe für die Mitarbeiter/innen von Mag. Anja Stejskal (sie arbeitet nun als Sozialpädagogin im Projekt) entwickelt. Zentraler Inhalt dieses „LERN-Ganges“ ist die Erlangung von sozialen Kompetenzen (Soft Skills).
Die Finanzierung des LERN-Ganges, kann Dank einer neuerlichen Überarbeitung auch im heurigen Projektjahr gewährleistet werden. Somit ist es wieder möglich, den Mitarbeiter/innen ein Mehr an „sozialer Kompetenz“ auf ihren weiteren beruflichen Weg mitzugeben. Die Erfahrungen der letzten Jahre haben deutlich gezeigt, dass dies einen wesentlichen Punkt für eine dauerhafte Reintegration in den Arbeitsprozess darstellt.

Weitere Informationen
Mag. Dr. Andreas Kristl (Projektleiter)
Verband der Naturparke Österreichs
Alberstraße 10, 8010 Graz
Mobil: 0676 / 72 94 626
E-Mail: gavdos97@inode.at

 


 

„Alle sagten das geht nicht, dann kam einer, der wusste das nicht und hat´s gemacht“ – das Beschäftigungsprojekt NuP Aktiv
Louise Kienzl

Vor zwölf Jahren wurde das Beschäftigungsprojekt „NuP Aktiv – Arbeitsplätze in NÖ. Naturparken“ in Zusammenarbeit von Verband der Naturparke Österreichs und AMS NÖ ins Leben gerufen. Das Projekt verbindet zwei große Ziele. Es stellt durch die Finanzierung von zeitlich befristeten Arbeitsplätzen eine wichtige Unterstützung für die NÖ Naturparke bei der Umsetzung von Projekten und Vorhaben dar. Und das Projekt begleitet Menschen in den NÖ Naturparkgemeinden dabei, beruflich wieder Fuß zu fassen. So abwechslungsreich die Landschaften der Naturparke sind, so vielfältig gestaltet sich die Zusammenarbeit.

Durch die solide Verankerung der Partnerorganisationen vor Ort kann NuP Aktiv flexibel und erfolgreich agieren. Auf der Grundlage von wechselseitigem Respektieren und gemeinsamen Reflektieren sind die Gemeinsamkeiten der nach vorne gerichtete Blick und das Kooperieren um realistische Lösungen.

Im Jahr 2012 arbeitet das Beschäftigungsprojekt mit elf Partnerorganisationen in NÖ zusammen. Die Tätigkeiten der insgesamt 14 Mitarbeiter/innen sind dabei breit gefächert. Sie unterstützen durch ihre Arbeit die Büros und Infozentren bei administrativen Aufgaben und bei der Erledigung von Routinearbeiten (Blockheide Gmünd, Jauerling Wachau, NÖ Eisenwurzen, Projektbüro Wien). Als Naturparkpfleger/ -innen tragen sie zum Erhalt geschützter Naturräume bei, pflegen typische Kulturlandschaften und halten die Naturparkinfrastruktur instand (Buchenberg, Dobersberg, Landseer Berge, Nordwald). Als Allroundkräfte unterstützen sie die Naturparke Heidenreichsteiner Moor und Mannersdorf- Wüste bei der Umsetzung zusätzlicher, großer Projekte. Eine Mitarbeiterin hilft dem Verein Naturparke NÖ bei der Abwicklung des Festreigens.

NuP Aktiv ist ein Konglomerat, die Summe vieler Beteiligter, die mit ihrer Verschiedenheit, ihrem Fachwissen und ihrem Engagement zum Erfolg beitragen. In den 7 letzten zwölf Jahren haben 130 Frauen und Männer das Angebot vom Beschäftigungsprojekt genutzt und 22 Einrichtungen in den NÖ Naturparken unterstützt. Dreiviertel der Teilnehmer/innen fanden eine feste Anstellung.
Die äußeren Rahmenbedingungen haben sich in den letzten Jahren geändert, NuP Aktiv hat darauf reagiert und sich auch inhaltlich gewandelt: vom „Probeort“ zum „Übergangsort“. Das birgt veränderte, höhere Ansprüche für alle in sich. So wurde im Jahr 2010 ein Betreuungsteam aufgebaut. Es unterstützt die Mitarbeiter/ innen bei der Umsetzung ihrer beruflichen Ziele aber auch die Projektleitung und unsere Partner/innen in den Naturparken Niederösterreichs in der Abwicklung.

Am Projekt NuP Aktiv nehmen sehr unterschiedliche Menschen teil, nachfolgend die Eindrücke zweier aktueller Mitarbeiter/ innen:

„Mein Name ist Mathias Frost und ich arbeite im Naturpark „Nordwald“ in Bad Großpertholz.
Schon während meiner sechs-jährigen Tätigkeit beim österreichischen Bundesheer habe ich es geschätzt, viel im Freien zu arbeiten. Auf meiner Suche nach einer neuen beruflichen Herausforderungen stieß ich auf den Beruf „Nationalparkranger“. Das hörte sich nicht schlecht an. Alle Dinge, die ich am Bundesheer geschätzt hatte (draußen sein, mit Menschen und Tieren arbeiten) – jedoch konstruktiv und mit einem viel lockereren Umgang – schienen hier gegeben. Im September 2011 meldete ich mich für die Kurse an. Mit Hilfe meiner AMS-Betreuerin und den Betreuern vom Mauritiushof kam ich zu NuP Aktiv und in den Naturpark Nordwald. Hier in Bad Großpertholz wurde ich sehr freundlich empfangen. Aufgrund der langen Anreise wurde mir von Seite der Gemeinde eine günstige Wohnung angeboten.
Meine Aufgaben im Naturpark sind sehr vielseitig. Neben der Tierfütterung und der Gehegepflege fallen Arbeiten wie Wegesanierung, Rasenpflege, Müllentsorgung, und viele Reparaturarbeiten an. Zusätzlich kümmere ich mich um die Holzdriftlehrschau.
Da ich die Ausbildung zum Nationalparkranger mache, wurde mir angeboten bei den Führungen im Naturpark dabei zu sein und sie in weiterer Folge auch selber zu machen.
Mir war wichtig, dass ich neben der Arbeit meine Kurse an der Naturpark Akademie Steiermark weiter belegen kann. Dass dies nicht nur erlaubt, sondern seitens NuP Aktiv begrüßt und gefördert wird, ist für mich ideal.
Auch wenn ich erst den dritten Monat hier bin fühle ich mich schon wie zu Hause, was nicht zuletzt an der Freundlichkeit der Menschen (und Tiere) hier liegt. Ich werde meine restliche Zeit hier sicher genießen und werde auch nach der Beendigung meines Dienstverhältnisses den einen oder anderen Tag hier im Naturpark „Nordwald“ in Bad Großpertholz verbringen.“

„Heuer feiern die Naturparke ihr 50- jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass findet in Niederösterreich ein Festreigen mit ca. 20 Veranstaltungen statt. Mein Name ist Elisabeth Erber und ich arbeite beim Festreigen mit. Dort betreue ich einen Stand, wo die „Phänomenale Drehscheibe“, die es ab sofort bei uns für die fünf Naturparkregionen gibt, erklärt wird. Diese große Drehscheibe benützen wir auch als „Glücksrad“ für unser Schätzspiel. Dabei gibt es verschiedene Preise vom NUPSI-Schlüsselanhänger, Büchern bis zu Eintrittskarten und Naturpark-Spezialitäten zu gewinnen. Außerdem werden die vier Aufgaben der Naturparke – Schutz, Erholung, Bildung und Regionalentwicklung – als Legespiel vermittelt. Daneben gibt es auch Infomaterial wie das Sommerprogramm, den Wanderpass, Landkarten und Folder über den Verband, die Naturparke und NuP Aktiv.
Die restlichen Stunden bin ich im Büro des Vereins in St. Pölten tätig und arbeite bei administrativen und organisatorischen Aufgaben mit.
Mir macht diese abwechslungsreiche Arbeit sehr großen Spaß, vor allem auch die Begegnung mit den Menschen draußen in den Regionen. Da mir auch in meinen früheren Jobs als Naturvermittlerin der Kontakt mit Menschen sehr wichtig war, möchte ich auch nach NuP Aktiv in diesem Bereich arbeiten. Am liebsten hätte ich eine Teilzeitanstellung in diesem Bereich, um zusätzlich Naturführungen, Wildniserlebnistage für Kinder, Nähworkshops oder auch Kochen mit Bioprodukten anbieten zu können.“


Finanziert wird das Projekt durch das AMS NÖ, dem Land NÖ (Abteilung Arbeitnehmer/ innenförderung und Abteilung Naturschutz) sowie aus Eigenmitteln der Naturparke.



Weitere Informationen:
NuP Aktiv – Arbeitsplätze in NÖ
Naturparken
DI Louise Kienzl (Projektleiterin)
Gr. Pfarrgasse 25/19, 1020 Wien
Tel./Fax: 01 / 2163272
E-Mail: nup-aktiv@naturparke.at

 


 

Produzent/innen Informationsaustausch im Naturpark Südsteirisches Weinland
Manuela Reinhart

Im Rahmen des Projektes Österreichische Naturpark-Spezialitäten trafen sich am 2. und 3. März 2012 Naturpark-Spezialitäten- Produzent/innen aus ganz Österreich zum Informations- und Erfahrungsaustausch im Naturpark Südsteirisches Weinland.
Das Besichtigungsprogramm umfasste Präsentationen im Bereich alte Nutztierrassen, Bauernhofführungen, Kräuterpädagogik, Schafhaltung, Wertschöpfung aus der Weiterverarbeitung von Schafwolle, Weinbau, Verarbeitung und Vermarktung von hochwertigen Speiseölen und Direktvermarktung am Biohof.
Viele Produkte wurden verkostet, Verarbeitungsmöglichkeiten besprochen, und österreichweit Kontakte geknüpft, um auch über die Grenzen des Naturparks hinaus Produkte auszutauschen. Die Themenschwerpunkte führten zu angeregten Diskussionen unter den Produzent/innen und vielen neuen Ideen für die Umsetzung in den eigenen Naturparken.

Der Wunsch zu einem intensiveren Erfahrungsaustausch unter den Produzent/ -innen aus den verschiedenen Naturparken entstand im Rahmen des Projektes Naturpark-Spezialitäten, genauer gesagt bei der Präsentation der Naturpark- Spezialitäten in Schönbrunn, wurde vom VNÖ gerne aufgegriffen und soll auch weitergeführt werden.

Die Exkursion fand im Rahmen des Projekts „Naturpark-Spezialitäten – Qualifizierung“ statt und wurde durch EU, Bund und Länder gefördert.



Weitere Informationen:
Manuela Reinhart
Verband der Naturparke Österreichs
Alberstraße 10, 8010 Graz
Tel.: 0316 / 318848-12, Fax: -88
E-Mail: reinhart@naturparke.at

 


 

Österreichische Naturpark-Schulen – Evaluierte Naturpark-Schulen präsentieren Baukultur und Handwerk
Beatrice Schöller

Das ganze letzte Schuljahr stand unter dem Motto „Raumsinn und Werkeslust – Baukultur und Handwerk im Naturpark Südsteirisches Weinland“. Die Kinder nahmen an verschiedenen Workshops und Exkursionen zum Thema teil und wurden von Architektinnen und gelernten Handwerksmeister/innen instruiert. Die Ergebnisse ihrer Projektarbeiten präsentierten die Schüler/innen am 2. Mai 2012 im Genussregal in Vogau im Zuge der Baukultur-Ausstellung „Öffentliche Räume“ der Geramb Rose.

Umrahmt wurde der Vormittag musikalisch und volkstümlich von der HS Gamlitz. Die feierliche Eröffnung übernahm Bezirksschulinspektor Heinz Zechner. Alle anwesenden Schulen präsentierten stolz ihre Arbeiten.
Den Beginn machte die VS St. Johann. Mit der VS Oberhaag ging es dann sehr mystisch weiter, da die Elfe Rosa Raumsinn ihr neues Naturpark-Zuhause vorstellte. Auch die VS Großklein präsentierte zahlreiche Modelle neuartiger Wohnideen für Naturparkwesen. Die Hauptschulen Gleinstätten und Gamlitz beschäftigten sich nicht nur mit dem Bau von Modellen und der Planung futuristischer Häuser, sondern schnupperten auch in verschiedene Handwerkskünste. So entstanden wunderbare Filzarbeiten, Schnitzereien, geflochtene Körbe und Tischlereistücke.

Diese Präsentation wurde auch zum Anlass genommen, die feierliche Überreichung der Zertifizierungs-Urkunden an die ersten sechs steirischen „Naturpark- Schulen“ durchzuführen.
Im Jahr 2009 wurden in der ganzen Steiermark 41 Schulen zur „Österreichischen Naturpark-Schule“ prädikatisiert. Um die Qualität dieser Schulen immer weiter zu verbessern, unterziehen sich diese alle vier Jahre einer neuerlichen Überprüfung und Beratung. In den Bundesländern gibt es dazu unterschiedliche Modelle. Die Steiermark hat die Zertifizierung und Qualitätskontrolle ihrer Naturpark-Schulen an ein renommiertes Bildungsunternehmen, das Umweltbildungszentrum, ausgelagert, um steiermarkweit den gleichen hohen Qualitätsstandard in den Naturpark- Schulen gewährleisten zu können.

Die Prüfer/innen Dr. Uwe Kozina und Sabine Baumer nahmen sich im Februar für jede zu überprüfende Schule einen halben Tag Zeit und dabei wurden nicht nur die einzelnen Kriterien als erfüllt abgehakt. Das Evaluierungsgespräch diente auch als Beratung und führte zu einer konstruktiven Diskussion über mögliche Verbesserungen der Naturpark-Schulen seitens des Naturparks und der Schule. Es gab aber auch viel Lob und Anerkennung der Prüfer/innen für alle Schulen im Naturpark Südsteirisches Weinland, da in jeder Schule die große Motivation aller Beteiligten spürbar war und einmalige Vorzeige- Naturpark-Projekte präsentiert werden konnten.

Weitere Informationen:
GF Mag. Beatrice Schöller
Naturpark Südsteirisches Weinland
Grottenhof 1, 8430 Kaindorf/Sulm
Tel.: 03452 / 713 05
E-Mail: office@naturparkweinland.at

 


 

50 Jahre Österreichische Naturparke



50 Jahre Naturpark Sparbach – Österreichs ältester Naturpark feiert Jubiläum
Matthias Heiss

Österreichs ältester Naturpark, Sparbach, feiert sein 50-jähriges Bestehen. 1962 und vom Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt wurde der Park generalsaniert und als erster Naturpark in Österreich wiedereröffnet, 2005 folgte eine umfangreiche Neugestaltung. Das Jubiläumsjahr 2012 wurde mit einem Festakt eingeläutet, der mit viel Prominenz und hochkarätigem Publikum stattfand. Zum Jubiläums-Festakt am 27. April 2012 wurde dem Naturpark die Auszeichnung „Naturpark des Jahres“ verliehen.

„Die besondere und historische Verbundenheit des Fürstenhauses Liechtenstein mit dem Land Niederösterreich zeigt sich am Standort Sparbach mit dem 50- jährigen Jubiläum des Naturparks eindrucksvoll“, so der regierende Fürst Hans Adam II von und zu Liechtenstein anlässlich des Jubiläumsfestaktes am 27. April.

„Der Wienerwald ist – als eines der größten geschlossenen Waldgebiete Europas – ein wertvoller Natur- und Kulturraum von internationaler Bedeutung. Wir freuen uns über jährlich steigende Besucherzahlen“, so DI Hans Jörg Damm, der Direktor des Naturparks Sparbach und des Guts- und Forstbetriebes Wilfersdorf der Stiftung Fürst Liechtenstein. Durchschnittlich 50.000 Besucher/innen sind jährlich mit vielfältigen Events, Erlebniswanderungen und Führungen zu Gast im Naturpark.

„In Österreich gibt es derzeit 47 Naturparke, 23 davon auf über 55.000 ha in Niederösterreich. Zusammen werden sie von ca. 15 Millionen Menschen im Jahr besucht, knapp 3 Millionen allein in Niederösterreich“, so Mag. Wolfgang Mair, Präsident des Verbandes der Naturparke Österreichs. „Der Naturpark Sparbach bringt als ältester Naturpark Österreichs seit vielen Jahren in einer einzigartigen Weise seine Schönheit und Vielfalt den Menschen näher. Hervor zu streichen ist, dass es dabei den Verantwortlichen niemals darum ging, bestimmte Erscheinungsformen der Natur „unter den Glassturz“ zu stellen, sondern immer um einen sorgsam partnerschaftlichen Umgang mit der Natur“, so Mair.

„Unsere 23 niederösterreichischen Natur- Juwele bieten mit ihren Erholungseinrichtungen faszinierende Naturerlebnisse und gewähren einmalige Einblicke in eine intakte Flora und Fauna. Darüber hinaus finden hier zahlreiche Bildungs- und Freizeitveranstaltungen für alle Altersgruppen und unterhaltsame Naturparkfeste statt.“, so Mag. Matthias Heiss, Geschäftsführer des Vereins Naturparke Niederösterreich. „2012 findet speziell zum Jubiläum ein Festreigen statt, der sich vom Frühling bis in den späten Herbst erstreckt. Hier wird in allen Naturparken Niederösterreichs den Gästen eine bunte Mischung aus verschiedenen Veranstaltungen geboten!“, so Heiss.

 

 


 

Tagung „Naturparke – die nächsten 50 Jahre“ Strategien und Visionen für die Zukunft
Verena Langer

Der Verband der Naturparke Österreichs lud zur internationalen Fachtagung „Naturparke – die nächsten 50 Jahre“ nach Mauerbach, wo sich am 30. Mai 2012 knapp 80 in- und ausländische Teilnehmer/ innen einfanden. Die Verantwortlichen aus sieben europäischen Ländern (Österreich, Deutschland, Luxemburg, Slowenien, Südtirol, Ungarn und der Schweiz) präsentierten ihre Ideen und Visionen für die Weiterentwicklung der Naturparke ihrer Länder, aber auch hinsichtlich der Zusammenarbeit der europäischen Naturparke in den nächsten 50 Jahren. Expert/innen aus den Bereichen Naturschutz, Regionalentwicklung, Tourismus und Landwirtschaft verdeutlichten die Potenziale der Naturparke aus Sicht der Wissenschaft und zeigten Chancen und Handlungsmöglichkeiten für die Zukunft auf.

Die internationalen Teilnehmer/innen, erhielten am Nachmittag im Rahmen des World Café die Möglichkeit, zu nachfolgenden Themen in Kleingruppen zu diskutieren: Ländliche Entwicklung nach 2013; integrativer Naturschutz und Naturparke; Naturparke und Tourismus; Naturparke und Regionalentwicklung; Umweltbildung in Naturparken; Naturschutz und Naturparke; Naturparke international – sieben europäische Länder. Nach der Präsentation der Ergebnisse und der Abschlussdiskussion endete die Veranstal12 tung, die ihr Ziel, als internationale Plattform für Informations- und Erfahrungsaustausch zu dienen, erfüllen konnte. Gemeinsam wurden Zukunftsperspektiven entworfen und über Ländergrenzen hinweg die weitere mögliche Entwicklung der europäischen Naturparke skizziert.

Weitere Informationen:
Mag. Verena Langer
Verband der Naturparke Österreichs
Alberstraße 10, 8010 Graz
Tel.: 0316 / 318848-16, Fax: -88
E-Mail: langer@naturparke.at

 


 

50 Jahre Österreichische Naturparke – das Fest
Martin Kmiecik

Die Orang-Utans waren hinter schalldichtem Glas und Vorhang bereits schlafen gegangen, als am 30. Mai 2012 gegen 20 Uhr „Naturpark Brass“ zu den Instrumenten griffen, um das Fest zum 50er der Österreichischen Naturparke in der ORANG.erie im Tiergarten Schönbrunn musikalisch zu eröffnen.

Nach der Begrüßung durch Moderator Anton Much, der souverän durch den Abend führte, und Mag. Wolfgang Mair, Präsident des Verbandes der Naturparke Österreichs, wurde der Film „50 Jahre Österreichische Naturparke“ präsentiert. Die zehnminütige HD-Produktion, die demnächst auch bei ORF III zur Ausstrahlung gelangt, hat nicht nur an den Stehtischen für Standing Ovations gesorgt.
Die passenden Worte zum würdigen Anlass fanden Tiergartendirektorin Dr. Dagmar Schratter, der Luxemburgische Umweltminister Marco Schank, Dr. Michael Arndt (Präsident Verband Deutscher Naturparke), Staatsrat Jean Michel Cina (Präsident Netzwerk Schweizer Pärke), Dr. Anton Egger (Amt für Naturparke Südtirol), Mag. Marko Starman (Präsident Verein Slowenischer Naturparke) und Béla Básthy (Vorsitzender Ungarischer Naturparkverband). Grußworte von Nationalratspräsidentin Mag. Barbara Prammer wurden verlesen, bevor Bundesminister DI Niki Berlakovich in seiner ausführlichen Festrede den hohen Stellenwert der Österreichischen Naturparke, deren Arbeit und ihr Wirken hervorhob und würdigte.

Die anschließend überreichte und danach unter den Festgästen verteilte Geburtstagstorte traf genauso auf ungeteilte Begeisterung, wie die während der gelungenen Veranstaltung gereichten raffinierten Köstlichkeiten mit Naturpark-Spezialitäten. Nach jeder Menge Smalltalk und angeregten Gesprächen, haben die letzten Gäste gegen 2 Uhr morgens die ORANG.erie, gut gelaunt aber ohne „Affen“, verlassen.

Weitere Informationen:
Martin Kmiecik
Verband der Naturparke Österreichs
Alberstraße 10, 8010 Graz
Tel.: 0316 / 318848-99
Mobil: 0680 / 55 44 637
E-Mail: kmiecik@naturparke.at

 


 

50mal die Vielfalt neu entdecken Die 50 schönsten und interessantesten Natur(erlebnis)führungen in den Naturparken
Verena Langer

Die Vielfalt der Natur- und Landschaftsführungen in den Österreichischen Naturparken ist genauso groß, wie die der Naturparke selbst. Vom westlichsten, dem Naturpark Tiroler Lech bis ganz in den Osten in die ungarische Tiefebene zum Naturpark Neusiedlersee-Leithagebirge, in 13 den unterschiedlichsten geographischen Naturlandschaften spiegeln sich auch die verschiedensten Angebote an Natur- und Landschaftsführungen wieder.

Vom nächtlichen Fledermausforschen im Rahmen der Bat Night im Naturpark Obst- Hügel-Land (OÖ) über den „Erwerb“ des Ennstaler Almdiploms mit Kulinarik zum Selbstanpacken im Naturpark Sölktäler (Stmk.), bis hin zur Alpinwanderung mit Bergsteigerlegende Peter Habeler im Hochgebirgs-Naturpark Zillertaler Alpen (T) oder den Rittern im Faludital (Bgld.): anlässlich des 50. Geburtstags der Österreichischen Naturparke ist unter den 50 ausgewählten Natur- und Landschaftsführungen ganz sicher für jede(n) und jede Altersgruppe etwas Passendes dabei, unaufdringlich lehrreich und faszinierend.

Die 50 Führungen finden Sie auf der Homepage des Verbandes der Naturparke Österreichs unter dem Link:
http://www.naturparke.at/de/VNOe/50_Jahre_Oesterreichische_Naturparke_/Fuehrungen

 


 

Die 50 schönsten Wanderungen durch die Österreichischen Naturparke
Gerlinde Wakonigg

Von A wie Almenland bis Z wie Zillertaler Alpen, die Österreichischen Naturparke ziehen sich quer durch die Landschaftsräume Österreichs. Mit den 50 schönsten Wanderungen stellen die Österreichischen Naturparke ihre typischen Natur- und Kulturlandschaften vor.

Das Hauptaugenmerk der vorgestellten Wanderungen liegt auf Genuss, nicht auf sportlicher Höchstleistung. So sind die Routen fast durchgehend auch für Familien mit Kindern geeignet. Entlang von Seen und Flüssen, durch Moore und über Almen führen die Wege, bieten herrliche Aussichten und vermitteln den Besucher/ -innen einen Eindruck von der Vielfalt der Österreichischen Kulturlandschaften.

Die 50 Wanderungen mit genauen Informationen zu den Routen, der Anreise, zu Verpflegungsmöglichkeiten und weiteren nützlichen Details finden Sie auf der Homepage des Verbandes der Naturparke Österreichs unter dem Link:
http://www.naturparke.at/de/VNOe/50_Jahre_Oesterreichische_Naturparke_/Wanderungen

 


 

50 Jahre Österreichische Naturparke – der Film
Martin Kmiecik

Das Archiv dient nicht immer der Rache von Journalisten an Politikern, sondern war im konkreten Fall Basis zur Verwirklichung unseres Filmprojekts.
Weil Naturparke nun einmal in der Natur liegen und auch optisch den Gesetzen der Jahreszeiten unterliegen, war der mögliche Produktionszeitraum März bis April für Dreharbeiten nicht unbedingt günstig. Eine der Zielvorgaben war aber, die Vielfalt der Österreichischen Naturparke über das Jahr abzubilden. Ein Vorhaben, das ohne das Beisteuern bereits vorhandenen Filmmaterials aus verschiedenen Naturparken und vor allem aus dem reichhaltigen Archiv von „Wokafilm“ nicht möglich gewesen wäre.
Dass in einer zehnminütigen Produktion nicht alle 47 Naturparke vorkommen können, ist naheliegend und die Auswahl derer, die sich im Film wiederfinden, sollte keinesfalls als Wertung verstanden werden. Sie stehen stellvertretend für die Philosophie und vielfältige Schönheit aller Naturparke Österreichs.

Der Film steht auf der Homepage des Verbandes der Naturparke Österreichs unter der Rubrik „50 Jahre Österreichische Naturparke“ zur Ansicht bereit.


Das Projekt wird vom Bundesministerium für Land-,
Forst-, Umwelt- und Wasserwirtschaft, den Ländern
sowie aus Mitteln des Europäischen Landwirtschaftsfonds
für die Entwicklung des ländlichen Raumes gefördert.

 


 

Naturpark des Jahres 2012 – Sparbach
Gerlinde Wakonigg

Die begehrte Auszeichnung ging dieses Jahr an den Naturpark Sparbach in Niederösterreich. Der Naturpark wurde 1962 gegründet und ist somit der erste Naturpark Österreichs.

In den vergangenen fünf Jahrzehnten hat der Naturpark seine Rolle als Erholungszentrum und Schutzgebiet in der Nähe des Ballungsraumes Wien geschickt gemeistert und viele Projekte zu allen vier Säulen der Naturparkarbeit (Bildung, Erholung, Regionalentwicklung und Schutz) umgesetzt. Durch Kooperationen mit nahegelegenen Ausflugszielen und dem AMSProjekt NuP Aktiv konnten Arbeitsplätze geschaffen und die Zusammenarbeit in der Region verstärkt werden. Eine spezielle Attraktion für alle Gäste bieten die am Gelände des Naturparkes frei herumlaufenden Wildschweine. Für Kinder und Familien wurden Plätze zur Erholung geschaffen und es werden laufend Führungen wie zum Beispiel zum Thema Wald angeboten.

Die Auszeichnung wurde dem Naturpark im Rahmen der Geburtstagsfeier zum 50- Jahr-Jubiläum von Bgm. Mag. Wolfgang Mair, dem Präsidenten des Verbandes der Naturparke Österreichs, im Beisein von Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll an S.D. Fürst Hans Adam von und zu Liechtenstein und Dir. DI Hans Jörg Damm überreicht.

Der Verband der Naturparke Österreichs gratuliert dem Naturpark zur Auszeichnung und wünscht ihm noch viele weitere Jahrzehnte erfolgreicher Naturparkarbeit.

 


 

Naturparke und Tourismus
Gerlinde Wakonigg

Produktentwicklungs-Workshops mit der Österreich Werbung

Wie die Studie „Touristische Potenziale der Österreichischen Naturparke“ von 2009 ergeben hat, sind die 47 Naturparke mit rund 10 Mio. Übernachtungen in Naturpark- Gemeinden und einer Wertschöpfung von etwa 144 Mio. Euro jährlich ein wesentlicher Wirtschaftsfaktor in Österreich. Auch ein starker Trend in Richtung Naturtourismus ist unübersehbar. Um dieses Potenzial noch weiter auszuschöpfen und die Angebote auf die Zielgruppen abzustimmen, hat der Verband der Naturparke Österreichs zusammen mit der Österreich Werbung zwei Produktentwicklungs- Workshops durchgeführt.

Beim ersten Workshop im Naturpark Weißbach am 27. März 2012 lag der Schwerpunkt auf dem Markt Deutschland und dem Bekanntheitsgrad des Begriffes „Naturpark“ bei unseren deutschen Nachbarn. Die Teilnehmer/innen entwickelten außerdem gemeinsam Ideen zu Naturpark- Angeboten und tauschten ihre Erfahrungen auf dem Gebiet der Naturvermittlung aus.

Auch beim zweiten Workshop am 17. April 2012 im Naturpark Mannersdorf-Wüste konnten die Teilnehmer/innen von den Erfahrungen der anderen profitieren und durch rege Diskussionen Angebots-Ideen erarbeiten. Zusätzlich lag der Schwerpunkt diesmal auf Ungarn als Markt für Naturtourist/ innen. Die hohe Affinität unserer östlichen Nachbarn zu Österreich und dessen 47 Naturparken manifestiert sich seit vielen Jahren auch durch die enge Kooperation zwischen ungarischen und österreichischen Naturparken.

 


 

Universum Magazin Beilage

Im Zuge des Projektes „Naturparke und Tourismus“ werden verschiedene Marketingmaßnahmen durchgeführt. Um den Bekanntheitsgrad der Österreichischen Naturparke zu erhöhen und ein neues Zielpublikum anzusprechen, wurde zusammen mit dem Universum Magazin eine Beilage zu den Österreichischen Naturparken erstellt, die im Mai erschienen ist. Die Auflage beträgt insgesamt 30.000 Stück, die zusammen mit dem Magazin ausgeschickt wurden oder über den Verband der Naturparke Österreichs und die Österreichischen Naturparke an Gäste und Interessierte ausgegeben wurden.

 


 

Fotowettbewerb „Spiel, Spaß und Erlebnisse in den Österreichischen Naturparken“

Der Verband der Naturparke Österreichs hat 2012 einen Fotowettbewerb ausgeschrieben. Alle Interessierten (Bewohner/ -innen und Gäste der Naturparke) können bis Jahresende ihre schönsten Erlebnisse in den Österreichischen Naturparken an fotowettbewerb@naturparke.at senden. Als Preise winken Gutscheine für Fotoausrüstungen und Fotozubehör.

Genaue Informationen zu den Teilnahmebedingungen können auf der Homepage des Verbandes der Naturparke Österreichs unter folgendem Link eingesehen werden:
http://www.naturparke.at/de/Neuigkeiten/Fotowettbewerb_2012_-_Spiel_Spass_und_Erlebnisse

Weitere Informationen:
DI Gerlinde Wakonigg
Verband der Naturparke Österreichs
Alberstraße 10, 8010 Graz
Tel.: 0316 / 318848-99, Fax: -88
E-Mail: wakonigg@naturparke.at


Das Projekt „Naturparke und Tourismus“ wird vom
Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend
sowie aus Mitteln des Europäischen Landwirtschaftsfonds
für die Entwicklung des ländlichen Raumes gefördert.

 


 

Burgenländische Naturparke
Andrea Szucsich

Naturerlebnis vor der eigenen Haustüre!


Vom 19. bis 22. April 2012 fanden im Burgenland bereits zum zweiten Mal die Pannonischen Natur.Erlebnis.Tage statt, welche von Burgenland Tourismus in Zusammenarbeit mit den Burgenländischen Naturparken und dem Nationalpark Neusiedler See-Seewinkel durchgeführt wurden.

An diesem Wochenende gab es für die Besucher/innen jede Menge zu erleben! 55 Naturerlebnisangebote, drei komplette Tagestouren sowie exklusive Übernachtungs- Packages wurden für die Natur.- Erlebnis.Tage geschnürt. Da ging es zu Birdwatching-Touren in den Seewinkel, auf Kanufahrt durch das „wilde Burgenland“, auf den Baumwipfelweg oder zu den Wurzeln des Uhudlers. Anderswo konnte man zur Kräuterwanderung starten, Feuchtwiesen erkunden oder Störche und Fledermäuse aus nächster Nähe beobachten.
Den rund 1.500 Besucherinnen und Besuchern bot sich dadurch die Möglichkeit, an einem Wochenende zahlreiche Einblicke in die faszinierenden Naturerlebniswelten des Burgenlandes zu gewinnen und Ideen für weitere Ausflüge zu sammeln. Denn das bunte Führungsprogramm der Schutzgebiete steht das ganze Jahr über zur Verfügung und lässt jeden Besuch zu einem unvergesslichen Erlebnis für die ganze Familie werden!

 


 

Tag der Artenvielfalt

„Die Vielfalt der Natur vor der eigenen Haustür zu entdecken und Bewusstsein zu schaffen“ war das diesjährige Motto beim Tag der Artenvielfalt in Rechnitz. 115 begeisterte Schüler und Schülerinnen der Naturpark-Schulen Rechnitz und Markt Neuhodis forschten dabei im Naturpark Geschriebenstein-Írottkő.

Beim diesjährigen Tag der Artenvielfalt des Naturschutzbundes Burgenland am 11. Mai 2012 erkundeten die 115 jungen Naturpark-Expert/innen unter Anleitung von neun ausgebildeten Naturführer/innen das Naturschutzgebiet Galgenberg bei Rechnitz und die umliegenden Wälder. Dabei schauten die Schulkinder den Feldbiolog/ innen über die Schulter und erfuhren viel Wissenswertes über verschiedene spannende Themen wie Kräuterpädagogik, heimische Fauna und Flora, sowie über die unterschiedlichen Lebensräume.

Mit diesem Aktionstag soll die Wichtigkeit von Wiesen, Lebensraumelementen (Gebüschgruppen, Hecken, Sträuchern, Bäumen) und Wäldern für die Artenvielfalt und Lebensqualität demonstriert werden. Der Begriff biologische Vielfalt wurde dabei für die Kinder lebendig und erlebbar gemacht, freut sich DI Thomas Böhm, Geschäftsführer der ARGE Naturparke Burgenland.

Weitere Informationen:
Mag. Andrea Szucsich
Regionalmanagement Burgenland
Industriestr. 6, 7423 Pinkafeld
Tel.: 05 / 9010-2473
E-Mail: Andrea.Szucsich@rmb-sued.at

 


 

Anteilsschein an Schafherden im Naturpark Weinidylle
Brigitte Gerger

Die steilen Wiesen und Obstgärten zwischen den Weingärten entlang der Pinkataler Weinstraße sind landschaftlich einmalig und reich an besonderen Pflanzen und Tieren. Dieses Gebiet trägt nicht nur den Titel „Naturpark in der Weinidylle“, es wurde auch zum Natura 2000-Schutzgebiet erklärt und ist somit wertvoller Baustein des europäischen Schutzgebietsnetzes.


Das Erhalten der traditionellen Kulturlandschaft verlangt einen hohen Einsatz an Handarbeit, denn auf den steilen Flächen ist Maschineneinsatz vielfach nicht möglich. Zwei junge Landwirte aus der Region haben sich dieser Flächen angenommen und beweiden mit Schafherden die Wiesen und Streuobstgärten des Naturparks.

Wir laden sie ein, den Ausbau dieser Schafherden zu unterstützen:

  • Mit € 50,- helfen sie mit, die Herde aufzustocken.
  • Sie erhalten Ihr Geld mit 20% Verzinsung in den nächsten drei Jahren in Form von Weidefleisch zurück.
  • Nach Einzahlung von € 50,- auf das Konto des Naturparkes in der Weinidylle (Kontonummer 2-00.804.443, BLZ 33027) erhalten Sie ihren Herdeanteilsschein auf dem die jeweiligen Fleischabgaben vermerkt werden.
  • Bitte auf dem Zahlschein „BIO“ vermerken, wenn sie zertifiziertes Biolammfleisch haben wollen.
  • Die Ausgabe des Fleisches erfolgt nach Voranmeldung an den Schlachtterminen Mitte August bis Mitte Oktober im Weinmuseum Moschendorf.
Am 18. August 2012 findet im Weinmuseum das 1. Weidelammfest statt. Bei dieser Veranstaltung gibt es Spezialitäten rund um das Lamm (Grilllamm, geröstete Leber, Lamm in Uhudlersoße, Würste u.v.m.) sowie ein buntes Unterhaltungsprogramm mit Streichellämmern, Weidespielen u.v.m.

Ihr persönlicher Vorteil:

  • Mit dem Weidelamm-Anteilsschein erhalten sie garantiert natürlich gefüttertes Weidefleisch aus der Region..
  • Ihr Geld erfährt eine Verzinsung, die sie auf keiner Bank bekommen.
  • Sie können die Herden gerne besuchen und sich bei der Gelegenheit davon überzeugen, dass nicht nur die idyllische Landschaft des Naturparks bestens gepflegt ist, sondern auch die Spezialitäten der Buschenschänken und Weinbauern und -bäuerinnen einen Ausflug wert sind.
Weitere Informationen:
DI Brigitte Gerger
Projektkoordinatorin Verein BERTA
Tel.: 0664-5311522
E-Mail: brigitte.gerger@berta-naturschutz.at

 


 

Niederösterreichische Naturparke
Matthias Heiss

Phänomenale Naturtipps

Zur richtigen Zeit am richtigen Ort!
Den Blütenzauber der Marillen in der Wachau verpasst? Die Schneeglöckerlblüte in der Au versäumt oder die eindrucksvolle Hirschbrunft nur aus dem Fernseher gehört?

Da die Witterung und Naturentwicklung jedes Jahr anders ist und die Naturparke in Niederösterreich landschaftlich so vielfältig sind, konnte man bisher nur schwer voraussagen, wann die Natur im Jahreslauf die schönsten Erlebnisse bietet.
Mit dem neuen Angebot der Naturparke kann man zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein und erfährt aktuell, wann die kleinen und großen Naturphänomene von Pflanzen und Tieren gerade besonders attraktiv sind.

Phänomenale Drehscheiben
Sie sind drehbar, zum Spielen, passen in jeden Rucksack und sind jedes Jahr aktuell: die phänomenalen Naturkalender der verschiedenen NÖ Naturparkregionen. Auf den Drehscheiben finden sich – schön geordnet nach den zehn natürlichen Jahreszeiten – über 40 tierische und pflanzliche Phänomene.
Damit die Gäste sehen, was die Naturparkregionen das ganze Jahr über bieten, kann der Verlauf des Naturjahres prognostiziert werden, um so die nächsten Ausflüge in die Naturparke zum idealen Zeitpunkt zu planen! Die Drehscheiben bekommt man in den 23 Naturparken kostenlos oder sie werden zum Portokostenpreis vom Verein Naturparke Niederösterreich zugesandt.

Aktuelle Naturtipps auf www.naturparke-noe.at
Auf der Homepage www.naturparkenoe. at bieten die 23 Naturparke von Jänner bis Dezember Tipps, wann und wo dutzende Tiere und Pflanzen in den Naturparken besondere Erlebnisse bieten. Somit präsentiert jeder Naturpark zu jeder Jahreszeit seine aktuellen Highlights an Flora und Fauna-Erlebnissen!
Daheim am PC oder am Smartphone können neue Sichtungen wie Blühbeginn oder erste Zugvögel sekundenschnell in Erfahrung gebracht werden, oder man 19 kann sie selbst eintragen und somit eine Art persönliches Naturtagebuch erstellen.

Weitere Informationen:
Verein Naturparke Niederösterreich
Niederösterreichring 2 / Haus C
3100 St. Pölten
Tel.: 02742 / 9000-19879
E-Mail: info@naturparke-noe.at
www.naturparke-noe.at

 


 

Steirische Naturparke
Bernhard Stejskal

Grünzeug von der Wiese – Wildkräuter, Wildgemüse und Wiesenblumen zum Kennenlernen und Verkosten

Kennen Sie noch die bunte Blumenwiese, von der Sie einst den Muttertags-Blumenstrauß gepflückt haben? Gibt’s die noch? Ja, diese gibt es noch, wie man eindrucksvoll sehen konnte – in den sieben steirischen Naturparken. Diese brachten am 11. Mai 2012 die bunten, duftenden Wiesen in die Grazer Herrengasse, bei herrlichem Wetter und großem Publikumsandrang.

Im Rahmen der Österreichischen Naturpark- Spezialitäten und in Kooperation mit dem City Management Graz präsentierten die Steirischen Naturparke die essbare Vielfalt der Wiesen in den Naturparken, quasi als Beitrag zu den Feierlichkeiten der Österreichischen Naturparke zum 50- jährigen Jubiläum.

Denn die Wiesen sind das typische Kulturlandschaftselement der steirischen Naturparke.
Die Wildkräuter von der Wiese lassen sich vielfach kulinarisch verarbeiten, zum Beispiel zu einer Sölktaler Brennesselsuppe, zu Kürbiskern-Hexenkugeln, zu Polentaschnitten mit Knoblauchrauke, zu Wiesendudler und Salbeiwein.

 


 

Voll Sommer – echt Ferien! Das Sommer- und Ferienprogramm der steirischen Naturparke

In der Blumenwiese liegen und Wolken schauen. Über die Alm jodeln (lernen). Beim Wandern das tierische Treiben beobachten. Das Sommerprogramm der sieben steirischen Naturparke braucht Füße, Augen, Ohren – den ganzen Menschen. Denn wer Natur verstehen will, braucht alle Sinne. Vor allem, wenn er sich mit den Natur- und Landschaftsführer/innen der Naturparke auf Entdeckungsreise begibt. „Unsere Natur ist ja keine Kulisse, vor der unsere Gäste spazieren gehen dürfen. Sie lädt ein zum Durchspüren, Erforschen, Staunen, Spielen. Die Natur- und Landschaftsführer/ innen kennen die Schlüssel zum Verstehen der Natur“, lädt Bernhard Stejskal, Geschäftsführer von Naturparke Steiermark, zum Naturschauspiel ein.

 


 

Neuer Internetauftritt der Steirischen Naturparke

Mit einer neuen Homepage schmücken sich seit kurzem die Steirischen Naturparke.
Konnte bislang nur der touristische Naturpark- Auftritt über eine Unterseite der Steiermark Tourismus aufgerufen werden, so präsentieren sich die Steirischen Naturparke nun in frischer Fülle mit allen ihren inhaltlichen Aufgaben (Naturschutz, Bildung, Erholung und Regionalentwicklung) unter www.naturparke-steiermark.at. Besonders stolz kann man auf die Aufbereitung der Naturvermittlungsangebote in einem „Best-of“-Naturparkerlebnis-Programm sein. Benutzerfreundlich sind die buchbaren Unterkünfte bei den zertifizierten Naturpark-Partnern. Auch für kurze Beschreibungen gemeinsamer Projekte wurde ein eigener Bereich eingerichtet. Für die inhaltliche Umsetzung dieses Internetauftrittes in Kooperation mit dem Verband der Naturparke Österreichs zeichnet Mag. Evi Glanz-Possert (glanz-im-netz.at) verantwortlich..

Weitere Informationen:
Mag. Bernhard Stejskal
NATURPARKE STEIERMARK
Stadlob 129, 8812 Mariahof
Mobil: 0664 / 832 1337
E-Mail: naturparke@steiermark.com
www.naturparke-steiermark.at

 


 

Tiroler Naturparke
Elisabeth Falkeis

Ausgezeichneter Naturpark Kaunergrat

Das Wirtschaftsministerium vergab im November 2011 einen Tourismuspreis für barrierefreie Urlaubsziele in Österreich. Der Naturpark Kaunergrat hat diesen gewonnen und wird das Piller Hochmoor barrierefrei machen.

Die aus Vertreter/innen der Tourismusund Freizeitwirtschaft, von Familien, Senioren und Behindertenverbänden wie auf Verkehrsträgern zusammengesetzte Jury kürte aus 15 Einreichungen den Naturparkverein Kaunergrat zum Wettbewerbssieger. Ausschlaggebend dafür waren die umfassende Ausrichtung und Realisierung eines barrierefreien Angebots in einer hochalpinen Landschaft. Der mit 40.000 Euro dotierte Preis wird für die barrierefreie Gestaltung des Piller Hochmoors verwendet.

 


 

Naturschönheiten im Fokus des Naturparks Kaunergrat

Die Tiroler Naturparke, der Nationalpark Hohe Tauern und die Tiroler Tageszeitung führen wieder einen Naturfoto-Wettbewerb durch. In mehrtägigen Foto-Workshops können Hobbyfotografen von Profifotogra21 fen lernen, so auch im Naturpark Kaunergrat.

Untergebracht in einem gepflegten Hotel inmitten der Pitztaler Berge und in entspannter Atmosphäre können sich Hobbyfotograf/ innen ganz ihrer Leidenschaft hingeben. Während des Tages wandern sie in der beinahe unberührten Natur um den Rifflsee oder sind unterwegs Richtung Ölgrube oder Wildspitze, und lichten Tiere und Pflanzen auf bestmögliche Weise ab. Mit Glück sehen sie Steinböcke, Murmeltiere und andere Hochgebirgsbewohner. Karseen und Wasserfälle, Almen und Moorflächen werden fokusiert, Kameratechnik und Bildgestaltung ausführlich besprochen.

Weitere Informationen:
„Im Reich des Steinbocks“
19. bis 23. Sept. im Verwöhnhotel
Wildspitze in Mandarfen
Tel.: 05413 / 86 207
www.hotel-wildspitze.com/de/ oder
www.kaunergrat.at

 


 

3. Kaunergratspiele im Naturpark Kaunergrat

Bereits zum dritten Mal finden die Kaunergratspiele am 16. September ab 10 Uhr rund um das Naturparkhaus statt. Am Programm stehen neben dem spannenden Bauerngolf-Turnier ein Bauernmarkt, das Forscher-Zelt und die Ausstellung „Bauern früher und heute“. In einem Gehege mit außergewöhnlichen Haustierrassen können Kinder die Tiere hautnah erleben!

Einen Tag lang messen sich die besten Bauerngolfer der Region und stellen ihr Talent unter Beweis. Dem Sieger und Naturparkchampion 2012 winkt auch dieses Jahr ein außergewöhnlicher Preis. Beim Bauernmarkt werden lokale Produkte und frischer Käse der umliegenden Almen angeboten. Das Naturpark-Zelt steht ganz im Zeichen der Forschung und ist offen für Groß und Klein. Hier kann man experimentieren und in mikroskopisch kleine Lebensräume eintauchen. Die Ausstellung „Bauern früher und heute“ zeigt den Wandel, der sich in den letzten Jahrzehnten in der Landwirtschaft vollzogen hat.

 


 

Naturpark Kaunergrat mit neuer Homepage

Im neuen Design und mit neuem Logo hat der Naturpark Kaunergrat sein Corporate Design überarbeitet und im Juni online gestellt. Was die neue Homepage alles kann ist unter www.kaunergrat.at zu sehen!

Weitere Informationen:
Naturpark Kaunergrat
Gachenblick 100, 6521 Fließ
Tel.: 05449 / 63 04
E-Mail: naturpark@kaunergrat.at

 


 

„Forschendes Lernen“
Jakob Egg

Das Forschende Lernen bietet eine spannende und praktische Möglichkeit naturwissenschaftliche Bildungs- und Freizeitangebote für Kinder von 4 bis 14 Jahren anzubieten.

Das Team vom Naturpark Kaunergrat setzt zukünftig „Forschendes Lernen“ im Rahmen des Umweltbildungsprogrammes um. Dazu besuchte das Team den Zertifikatslehrgang „Forschendes Lernen“ der Universität Innsbruck und der pädagogischen Hochschule Tirol. Zum Beispiel wurde bereits eine Exkursion in das Piller Moor nach den Kriterien des Forschenden Lernens geplant und umgesetzt. Die Erfahrungen werden im Rahmen der Europäischen Diskurse vorgestellt.

Forschendes Lernen in der Naturpädagogik
Dem Forschenden Lernen, welches auf einem wissenschaftlich fundierten Konzept beruht, wird für den naturwissenschaftlichen Unterricht großes Potential zugeschrieben.

Durch forschungsbasiertes Lernen sollen Schüler/innen angeregt werden, ihre eigenen Ideen und Vorstellungen einzubringen und den Lernprozess aktiv mitzugestalten. Unterricht nach Methoden des Forschenden Lernens erfordert von den Schüler/ -innen, dass sie zunehmend naturwissenschaftliche Schlüsselkonzepte selbst entdecken und entwickeln, indem sie lernen, wie sie Untersuchungen durchführen und ihr Wissen und Verständnis der Welt um sie herum erweitern.

Europäische Diskurse 2012
vom 27. bis 30. Aug. im Kulturhaus Fiss
Weitere Infos: www.diskurse.eu

 


 

Kärntner Naturparke
Robert Heuberger

Naturpark Dobratsch – Mit dem Postbus den Gipfel stürmen

Bequem, schnell und preisgünstig mit Chauffeur auf den Villacher Hausberg
Seit 13. Juni ist es wieder soweit. Unter den mehr als 40.000 Auffahrten der Villacher Alpenstraße gibt es wieder Shuttle-Busse der ÖBB Postbus GmbH in den Naturpark Dobratsch. Bequem von Villach aus, die Landschaft genießend. Mit dem einzigen Stress den pünktlich abfahrenden Bus auf die Rosstratte zu erreichen und aufgrund der atemberaubenden Landschaft im Naturpark die Rückfahrt bis zum letzten Bus des Tages freiwillig zu verzögern. Ohne eigenes Auto und trotzdem mobil.

Shuttle-Bus direkt in die Natur
Von Anfang an ein Erlebnis. Ausgehend von Villach Hauptbahnhof, Warmbad, Judendorf, Alpengarten zur Rosstratte. „Die öffentliche Nahverbindung auf den Dobratsch ist für die Villacherinnen und Villacher, aber auch für Menschen aus der gesamten Region und deren zahlreiche Gäste von großer Bedeutung. Bequemer lässt sich ein Besuch unseres Naturparks 23 nicht beginnen“, so Irene Hochstetter- Lackner, Naturpark-Referentin der Stadt Villach.

Verlängerung der Saison für „Naturgenießer“

Um allen Naturliebhabern und solchen die es noch werden wollen ein attraktives Saisonangebot anzubieten, gibt es dieses Jahr die Möglichkeit der „Entschleunigung durch Naturwanderungen mit dem Bus“ bis Oktober.

Schüler/innen entdecken Kärntens Natur am Dobratsch

Die Saisonverlängerung von Juni bis in den Oktober wurde initiiert, um den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, den Naturpark umweltfreundlich mit Öffentlichen Verkehrsmitteln zu erfahren, zu bieten. LHStv. DI Uwe Scheuch als Schulund Naturparkreferent des Landes Kärnten meint: „Ohne Angebote speziell für Schüler/innen auf den Dobratsch ist eine natur- und umweltschonende Bewusstseinsbildung gegenüber unserer Jugend kaum glaubwürdig darzustellen.“

Weitere Informationen:

ARGE IP Dobratsch
Klagenfurter Straße 66, 9500 Villach
Tel.: 04242 / 205 6017
Mobil: 0664 / 120 27 62
E-Mail: office@naturparkdobratsch.info
www.naturparkdobratsch.info

 


 

Salzburger Naturparke
Christine Klenovec

Neu: Markttag im Naturpark Weißbach

Jeden Freitagvormittag wird das Naturparkzentrum in Weißbach zur Drehscheibe für Produzent/innen und Genießer.

Als Neuheit für Einheimische und Gäste bietet der Naturpark Weißbach 2012 gemeinsam mit seinen Landwirt/innen und Produzent/innen jeden Freitagvormittag von 9 bis 12 Uhr einen Naturpark Markttag direkt im Naturparkzentrum in Weißbach an. Der Markttag soll als Drehscheibe für Verkostungen der Weißbacher Naturparkschmankerln und österreichischer Naturpark-Spezialitäten, aber auch für persönlichen Austausch zwischen Produzent/ -innen und Konsument/innen dienen. Neben der regelmäßigen Naturparkproduktpalette gibt es vor allem tagesaktuelle Marktangebote, wie frisches Bauernbrot, eingelegten Frischkäse, Wurstwaren vom Naturparkrind oder saisonale Schmankerln.

Als ganz besondere Botschafter/innen kommunizieren Naturparkproduzent/innen mit ihren Schmankerln die Naturparkidee im Bereich des kulinarischen Genusses. Regionale Produkte werden so als Spiegel der Berglandwirtschaft angeboten und wertgeschätzt. Durch nachhaltige Nutzung der Landschaft entstehen hochwertige Produkte, wie der Kallbrunner Almkäse oder würzige Kräuterprodukte. Mittlerweile sind die zahlreichen Schmankerln und Wohlfühlprodukte auch in einem kleinen Heft zusammengefasst, das im Naturparkbüro aufliegt und zum Schmökern einlädt. Nicht nur der tägliche Jausentisch kann so schmackhaft aufgewertet werden, auch verschiedene Geschenkideen vom Zirbenpolster über Kräuterbadesalze bis hin zu Filztaschen werden angeboten.

 


 

Volksschule Weißbach auf dem Weg zur Naturpark-Schule

Aktionstage und reger Austausch mit der Naturpark-Schule Zederhaus (Naturpark Riedingtal).

Die Volksschule Weißbach steckt bereits seit den letzten Jahren gemeinsam mit der 24 Naturparkverwaltung in den Vorbereitungen, Naturpark-Schule zu werden. Neben der Integration verschiedener Naturparkinhalte entsprechend dem 4-Säulen-Modell haben vor allem verschiedene Projekte (z.B. Kräuterschneckenbau) und Aktionstage (z.B. Tag der Natur) stattgefunden. 2011 wurde im Jahr des Waldes nicht nur ein mehrteiliges Projekt zum Lebensraum Wald durchgeführt, auch die Vernetzung mit der bestehenden Naturpark- Schule Zederhaus im Naturpark Riedingtal wurde aktiviert und mit einem Schülerbesuch im Herbst gestartet. Anfang Juli kommt nun die VS Zederhaus auf Besuch in den Naturpark Weißbach und auch in Zukunft soll der Austausch der beiden Schulen aktiv gelebt werden. Die Naturpark-Schule Weißbach soll im Herbst 2012 ausgezeichnet werden.

Weitere Informationen:
Naturpark Weißbach
Unterweißbach 36, 5093 Weißbach/Lofer
Tel.: 06582 / 8352 12
E-Mail: info@naturpark-weissbach.at

 


 

Terminvorschau

Österreichische Naturparke bei den Artenschutztagen im Tiergarten Schönbrunn



Auch im Jahr 2012 wollen die Österreichischen Naturparke die Kooperation mit dem Tiergarten Schönbrunn weiterführen. Der Tiergarten Schönbrunn stellt die diesjährigen Artenschutztage von 2. bis 5. August 2012 unter das Motto „Arten schützen und erhalten".

Vorträge, Spiele und Spezialführungen
Während der vier Tage dauernden Veranstaltung soll mit Spezialführungen, Vorträgen und Spielen gezeigt werden, wie sich Zoos, Wissenschaftler/innen und Naturschützer/ innen für den Artenschutz einsetzen.
Das Team des VNÖ wird an allen vier Tagen mit Spiel, Spaß und vielen Informationen zu den Österreichischen Naturparken, ihren Spezialitäten und Besonderheiten vertreten sein.

 


 

Weiterbildung für Natur- und Landschaftsführer/ innen

Mit „Landart in der Naturvermittlung“ bieten wir heuer für unsere Natur- und Landschaftsführer/ innen eine künstlerische Weiterbildungsmöglichkeit an. Ideenreiches Gestalten in der Natur, Vermittlung 25 von Naturerfahrungen und Bewusstmachen von Natur werden in diesem Seminar vom freischaffenden Künstler Matthias Pflug als erlebnisorientierte Pädagogik vermittelt. Zudem wird Geschäftsführer Peter Donabauer den Teilnehmer/innen „seinen“ Naturpark vorstellen.

Termin: Samstag, 29. September 2012
Ort: Landsitz Pichlschloss in Neumarkt /
Stmk., Naturpark Zirbitzkogel-Grebenzen
Anmeldung: LFI Steiermark
Hamerlinggasse 3, 8010 Graz
Tel.: 0316 / 80 50-13 05
E-Mail: zentrale@lfi-steiermark.at
Veranstalter: LFI Steiermark in Kooperation
mit dem Verband der Naturparke Österreichs

 


 

Naturparke Niederösterreich Der Naturparke-Festreigen 2012

Der Schutz von Landschaften mit hohem Erholungswert hat in Niederösterreich eine lange Tradition. 1962 wurde mit dem Naturpark Sparbach der erste Naturpark Österreichs gegründet. Heute ist Niederösterreich das Bundesland mit den meisten Naturparken: 23 sind es an der Zahl. Sie alle laden anlässlich des 50-Jahr- Jubiläums von April bis Oktober 2012 zu einem bunten Veranstaltungsreigen.

1962 wurde der erste Naturpark in Österreich gegründet: der Naturpark Sparbach im Wienerwald. Das 50-Jahr-Jubiläum nehmen die Naturparke Niederösterreich zum Anlass für eine Reihe abwechslungsreicher Veranstaltungen von April bis Oktober 2012. Über alle Termine und Details zu den einzelnen Festen informiert die Website www.naturparke-noe.at.

Information, kostenlose Programme& Prospekte

Verein Naturparke Niederösterreich
Niederösterreichring 2, Haus C
3100 St. Pölten
Tel.: 02742 / 90 00-19 879
E-Mail: info@naturparke-noe.at
www.naturparke-noe.at


Tagung „Sanfte Mobilität im Naturpark und Tourismus“

Im Naturpark Weissensee wird am 21. September 2012 eine Tagung zum Thema „Sanfte Mobilität im Naturpark und Tourismus“ stattfinden.
Ort der Veranstaltung ist das Weißenseehaus (Techendorf 78, 9762 Naggl).

Mitgliederversammlung des Verbandes der Naturparke Österreichs

Am 21. September 2012 wird im Naturpark Weissensee in Kärnten die diesjährige Mitgliederversammlung des Verbandes der Naturparke Österreichs abgehalten werden.

 


 

Publikationen

Die Österreichischen Naturparke von A bis Z – Die Broschüre 2012

Die Broschüre des Verbandes der Naturparke Österreichs stellt alle 47 Österreichischen Naturparke auf je einer Seite vor. Zu jedem Naturpark wird zusätzlich zu den Einrichtungen und Angeboten eine typische oder besondere Pflanze kurz vorgestellt, die im jeweiligen Naturpark gefunden werden kann. Vervollständigt werden die Informationen durch eine Übersichtskarte mit der Lage der einzelnen Naturparke.

Die Broschüre kann gegen eine Bearbeitungsgebühr von € 2,50 beim VNÖ (siehe Impressum) oder über das Online-Bestellformular auf der Homepage des VNÖ geordert werden:
http://www.naturparke.at/de/VNOe/Bestellformular



Die Broschüre wird vom Bundesministerium für Wirtschaft,
Familie und Jugend sowie aus Mitteln des Europäischen
Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen
Raumes gefördert..

 


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