VNÖ Newsletter Ausgabe 20
Liebe Freundinnen und Freunde der Österreichischen Naturparke!
2012! Wie im gleichnamigen Film läuft auch bei uns der Countdown. Doch nicht zum Weltuntergang, sondern zum Jubiläum des 50jährigen Bestehens der Österreichischen Naturparke. 1962 hat die Geschichte in Sparbach angefangen und so startet auch 2012 der Naturpark Sparbach mit einer großen Geburtstagsfeier am 28. April den Festreigen durch die Naturparke. Feiern Sie mit uns, wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Bei der diesjährigen Mitgliederversammlung des Verbandes der Naturparke Österreichs wurde das Präsidium neu gewählt. Ich freue mich, für die nächsten drei Jahre wieder das Amt des Präsidenten inne zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen.
Im August haben sich die Österreichischen Naturpark-Spezialitäten bei den Artenschutztagen im Tiergarten Schönbrunn präsentiert. Rund 32.000 Besucher/- innen konnten Köstlichkeiten aus 13 teilnehmenden Naturparken probieren.
Viel Positives gibt es auch über die Naturpark-Schulen zu berichten. Im Burgenland wurden weitere Schulen prädikatisiert und in Niederösterreich laufen die Vorbereitungen für die erste Naturpark-Schule. Bei einem Workshop im Burgenland tauschten Lehrer/innen ihre Erfahrungen mit Naturpark-Projekten aus und es wurde über die weitere Entwicklung diskutiert.
Ab Jänner 2012 ist die neue NaturparkBroschüre des Verbandes erhältlich. Zu jedem Naturpark wird eine typische oder besondere Pflanze vorgestellt, die im Naturpark vorkommt.
Das Team des VNÖ wünscht Ihnen Frohe Weihnachten und ein erfolgreiches Jahr 2012, in dem Sie hoffentlich wieder an unseren zahlreichen Aktivitäten teilhaben werden.
Bgm. Mag. Wolfgang Mair
Präsident des VNÖ
Redaktionsteam:
Franz Handler
Thomas Böhm
Gerlinde Wakonigg
Verena Langer
Impressum: Verband der Naturparke Österreichs (Hrsg.)
8010 Graz, Alberstraße 10, Tel.: 0316 / 318848-99, E-Mail: office@naturparke.at
| Aktivitäten in den Österreichischen Naturparken |
Spiel, Spaß und Kulinarik – die Österreichischen Naturpark-Spezialitäten bei den Artenschutztagen im Tiergarten Schönbrunn Gerlinde Wakonigg Mit Spiel, Spaß und vielen kulinarischen Schmankerln präsentierten sich die Österreichischen Naturparke bei den Artenschutztagen vom 4. bis 7. August 2011 im Tiergarten Schönbrunn. Rund 32.000 Besucher/innen konnten in der ORANG.erie „Aug´ in Aug´ mit den Orang-Utans“ Naturpark-Spezialitäten verkosten und ihr Geschick beim „Bockerl-Werfen“ testen. 13 Naturparke stellten ihre Spezialitäten in den vier Tagen vor. Chutneys, Marmeladen, Wein und Säfte sowie Kräutersalz und Blütenzucker zeigten auf anschauliche Weise, wie gut Naturschutz schmecken kann. Durch die Bewirtschaftung der Bauern und Bäurinnen werden Kulturlandschaften in den Naturparken erhalten, die sonst z.B. durch Verwaldung verschwinden würden. Außerdem sind diese Kulturlandschaften Lebensräume für viele Tier- und Pflanzenarten. Steinkäuze und Fledermäuse finden Schlafplätze in alten Bäumen auf Streuobstwiesen. In den alpinen Naturparken halten Schafe und Ziegen steile Flächen offen, auf denen Schmetterlinge, Wildbienen und andere Insekten leben. Aus diesen Kulturlandschaften werden die Produkte gewonnen, die als Naturpark-Spezialitäten bekannt sind. Für alle jungen und jung gebliebenen Gäste gab es zusätzlich ein eigenes Programm. Beim Geruchsmemory mussten gleiche Düfte erschnüffelt, in der Tastbox die Schafwolle gefunden und bei den Produktreihen der Weg von der Landschaft zum fertigen Produkt erstellt werden. Beim Bockerl-Werfen und Hätscherl-Dart konnten die Besucher/innen ihre Zielgenauigkeit testen. Im kommenden Jahr werden die Naturparke wieder bei den Artenschutztagen von 2. bis 5. August mit einem Stand in der Löwenallee vertreten sein.
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Streuobsttage auf Schloss Tabor 2011 – Internationale Streuobst-Fachtagung Österreich – Ungarn – Slowenien Marelli Asamer-Handler Der Verband der Naturparke Österreichs und das LFI Steiermark beteiligten sich am Workshop „Vermarktungsmöglichkeiten und Entwicklung regionaler Spezialitätenprodukte im Streuobstbereich“ der am 23. September 2011 im Rahmen der Streuobsttage auf Schloss Tabor im Naturpark Raab stattfand. Ein Teil der Finanzierung erfolgte über das Projekt „Naturpark-Spezialitäten Qualifizierung“. Streuobstwiesen prägen in vielen Naturparken die Kulturlandschaft und bieten zahlreichen Tieren Lebensraum. Sie zu erhalten ist daher auch den Naturparken ein wichtiges Anliegen. Dazu ist es notwendig, die Streuobstbäume zu nutzen, ihnen einen Wert zu geben. Das gelingt z.B. mit modernen Pressen, wie jene in der Ge-5 nussregion „Bramberger Obstsaft“ im salzburgischen Pinzgau. Dadurch, dass sehr kleine Chargen gepresst werden können, bekommen auch Besitzer/innen nur weniger Bäume genau den Saft ihrer Früchte. Am anderen Ende des mengenmäßigen Spektrums liegt die Vermarktung von BioStreuobst für den Großhandel, wie sie die Ökoland Vertriebs GmbH, eine Tochter der Bio Austria, betreibt. Sie sammelt in konzertierten Aktionen an wenigen Tagen im Jahr Bio-Streuobst und Bio-Pressobst aus Tafelobst-Anlagen, lässt sie verpressen und abfüllen. Abnehmer sind die BioMarken von Billa, Hofer und Co. Die Referate der Tagung im Einzelnen sind abrufbar unter: http://www.argestreuobst.at/?page_id=542. Die Internationale Streuobst Fachtagung wurde in einer Kooperation von Naturpark Raab, Verband der Naturparke Österreichs, LFI Steiermark, Österreichischer Naturschutzbund Landesgruppe Burgenland und der ARGE Streuobst ausgerichtet. Über 90 Teilnehmer/innen aus mehreren europäischen Ländern trugen zum Erfolg der Veranstaltung bei. Neben der geballten Information besonders beeindruckend: die Obstsortenausstellung mit ca. 350 Sorten, die ganze Zimmerfluchten des Schlosses Tabor füllte und herrlich duftete. Weitere Informationen: DI Marelli Asamer-Handler Verband der Naturparke Österreichs Alberstraße 10, 8010 Graz Tel.: 0316 / 318848-14, Fax: -88 Mobil: 0676 / 63 84 115 E-Mail: asamer.handler@naturparke.at
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Aus der Natur auf den Tisch – Naturpark-Spezialitäten – Qualifizierung Marelli Asamer-Handler Das Projekt „Naturpark-Spezialitäten“ neigt sich dem Ende zu. Weiterbildungsseminare können in den teilnehmenden Naturparken noch bis 31. März 2012 durchgeführt werden. Daher bitte möglichst bald beim LFI Steiermark melden, wenn der Wunsch nach einem Seminar besteht. Hier – auch als Anregung gedacht – eine kurze Vorschau auf die kommenden Weiterbildungsveranstaltungen:
- Wert der Naturpark-SpezialitätenProduktion für die Region; Naturpark Südsteirisches Weinland; 17. Jänner 2012
- Gestaltung und Präsentation von Naturpark-Spezialitäten; Naturpark Steirische Eisenwurzen; 9. Februar 2012
- Vermehrung von Kräuter- und Gemüsespezialitäten; Naturpark Steirische Eisenwurzen , 27. Februar 2012
- Herstellung von Kräutersirupen; Naturpark Ötscher-Tormäuer; 2. März 2012
- Herstellung von Marmeladen/Fruchtaufstrichen/Gelees; Naturpark Ötscher-Tormäuer; 3. März 2012
- „Delikatessen vom Weg- und Waldesrand“ – Herstellung von Wildkräuter und Wildobstspezialitäten; Naturpark Ötscher-Tormäuer; März 2012
Organisation der Seminare: Mag. Maria Scheucher-Fastl LFI Steiermark Hamerlinggasse 3, 8010 Graz Tel.: 0316 / 8050-1640 Mobil: 0664 / 60 25 96 1640 E-Mail: maria.scheucher-fastl@lfi-steiermark.at
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Die Naturparke machen Schule – Österreichische Naturpark-Schule Manuela Reinhart Die Entwicklung der Österreichischen Naturpark-Schulen geht rasant voran. Österreichweit gibt es bereits 56 Schulen, die mit dem Prädikat „Naturpark-Schule“ ausgezeichnet worden sind. Seit Juni 2011 wurden im Burgenland sieben neue Schulen prädikatisiert. Das Interesse und Engagement verstärkt mit dem Naturpark vor Ort zusammen zu arbeiten, ist sehr groß und zahlreiche Projekte wurden bereits umgesetzt. Ein weiteres Bundesland steht in den Startlöchern für die ersten Prädikatisierungen: Niederösterreich. Intensive Vorarbeiten von GF Mag. Matthias Heiss vom Verein Naturparke NÖ in Gesprächen mit den Verantwortlichen vor Ort und interessierten Schulen führte zu diesem Ergebnis. Im Jänner 2012 wird die erste Naturpark-Schule prädikatisiert. Ein ausgearbeiteter Leitfaden begleitet sowohl Schulen als auch Naturparke auf diesem Weg. Um die Zusammenarbeit und den Austausch unter den Schulen noch weiter zu verstärken, wurde der Bereich „NaturparkSchule“ auf www.naturparke.at weiter ausgebaut. Es wurde ein Member-Bereich für alle Naturpark-Schulen und Naturparkverantwortliche eingerichtet, um sich speziell in den Bereichen Best practice und durchgeführte Projekte Inspiration zu holen und bereits bestehende Konzepte zu nutzen. Für Exkursionen finden sich aktuelle Angebote aus den Bundesländern mit Übersichten zu Führungen, Nächtigungen und Gesamtpackages für Schulen unter der Rubrik „Angebote für Schulen“. Eine Darstellung der Natur- und Landschaftsführer/innen in den Regionen mit ihren Programmen wurde in der Rubrik „Expertenkatalog“ erstellt, die laufend erweitert werden wird. Außerdem finden sich im Member-Bereich Kontaktdaten für Institutionen im Fortbildungsbereich. Am 7. November 2011 fand im Naturpark Geschriebenstein-Ìrottkö der erste bundesländerübergreifende Informations- und Erfahrungsaustausch der Österreichischen Naturpark-Schulen statt. Mit annähernd 40 Teilnehmer/innen wurde ausgiebig über die Entwicklungen in den jeweiligen Bundesländern gesprochen und in Arbeitsgruppen mögliche Projekte, gemeinsame Aktionstage u.v.m. ausgearbeitet. Es konnte ein großes Interesse an der Vernetzung der Schulen und uneingeschränkte Begeisterung für das Thema Naturparke festgestellt werden. Weitere Informationen: Manuela Reinhart Verband der Naturparke Österreichs Alberstraße 10, 8010 Graz Tel: 0316 / 318848-12, Fax: -88 E-Mail: reinhart@naturparke.at
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Naturparkbürgermeister-Tagung „Erfolgreiche Modelle der Kulturlandschaftspflege in Naturparken“ Verena Langer Naturparke definieren sich als geschützte Landschaftsräume, die sich durch ökologisch wertvolle Kulturlandschaften auszeichnen. Doch welche Modelle sind in der Pflege und Erhaltung der Kulturlandschaft erfolgreich? Welche Bedeutung hat diese für die Gemeinden, worin liegt der Nutzen für die Region? Um diesen Fragen auf den Grund zu gehen, lud der Verband der Naturparke Österreichs in Kooperation mit dem Land Oberösterreich am 20. Oktober 2011 zur mit 60 internationalen Teilnehmer/innen gut besuchten Naturparkbürgermeister-Tagung „Erfolgreiche Modelle der Kulturlandschaftspflege in Naturparken“. In Altmünster diskutierten Expert/innen aus dem In- und Ausland über erfolgreich durchgeführte Projekte und zeigten Möglichkeiten der Zusammenarbeit und Finanzierung auf, wie die Kulturlandschaft der Naturparke auch in Zukunft erhalten bleiben kann. Die Beispiele aus Deutschland stellten den kooperativen Naturschutz als Zusammenwirken unterschiedlicher Interessensgemeinschaften aus Naturschutz, Landwirtschaft und Politik als zukunftsweisende Möglichkeit dar, vorhandene Strukturen und Synergieeffekte zu nutzen und für überregionale Herausforderungen regionale Lösungsansätze zu finden und umzusetzen. Zudem wurde die Multifunktionalität der Landwirtschaft skizziert und die Kulturlandschaft als öffentliches Gut definiert, das auch maßgeblich für die Biodiversität ist. Der Schlussfolgerung, dass der Erhalt der Kulturlandschaft eine Gemeinwohlleistung darstellt, folgte die Forderung, diese auch gezielt zu honorieren. Naturparkbürgermeister, Geschäftsführer und Naturparkverantwortliche auf Länderebene zeigten auf, wie Kulturlandschaftspflege in den Naturparken erfolgreich umgesetzt wird: So umfasst der Managementplan der Fliesser Sonnenhänge im Naturpark Kaunergrat Naturschutzmaß- nahmen, die in Impulsen für die Landwirtschaft resultieren: Inwertsetzung der Trockenrasen durch Produkte wie den „Kaisermantel“-Ziegenkäse und Kooperationen ergeben in Summe eine Stärkung der regionalen Produktkreisläufe. Im Naturpark in der Weinidylle soll durch intensive Einbindung verschiedener Interessensvertreter/innen und der Bevölkerung in das Weißstorch-Projekt die Stabilisierung des natürlichen Bestandes durch Management der Nahrungsbiotope erreicht werden. Der Naturpark Jauerling-Wachau stemmt sich mit Freiwilligenarbeit gegen die „Nicht-Finanzierbarkeit der Kulturlandschaftspflege“: bisher erbrachten 250 internationalen Teilnehmer/innen auf rund 9 ha Trockenrasen eine Arbeitsleistung von € 80.000,-- im von der UNESCO ausgezeichneten Projekt. An „Artenvielfalt durch Beweidung“ wird in Salzburg grenzüberschreitend gearbeitet: durch optimale Formen der Beweidung mit seltenen Nutztierrassen sowie durch abgestimmtes Management werden fünf brachliegende Almen in Salzburg und Bayern aktiviert. Gleichsam als roter Faden zogen sich damit folgende wesentliche Aussagen durch die Vorträge: Naturparke sind Modellregionen für traditionelle, gewachsene Kulturlandschaften, sie erfüllen ihre Rolle als Motor für Regionalentwicklung und beherbergen gleichzeitig eine Vielzahl an naturnahen Lebensräumen, die sich meist durch eine sehr hohe Biodiversität auszeichnen. Ein Ziel der durch Kommunikation und Partizipation geprägten Naturparkarbeit ist deren Erhaltung und geht damit Hand in Hand mit einem weiteren: die Erhaltung und Erhöhung der Lebensqualität der Bevölkerung. Weitere ausführliche Informationen und alle Präsentationen zum Download finden sich im Tagungsbericht unter: http://www.naturparke.at/de/Projekte/Tagu ngsergebnisse/Erfolgreiche_Modelle_der_ Kulturlandschaftspflege_in_Naturparken
Weitere Informationen: Mag. Verena Langer Verband der Naturparke Österreichs Alberstraße 10, 8010 Graz Tel: 0316 / 318848-16, Fax: -88 E-Mail: langer@naturparke.at
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Neuwahlen bei der Mitgliederversammlung 2011 des Verbandes der Naturparke Österreichs Gerlinde Wakonigg Am 20. Oktober 2011 fand in Altmünster am Traunsee die diesjährige Mitgliederversammlung des VNÖ statt. Veranstaltungsort war das neu eröffnete AgrarBildungsZentrum Salzkammergut (ABZ), das mit seiner Holzbauweise eine Vorreiterrolle im öffentlichen Gebäudebau einnimmt. Bei der Versammlung wurden die Tätigkeiten des VNÖ im Jahr 2011 präsentiert und ein Ausblick auf die Arbeiten des kommenden Jahres gegeben. Dieses wird ganz im Zeichen des Jubiläums „50 Jahre Naturparke in Österreich“ stehen. Es wurde außerdem das Präsidium, die Rechnungsprüfer und das Schiedsgericht neu gewählt. Bgm. Mag. Wolfgang Mair wird auch für die kommenden drei Jahre das Amt des Präsidenten ausüben. Das Präsidium des VNÖ freut sich schon auf eine gute Zusammenarbeit mit den Kooperationspartnern, Naturparken und Sponsoren. (Das genaue Wahlergebnis kann auf der Homepage des VNÖ nachgelesen werden.) Weitere Informationen: DI Gerlinde Wakonigg Verband der Naturparke Österreichs Alberstraße 10, 8010 Graz Tel: 0316 / 318848-99, Fax: -88 E-Mail: wakonigg@naturparke.at
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Naturparkgipfel 2011 Gerlinde Wakonigg Der Naturparkgipfel 2011 wurde am 21. Oktober in Altmünster abgehalten. Gastgeber Landesrat Dr. Manfred Haimbuchner und Bgm. Mag. Wolfgang Mair, Präsident des VNÖ, begrüßten die Teilnehmer/- innen aus allen sieben Naturpark-Bundesländern. Es wurden Projekte und Entwicklungen vorgestellt und in intensiven Diskussionen Erfahrungen ausgetauscht. Die Teilnehmer/innen konnten viele Anregungen für die weitere Naturparkarbeit in ihren Bundesländern mitnehmen. Auch das Jubiläumsjahr 2012 wurde prä- sentiert, in dem die Österreichischen Naturparke ihr 50jähriges Bestehen feiern. In ganz Österreich werden dazu Veranstaltungen stattfinden.
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Natur erleben und begreifen mit den neu ausgebildeten Natur- und Landschaftsführer/innen 2011 Gerlinde Wakonigg Die 20 Teilnehmer/innen des diesjährigen Zertifikatslehrganges zum/r Natur- und Landschaftsführer/in stammten hauptsächlich aus der Steiermark und Oberösterreich. Sie konnten Mitte Juni den Kurs erfolgreich abschließen. In fünf Modulen in der Steiermark und dem Burgenland lernten sie, wie Natur interessant und erlebnisreich vermittelt werden kann und wie man aus einer Führung ein Erlebnis für alle Sinne macht. Die Abschlussarbeiten und Präsentationen spiegelten die ganze Bandbreite der Persönlichkeiten der Teilnehmer/innen wider. Führungen mit Ponys, eine Waldolympiade, das Blumenreich Straßenrand, der Lebensraum Ökohof und die kulinarische Wiese wurden vorgestellt. Außerdem fanden Abstecher in die Kinesiologie und Astrologie statt. Die Gruppe lernte sich in den 14 Tagen der Ausbildung sehr gut kennen und um den Kontakt nicht abreißen zu lassen, luden die oberösterreichischen Teilnehmer/- innen ihre Kolleg/innen im September in den Naturpark Mühlviertel ein. Bei strahlendem Herbstwetter wurden die Gäste durch das Tannermoor geführt und besuchten die Sehenswürdigkeiten des Naturparks, wie z.B. den Schwammerling und den Großdöllnerhof. Der Verband der Naturparke Österreichs wünscht den frisch gebackenen Natur- und Landschaftsführer/innen viel Spaß und Erfolg bei ihren Führungen.
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50 Jahre Naturparke in Österreich – das Jubiläumsjahr 2012 Gerlinde Wakonigg Im Jahr 2012 feiern die Österreichischen Naturparke ihr 50jähriges Jubiläum. 1962 wurde in Sparbach der erste Naturpark gegründet. Inzwischen gibt es in Österreich 47 Naturparke, die eine Gesamtfläche von rund 500.000 ha einnehmen. Durch die Gründung des Verbandes der Naturparke Österreichs (VNÖ) erlangten die Österreichischen Naturparke eine gemeinsame Identität. Zahlreiche Projekte, wie die Naturpark-Spezialitäten, Naturpark-Schulen und Beschäftigungsprojekte in Niederösterreich und der Steiermark zeigen, was durch koordinierte Zusammenarbeit erreicht werden kann. In den letzten Jahren wurde auch die Zusammenarbeit mit den deutschsprachigen Naturparken in Europa verstärkt. So wurde 2010 ein Kooperationsvertrag mit Deutschland, Luxemburg und der Schweiz unterzeichnet. Die Vertreter/innen dieser Länder werden 2012 auch zu den Feierlichkeiten in Österreich erwartet. Den großen Auftakt zum Festreigen macht natürlich das „Geburtstagskind“, der Naturpark Sparbach, der am 28. April zu einer großen Geburtstagsparty einlädt. Im Mai präsentieren sich die Naturparke bei einem Festakt in Schönbrunn, bei dem Bundespräsident Dr. Heinz Fischer die Schirmherrschaft übernehmen wird. Ein weiterer großer Event erwartet die Gäste am 1. Juli in Graz, beim Naturpark-Brunch der steirischen Naturparke. (Alle bisher bekannten Veranstaltungen finden Sie auch in der Terminvorschau und auf der Homepage des VNÖ.)
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Naturparke und Tourismus – Angebotsentwicklung in den Naturparken Gerlinde Wakonigg Die Studie „Touristische Potenziale der Österreichischen Naturparke“ zeigt, dass es einige sehr positive Ansätze der touristischen Entwicklung in den Österreichischen Naturparken gibt. Die erhobenen Potenziale sollen nun gezielt weiter entwickelt werden. Dazu notwendig ist eine österreichweit abgestimmte Angebotsentwicklung, die stärker auf die bevorzugten Zielgruppen der Naturparke, die Gästebedürfnisse und Erlebnisqualitäten eingeht. In einem weiteren Schritt sollen im Zusammenspiel mit den Tourismusorganisationen effiziente Kooperationsmodelle entwickelt werden. Ziel dabei ist es, die positive Entwicklung unter Berücksichtigung der Studienergebnisse zu verstärken und österreichweit koordinierte Marketingaktivitäten umzusetzen. In Kooperation mit der Österreich Werbung werden zwei Produktentwicklungsworkshops veranstaltet, um mit den Naturparken Angebotsideen zu schaffen, die die typischen Natur- und Kulturlandschaften der Österreichischen Naturparke erlebbar machen. Bei diesen Angeboten sollen sowohl neue Technologien, als auch die definierten Gästebedürfnisse berücksichtigt werden. Die Ergebnisse werden in konkreten Marketingmaßnahmen umgesetzt.
Das Projekt wird vom Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend sowie aus Mitteln des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes gefördert und in den kommenden zwei Jahren umgesetzt.
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Neuigkeiten aus dem Projekt "Arbeitsplätze für steirische Naturparkregionen" Andreas Kristl
Projektjahr 2012/2013 Als Träger des Projektes fungiert seit Mai 2000 die „Steirische Wissenschafts-, Umwelt- und Kulturprojektträger GmbH“, kurz St:WUK. Die St:WUK hat im Juni 2010 den Prozess zur Erlangung des „Sozialgütesiegels für soziale Integrationsunternehmen“ abgeschlossen. Mit diesem Gütesiegel werden soziale Integrationsunternehmen für ihre qualitätsorientierten Aktivitäten ausgezeichnet. Als soziales Integrationsunternehmen bekennt sich die St:WUK zu den vier Grundwerten: Antidiskriminierung, Soziale Integration, Gender Maistreaming und Gemeinnützigkeit. Mit dem laufenden Projektjahr 2011/12 wurde innerhalb der St:WUK eine Neustrukturierung umgesetzt. Aus organisatorischen Gründen wurden auf Wunsch des AMS Steiermark zwei Großbereiche geschaffen. Das Projekt „Arbeitsplätze für steirische Naturparkregionen“ bleibt weiter ein eigenständiges Projekt und findet sich nun im Projektbereich „Natur und Umwelt“ wieder. Diese Neustrukturierung zog einige administrative Neuerungen nach sich. So wird das Projektjahr 2012/2013, und damit das neue Budgetjahr, bereits mit 1. März 2012 beginnen. Diese Vorverlegung des Projektstartes von Mai auf März hat den Vorteil, dass schon früher neue Mitarbeiter/innen in den Naturparken angestellt werden können. Das Konzept 2012/2013 wurde schon Ende Oktober 2011 bei der St:WUK bzw. dem AMS eingereicht. Mittlerweile wurde das Folge-Projekt bereits im wissenschaftlichen Beirat der St:WUK positiv begutachtet und ist damit genehmigt. Vom finanziellen Rahmen her gehen wir erfreulicherweise mit dem gleichen Gesamtbudget in das neue Projektjahr, d.h. wir können auch in der kommenden Saison zumindest 14 neue Arbeitsplätze in den steirischen Naturparken finanzieren. Weiterbildung der Mitarbeiter/innen – die LERN-Gang-Reihe Vor einigen Jahren wurde eine eigene Fortbildungsreihe für unsere Mitarbeiter/- innen von Mag a . Anja Stejskal (Schlüsselkraft und Sozialpädagogin) entwickelt. Zentraler Inhalt dieses „LERN-Ganges“ ist die Erlangung von sozialen Kompetenzen (Soft Skills). Aufgrund einer Halbierung des Personalentwicklungsbudgets durch die St:WUK war es notwendig, den Ablauf neu zu strukturieren. Dadurch war es möglich, fünf LERN-Gänge anzubieten. Zentrale Inhalte dieser Seminare (vier eintägige und ein zweitägiges) waren die Themenbereiche: „Gruppenbildung“, „Bedeutung von Arbeit“, „Zeit(management)“, „Orientierung im Beruf“ und „Motivation“. Somit war es auch im heurigen Projektjahr möglich, unseren Mitarbeiter/innen ein Mehr an „sozialer Kompetenz“ auf ihren weiteren beruflichen Weg mitzugeben, denn die Erfahrungen der letzten Jahre haben deutlich gezeigt, dass dies ein wesentlicher Punkt für eine dauerhafte Reintegration in den Arbeitsprozess darstellt. Im kommenden Projektjahr ist eine Weiterführung dieser Seminarreihe geplant. Arbeitsschwerpunkte und neue Projekte 2012 – ein erster Ausblick Zum gegenwärtigen Zeitpunkt sollen in allen sieben steirischen Naturparken Stellen über das Projekt besetzt werden. Als Arbeitsschwerpunkte im neuen Projektjahr sind die Bereiche der Landschaftspflege durch Naturpark-Pfleger/innen, die Betreuung von Besucher/innen (als Naturpark-Betreuer/innen bzw. Natur- und Landschaftsführer/innen) und Arbeiten in Info-Zentren und Naturpark-Büros zu nennen. Ein weiterer Projektpartner wird wieder der Verein Naturpark.Erlebnis.Steiermark sein, der ein neues Projekt mit dem Titel „Wenn Vermieter & Gäste lustvoll ins Gras bei- ßen…“ umsetzt. Es geht dabei um Naturvermittlung für Naturpark-Partner. Es gilt, die naturräumlichen Ressourcen im unmittelbaren Betriebsumfeld „Inwert“ zu setzen. Dabei sollen Naturpark-Pfleger/innen gezielt bei Naturpark-Partnerbetrieben im Bereich der Kulturlandschafts-Pflege zum Einsatz kommen. Das Ziel ist es, wertvolle Kulturlandschafts-Flächen, wie beispielsweise Streuobstwiesen wieder attraktiv zu machen, einerseits für die Gäste, aber auch für die Betriebe selbst, durch die Entwicklung und Vermarktung von innovativen landwirtschaftlichen Produkten. Anlässlich des 50jährigen Jubiläums der Österreichischen Naturparke 2012 wird sich beim Verband der Naturparke Österreichs ein Mitarbeiter im Rahmen des Projektes professionell dem Thema „Öffentlichkeits- und Pressearbeit“ annehmen. Wir freuen uns sehr, dass wir für diese Aufgabe mit Martin Kmiecik einen überaus erfahrenen Journalisten gewinnen konnten! Weitere Informationen Mag. Dr. Andreas Kristl (Projektleiter) Verband der Naturparke Österreichs Alberstraße 10, 8010 Graz Mobil: 0676 / 7294626 E-Mail: gavdos97@inode.at
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Neuer Mitarbeiter im VNÖ-Büro Martin Kmiecik Liebe Naturparke - Freunde! Nach über einem Vierteljahrhundert Tätigkeit als Journalist sowohl bei elektronischen als auch Printmedien, bekam ich im November das Angebot, die Pressearbeit für den Verband der Naturparke Österreichs zu unterstützen. Für mich eine sehr spannende Herausforderung, da sich hier sowohl meine privaten als auch beruflichen Interessen ideal vereinbaren lassen. Aufgewachsen bin ich nämlich im Westen Wiens unter Wildschweinen. Damit ist natürlich nicht meine Familie gemeint, sondern unsere damalige Spielwiese, der Lainzer Tiergarten, der direkt gegenüber meiner Elternwohnung liegt. Auch aus dieser Tatsache heraus, ist mein früher Berufswunsch des Verhaltensforschers zu verstehen, dem lediglich der ORF zuvorgekommen war. Dort konnte ich dann 1985 meine bereits angesprochene Journallistenlaufbahn beginnen. Das Interesse für Natur, Naturschutz, Ökologie und Nachhaltigkeit, habe ich mir allerdings bewahrt. Als Aquarianer, Freizeitornithologe, Fischer, Jäger (wobei ich dieser Zunft auch durchaus kritisch gegenüber stehe) und Hobbykoch, entspricht die Philosophie der Naturparke Österreichs voll und ganz der meinen. Anlässlich der bevorstehenden 50-Jahrfeier ist es mir demnach nicht nur ein berufliches Anliegen, diese Institution, deren Aktivitäten und Ideen zu promoten und für entsprechende Medienpräsenz zu sorgen. Dafür bitte ich jetzt schon um Ihre geschätzte Mithilfe und freue mich auf ein persönliches Kennenlernen. Möge unsere Übung gelingen! Mit lieben Grüßen Martin Kmiecik Weitere Informationen: Martin Kmiecik Verband der Naturparke Österreichs Alberstraße 10, 8010 Graz Tel: 0316 / 318848-99 Mobil: 0680 / 55 44 637 E-Mail: kmiecik@naturparke.at
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Burgenländische Naturparke
Thomas Böhm
Das waren die ersten „Pannonischen Natur.Erlebnis.Tage“ Burgenlands sechs Naturparke und der Nationalpark Neusiedler See-Seewinkel waren am 17. und 18. September 2011 erstmalig Schauplatz der „Pannonischen Natur.Erlebnis.Tage“. 48 Erlebnisangebote zu Wasser und zu Land lockten bei Kaiserwetter Besucher/innen aller Altersgruppen ins Land. Die Veranstaltung wurde von Burgenland Tourismus gemeinsam mit dem Nationalpark und den Naturparken abgehalten. Mit dem Kanu durchs Schilf und auf der Raab, Entdeckungstouren in den Steppennationalpark, Bird Watching, Kräutertouren, Spaziergänge über den Baumwipfeln und mit Lamas, Moor-Erlebnisfahrten, Uhudlerwanderungen und vieles mehr – die „Pannonischen Natur.Erlebnis. Tage“ boten ein höchst abwechslungsreiches Programm, bei dem Besucher/- innen an zwei Tagen die reizvollsten und spannendsten Seiten der burgenländischen Natur hautnah und unter fachkundiger Führung erleben konnten. Der Startschuss erfolgte in der St. Martins Therme & Lodge, die selbst höchst erfolgreich ganzjährig geführte „Safaris“ anbietet. Neun über das ganze Land verteilte „Base-Camps“ waren Treff-und Ausgangspunkte für die 48 Naturerlebnisse. Großer Hit: Die Kanutouren, die allesamt ausgebucht waren und vor allem beim jungen Publikum regen Zuspruch fanden. „Mit der Natur zu neuen Erfolgen“ Künftig soll die wichtige Rolle, die die Natur sowohl im Tourismus als auch in der Wirtschaft spielt, noch stärker betont werden. Die „Pannonischen Natur.Erlebnis.Tage“ waren ein erster wichtiger und erfolgreicher Schritt in der Vermarktung des Themas Natur im Burgenland unter dem Motto „Mit der Natur zu neuen Erfolgen“. Das Thema Naturerleben findet international immer größere Beachtung, die Besucherzahlen des Nationalparks und der Naturparke spiegeln das auch wider. Die „Pannonischen Natur.Erlebnis. Tage“ sollen deshalb in den nächsten Jahren zu einem Fixpunkt im Veranstaltungskalender werden. 2012 als Startschuss in den Pannonischen Frühling Der Termin für die nächsten Natur.Erlebnis.Tage steht seit kurzem fest: diesmal soll gemeinsam in den Frühling gestartet werden! Vom 19. bis 22. April 2012 finden im ganzen Burgenland die zweiten Natur. Erlebnis.Tage statt. An den Erlebnisangeboten wird bereits fleißig getüftelt und alle aktuellen Infos und News finden sich unter www.naturerlebnistage.at. Es wird wieder eine bunte Angebotspalette geben, die die Neugierde der Besucher/innen auf weitere Naturerlebnisse wecken soll. Das spannende Führungs- und Erlebnisprogramm begleitet die Besucher/innen des Nationalparks und der Naturparke natürlich auch durch das ganze Jahr.
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Präsentation der Naturparke auf Messen In Kooperation mit Burgenland Tourismus präsentierten sich die Bgld. Naturparke auf zwei Messen: Im September auf der Tour Natur in Düsseldorf und im November auf der Photo+Adventure in Wien. Beide Messen waren sehr gut besucht und die Angebote der Naturparke stießen auf reges Interesse.
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IGEN – neues ETZ Projekt Im grenzüberschreitenden Naturpark Geschriebenstein-Irottkö wurde ein neues Projekt im ETZ Programm genehmigt. Die Partner in diesem Projekt sind der burgenländische und der ungarische Naturparkverein sowie das Institut für Geographie und Regionalforschung der Universität Wien mit Prof. Heintel und Prof. Weixlbaumer. Ziel des Projektes ist es, unter Berücksichtigung der vorhandenen Ressourcen ein Modell für die grenz- überschreitende Zusammenarbeit zu finden. Die beiden Naturparke sollen weiter zusammen wachsen und verstärkt zusammen arbeiten.
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Barrierefreies Naturerlebnis RosaliaKogelberg Im Rahmen eines Leader Projektes wird im Naturpark Rosalia-Kogelberg in Kooperation mit dem regionalen Tourismusverband ein Wanderwegprojekt realisiert. Ziel des Projektes ist es, neben der naturtouristischen Aufbereitung der Besonderheiten der Region auch durch das gemeinsame Projekt aller Gemeinden die Zusammengehörigkeit im Naturpark zu stärken. Weitere Informationen: DI Thomas Böhm ARGE Naturparke Regionalmanagement Burgenland Industriestr. 6, 7423 Pinkafeld Tel.: 05 / 9010-2477 E-Mail: thomas.boehm@rmb-sued.at
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Niederösterreichische Naturparke
Matthias Heiss
Naturpark-Schule Im Februar 2012 werden die ersten Naturpark-Schulen in Niederösterreich prämiert! Landesrat Dr. Stephan Pernkopf, Mag. Wolfgang Mair und Franz Handler vom Verband der Naturparke Österreichs und Mag. Matthias Heiss von den Naturparken Niederösterreichs werden im Rahmen eines Festaktes in St. Pölten den ersten Schulen das Prädikat „Naturpark-Schule“ verleihen! Es ist wichtig, dass schon die Jüngsten mit der Natur aufwachsen! Wir erben unsere Welt nicht von unseren Vorfahren, wir borgen sie uns von unseren Nachkommen“, meinte Landesrat Dr. Stephan Pernkopf vorab bei einer Veranstaltung in der Volksschule St. Anton im Naturpark Ötscher-Tormäuer.
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Auf DVD: Von wilden Tieren, Mooren und Ruinen - eine Reise durch Niederösterreichs Naturparke 22 Naturparke zeigen Niederösterreichs Schönheiten der Natur – sechs davon portraitiert eine filmische Reise des ORF Landesstudios Niederösterreich. Uralte Rotbuchen, verspielte Fischotter, fleischfressende Pflanzen, atemberaubende Landschaften: die Schätze der Naturparke sind vielfältig von der Hohen Wand im alpinen Bereich bis zur Weinviertler Steppe der Leiser Berge. Egal, ob künstliche Ruinen im Naturpark Sparbach, dunkle Waldviertler Moore, Luchse im Naturpark Buchenberg oder die wildromantische Landschaft des riesigen Naturparks Ötscher-Tormäuer.
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Fotowettbewerb Der Fotowettbewerb der Niederösterreichischen Naturparke läuft heuer erstmals auch im Winter. Stimmungsvolle Aufnahmen, vereiste Flüsse oder verschneite Landschaften der Naturparke können unter info@naturparke-noe.at an das Team der Naturparke gesendet werden. Auf die Gewinner/innen warten zahlreiche Naturpark-Preise.
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Herbst-Winter-Programm Alle Termine von Festen, Veranstaltungen und Events bis in das späte Frühjahr 2012 aller 22 Naturparke in Niederösterreich enthält das Herbst-Winter-Programm 2011 /2012, das beim Verein Naturparke Niederösterreich bestellt werden kann und kostenlos zugesendet wird. Weitere Informationen: Alle Broschüren sind erhältlich in den Naturparken, auf www.naturparkenoe.at, oder beim Verein Naturparke Niederösterreich Niederösterreichring 2 / Haus C 3100 St. Pölten Tel.: 02742 / 9000-19879 E-Mail: info@naturparkenoe.at www.naturparkenoe.at
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Steirische Naturparke
Bernhard Stejskal
„Kein Stress mit dem Schnee! Wir führen Sie mitten ins Grüne Herz“: Winterprogramm der steirischen Naturparke Keine Sorge mit der Schneelage machen sich die steirischen Naturparke. Viele Aktivitäten des neuen Winterprogramms sind unabhängig von Schnee und Pisten. Zertifizierte Naturparkführer/innen begleiten Interessierte gerne zum winterlichen Naturschauspiel und zeigen Einblicke in das Leben von Pflanzen und Tieren in der kalten Jahreszeit. Eine Renaissance erlebt auch das Eislaufen und Eisstock-Schießen auf den Naturteichen. Besonders unterhaltsam ist die geführte Winterwanderung mit Lama, Esel oder Ziege. Ausgleich zu den kühlen Außentemperaturen bieten die Einkehrrunden zu köstlich duftenden Bratäpfeln, Kräutertee, Glühmost und anderen Naturpark-Spezialitä- ten. Eine Besonderheit ist auch die Glasmanufaktur Kaiserhof in Neuberg im Naturpark Mürzer Oberland, wo die alte Tradition und Kunst der Glasbläserei mitverfolgt werden kann. Und wenn der Himmel eine sanfte Decke Schnee über die herrlichen NaturparkLandschaften legt, dann kann man nicht nur Iglu-bauen, sondern es warten auf Schi-, Langlauf-, Schneeschuh- und Pferdeschlitten-Begeisterte viele zusätzliche Möglichkeiten und gemeinsame Naturpark-Termine. Weitere Infos und Nächtigungsmöglichkeiten bei Naturpark-Partner-Betrieben: www.steiermark.com/naturparke (Wintererlebnis-Programm) und direkt bei den sieben steirischen Naturparken
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Ausstellung „Alter Obstsorten“ aus den sieben Naturparken der Steiermark in Graz Um den Wert von gesundem, heimischen Obst und den Stellenwert von Streuobstwiesen als unverzichtbare Elemente der Kulturlandschaften der Naturparke hervorzustreichen, veranstaltete der Verein Naturpark.Erlebnis.Steiermark zum „Tag des Apfels“ (11. November) eine Ausstellung alter Obstsorten aus den sieben steirischen Naturparken. Ziel war es, mit dem Anliegen möglichst viele Interessent/innen anzusprechen. Daher wurde als zentraler Ausstellungsort die Grazer Herrengasse (Landhaus) gewählt. Gezeigt wurden ca. 100 (!) Apfel- und Birnensorten aus den Naturparken. Für die Zusammenstellung, Bestimmung und fachliche Betreuung der Ausstellung sorgten die Pomologen Markus Möslinger und Alois Wilfling (beide OIKOS). Es überraschte sehr, wie groß das noch vorhandene Wissen und das Interesse gerade bei der Stadtbevölkerung sind. Viele Kindheitserinnerungen erwachten bei den Passant/innen („Vor 40 Jahren habe ich das letzte Mal in so einen wunderbaren Apfel gebissen“). Im Mittelpunkt des Interesses stand die kommentierte Verkostung, wobei Sorten mit klingendem Namen wie Ananasrenette, Purpurroter Cousinot, Steirische Schafnase, Hirschbirne, Berner Rosenapfel oder Lavanttaler Bananenapfel geradezu „gestürmt“ wurden. Auf Grund des großen Erfolges wird diese Initiative der Streuobst-Ausstellung in Graz zum Jubiläum „50 Jahre Österreichische Naturparke“ weiter ausgebaut. Weitere Informationen: Mag. Alois Wilfling OIKOS - Institut für angewandte Ökologie & Grundlagenforschung Hartbergerstraße 40/12, 8200 Gleisdorf Tel.: 0676 / 544 8824 E-Mail: alois.wilfling@utanet.at Verein Naturpark.Erlebnis.Steiermark c/o Naturparkzentrum Stadlob 500, 8812 Mariahof Mobil: 0664 / 832 1337 E-Mail: naturparke@steiermark.com www.steiermark.com/naturparke
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„Wenn Vermieter und Gäste lustvoll ins Gras beißen …“ Neue Wege in der Partnerschaft zwischen Naturschutz und Tourismus gehen die sieben steirischen Naturparke. In einem Kooperationsprojekt werden ausgewählte Nächtigungsbetriebe in Naturparken mit Biolog/innen und Natur- und Landschaftsführer/innen zusammenarbeiten, um ein Bewusstsein für Biodiversität im direkten Umfeld des Naturpark-Partner-Betriebes zu entwickeln und für die Angebotsentwicklung im Betrieb zu nützen.
Seit 2008 wurden in der Steiermark durch das Projekt „Blühende Gesundheit“ rund 100 Hotels, Pensionen, Urlaub am Bauernhof-Betriebe und Privatzimmer-Vermieter zu Botschaftern der Naturparke und des Natur-Urlaubes (Naturpark-Partner) qualifiziert. Sie arbeiten in regionalen Netzwerken zusammen; gesunde Lebensräume, gesundes Wohnen, Essen und Bewegen sind zentrale Anliegen. Sie verpflichten sich den Kriterien und werden alle drei Jahre extern auf ihre Qualität geprüft. Während in den letzen Jahren der Focus der Arbeit vor allem im Bereich der Qualitätsentwicklung von Zimmerausstattung, Naturpark-Kenntnissen und Marketing lag, wird in diesem neuen Projekt eine enge Identifikation der Betriebe mit ihrem direkten naturräumlichen Umfeld geschaffen werden: Biodiversität als neues betriebliches Know-How. Hier soll nicht nur die Natur stärker ins Haus geholt werden, sondern vor allem Wissen und Chancen des eigenen naturräumlichen Umfeldes gefördert werden. Durch die Arbeit der externen Biolog/innen und regional verankerten Natur- und Landschaftsführer/innen verfügen die Nächtigungsbetriebe mit Projektende über ein Rüstzeug zur Naturvermittlung, das sie in der Beziehung mit ihren Gästen wertvoll einsetzen können. Die ökologischen und biodiversen landwirtschaftlichen Produkte, Abläufe, Materialien u.a.m. werden bewusst stärker in den Alltag der Vermieter/- innen integriert. Ein schriftlicher Ideenkatalog mit Umsetzungsvorschlägen und Marketingtipps sorgt für die längerfristige bzw. modulweise Abrufbarkeit der erarbeiteten Angebots-Inhalte. Mit diesem Projekt erarbeiten sich die Naturpark-Partner-Betriebe ein weiteres Alleinstellungsmerkmal und sind mit ihrem hohen Multiplikatorenwert auch aktiver Partner des Naturschutzes.
Weitere Informationen: Mag. Bernhard Stejskal Verein „Naturpark.Erlebnis.Steiermark“ c/o Naturparkzentrum Stadlob 500, 8812 Mariahof Tel: 0664 / 8321 337 E-Mail: naturparke@steiermark.com www.steiermark.com/naturparke
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Tiroler Naturparke
Matthias Danninger
Zwei Jubiläen im HochgebirgsNaturpark Zillertaler Alpen Im Jahr 1991 wurde im hoch touristischen Tiroler Zillertal ein wichtiger Schritt für den Schutz unserer Natur unternommen. Ein großflächiges Schutzgebiet wurde in mitten von Schigebieten verordnet. Der heutige „Hochgebirgs-Naturpark Zillertaler Alpen“ hat sich seither zu einer wichtigen Institution im Zillertal entwickelt.
Ein Ruhegebiet für das Zillertal In den 1980er-Jahren begannen im hinteren Zillertal Bemühungen, den fortschreitenden Verbrauch von noch unberührter Naturlandschaft einzuschränken. Absichten zum Bau der Alemagna-Autobahn und von Passstraßen über das Hundskehl- und Pfitscher Joch sowie Schigebietserweiterungen führten schließlich zu konkreten Plänen, die naturbelassenen hinteren Seitentäler des Zillertals, die „Gründe“, unter Schutz zu stellen. Vorangetrieben durch den Oesterreichischen Alpenverein wurde 1991 entsprechend dem Tiroler Naturschutzgesetz das „Ruhegebiet Zillertaler Hauptkamm“ verordnet, das 2001 zum „Hochgebirgs-Naturpark Zillertaler Alpen“ wurde. Der Naturpark erstreckt sich heute über 379 km² vom Bergsteigerdorf Ginzling auf 1.000 m bis auf 3.509 m am Hochfeiler. Gemeinsam mit Schutzgebieten in Nord-, Süd- und Osttirol bildet der Naturpark mit 2.507 km² den größten Schutzgebietsverbund der Alpen. Erstmalig wurde in Tirol eine Schutzgebietsbetreuung vor Ort geschaffen. Diese direkte Zusammenarbeit mit den Akteur/- innen in der Region durch eine greifbare Ansprechperson ist bis heute eine der wesentlichen Arbeitsgrundlagen. Das Konzept der Schutzgebietsbetreuung wurde inzwischen auf die fünf Tiroler Naturparke ausgedehnt. Vereinte Gegensätze Im Sinne einer Ökologisierung der touristischen Angebote haben die Tourismusverantwortlichen des Zillertals eine Zusammenarbeit über gewohnte Grenzen hinaus gestartet. Die Tourismusverbände sind seit fünf Jahren im Ratsgremium des Naturparks vertreten und leisten einen jährlichen Mitgliedsbeitrag. Damit konnte neben einer persönlichen Aufwertung der Zusammenarbeit, die inhaltliche und organisatorische Abstimmung in verschiedenen Projekten verbessert werden. Da im Zillertal ein Großteil der Bewohner/innen direkt oder indirekt vom Tourismus abhängig ist, wird der Naturpark durch eine stärkere touristische Etablierung auch vermehrt für die Einheimischen sicht- und greifbar. Zudem besteht die Möglichkeit, das enorme Gästepotenzial im Zillertal zu nutzen, um die Tourist/innen mit den Inhalten des Naturparks zu erreichen. Im Sommer organisiert der Naturpark das gesamte Sommerprogramm der Region mit 250 geführten naturkundlichen Wanderungen. Zusätzlich werden Fachvorträge und Fachexkursionen zu Schwerpunktthemen angeboten. Außerdem bietet der Naturpark die „Trekking-Pauschale Berliner Höhenweg“ an. Auf dieser Tour kann in sieben Tagen der gesamte Naturpark erwandert werden. 120 Unterkunftsbetriebe haben mit dem Naturpark eine enge Kooperation geschlossen und dürfen sich offiziell als Naturpark-Partnerbetriebe bezeichnen. In Ginzling befindet sich zudem das Naturparkhaus mit der Ausstellung „Gletscher.- Welten“. Zur Ausstellungsreihe des Naturparks gehören auch die „Kultur.Land- (schafts).Welten“ im denkmalgeschützten Mitterstall in Brandberg und die „Steinbock.Welten“ im Zillergrund. Das Potenzial im Naturtourismus zeigt sich außerdem seit 2007 in einem engen Zusammenschluss der Tiroler Naturparke mit der Tirol Werbung unter der Marke „Wertvoller denn je“. Tirol als Urlaubsdestination wird dadurch mit Inhalten der Naturschutzgebiete aufgewertet und die Naturparke im In- und Ausland positioniert. Der Naturpark ist zudem im Bereich Bildung aktiv und versucht die Kinder der Region als Multiplikatoren für das Schutzgebiet zu sensibilisieren. Drei Schulen in der Naturparkregion haben den Naturpark als Schulschwerpunkt und damit in ihren Schulalltag aufgenommen. Der Naturpark hat in den letzten 20 Jahren viel erreicht und konnte sich zu einer allgemein positiv wahrgenommenen Institution im Zillertal entwickeln. Auch in Zukunft wird der Naturpark nicht nur eine maßgeblichere Funktion für den Tourismus erfüllen, sondern verstärkt ein Faktor für die Lebensqualität der Zillertaler Bevölkerung werden. Weitere Informationen: Hochgebirgs-Naturpark Zillertaler Alpen Naturparkhaus Ginzling Mag. Matthias Danninger 6295 Ginzling 239 Tel.: 0664 / 120 54 05 E-Mail: matthias.danninger@naturpark-zillertal.at www.naturpark-zillertal.at
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Kärntner Naturparke
Robert Heuberger
Kärntens Natur hautnah erleben – Arge „Naturerlebnis“ als Schnittstelle zwischen Schutzgebieten und Tourismus Die Gründung der Arge „Naturerlebnis“ vor zwei Jahren war eine wichtige Entwicklung, um eine Schnittstelle zwischen den Bereichen Natur und Tourismus zu schaffen. Erstmals in Kärnten findet eine koordinierte touristische Entwicklung in den National-, Natur- und Geoparks statt. Diese ausgezeichneten Naturlandschaften werden dabei als wesentlicher Bestandteil einer neuen touristischen Entwicklung gesehen. Der Gast wird in diese wunderbare Landschaft im wahrsten Sinne des Wortes geführt, denn alle Angebote beinhalten eine magische Tour mit einem NaturRanger. Die Arge „Naturerlebnis“ soll aber nicht nur als „Stammtisch“ für Schutzgebietsverwaltung und Touristiker dienen. Wichtiges Ziel ist es, hochqualitative, buchbare Angebote für die Gäste zu entwickeln. Dabei soll die regionale Wertschöpfung im Vordergrund stehen. Nicht der Billigtourismus ist das Ziel, sondern eine guter Preis für einen unvergesslichen Urlaub, von der Kulinarik mit heimischen Produkten, über die Mobilität bis zum Natur-Ranger, die Wertschöpfung in den Regionen soll erhöht werden. Am 13. Oktober 2011 wurde bei der 2. Konferenz der Arge „Naturerlebnis Kärnten“ am Weissensee über diese Entwicklung diskutiert. Mit dabei waren die Vertreter/innen der Geo-, Natur- und Nationalparks mit ihren Rangern, die Tourismuschefs und die Naturerlebnis Partnerbetriebe vom 5* Hotel bis zur Familienpension. Sie alle arbeiten in diesem wichtigen Segment des „Premium – Natururlaubs“ zusammen. Weitere Informationen: Naturparkmanagement Klagenfurter Straße 66, 9500 Villach Tel.: 04242 / 205 6017 E-Mail: naturpark@rmk.co.at
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Erfolgreiches Naturpark Jahr am Weissensee Der Naturpark Dobratsch hat gemeinsam mit der Villacher Alpenstraße eine Informationsstelle über die einzigartige Vogelwelt als neue Attraktion für die vielen Besucherinnen und Besucher geschaffen. Gleichzeitig wurde ein Naturpark Shop mit regionalen Produkten errichtet. In der Aichingerhütte gibt es zahlreiche interaktive Stationen zu den einzelnen Naturpark Themen. Sowohl eine Gesamt- übersicht über den Naturpark Dobratsch als auch spielerische Elemente für Kinder, aber auch künstlerisch gestaltete Bereiche wurden geschaffen. So können Kinder ihre Armweite mit der Flügelspannweite von Greifvögeln vergleichen und den Rufen von Steinadler, Uhu, Birkhuhn und Wespenbussard bei der Hörstation lauschen. Mit Klapptafeln werden die wichtigsten Vogelarten des Naturparks vorgestellt und eine große Drehstation zeigt die Vögel in Originalgröße. Im Naturpark Shop werden künftig Bücher und Informationsmaterial über den Naturpark, sowie regionale Produkte der Naturpark Bauern angeboten. Weitere Attraktionen am Dobratsch Wer mit einem Naturpark Ranger den Naturpark besucht, hat nahezu die Garantie eine Gämse zu sehen. Dieses tolle Angebot soll mit einer Aussichtsplattform oberhalb der Brunnleitn den Gästen näher gebracht werden. Von dort können die Gämsen beobachtet werden, ohne dass sie gestört werden, gleichzeitig hat man auch einen tollen Blick auf die Dobratschsüdwand und den Dobratschgipfel. Weitere Informationen: ARGE IP Dobratsch Klagenfurter Straße 66, 9500 Villach Tel.: 04242 / 205 6017 Mobil: 0664 / 120 27 62 E-Mail: office@naturparkdobratsch.info www.naturparkdobratsch.info
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Neue Attraktion am Dobratsch – die Naturpark Infostelle in der Aichingerhütte Am 25. September fand das zweite autofreie Naturpark Weissensee Fest statt. Über 500 Gäste erfreuten sich bei bestem Wetter an kulinarischen Schmankerln aus der Region und Mobilitätsangeboten wie E-Scootern, Segues und Pferdekutschen. Was vor einem Jahr als Pilotversuch begonnen hat wurde zum österreichweiten Vorzeigeprojekt: Nächtigungsplus, Verkehrsberuhigung, gute Auslastung des Naturpark Busses, hohe Zufriedenheit bei den Gästen. Gestartet wurde im Winter mit der Parkraumbewirtschaftung; im Sommer wurden dann der Naturpark Bus mit halbstündigem Takt, ein Ruftaxi in den Abendstunden und zusätzliche Haltestellen eingeführt. Der Naturpark Bus kommt bei Tagesgästen wie bei Urlaubern sehr gut an. Er führt vom Parkplatz am Anfang des Weissensees in Praditz bis zum Zentrum und nach Neusach und Naggl. In den Sommermonaten Juli und August konnten 27.152 Fahrgäste gezählt werden. Gleichzeitig war eine spürbare Verkehrs- und Lärmentlastung in Ortszentrum wahrnehmbar. In den nächsten Jahren haben sich die Naturparkverantwortlichen am Weissensee noch viel vorgenommen. Gemeinsam mit der einheimischen Bevölkerung und Expert/innen werden offenen Fragen ausdiskutiert und Verbesserungen erarbeitet. Mit dem begonnenen „sanft Mobil Konzept“ will man alpenweit zur Vorzeigeregion im nachhaltigen Naturtourismus werden. Weitere Informationen: Naturpark Weissensee Techendorf 90, 9762 Weissensee Tel.: 04713 / 2030 E-Mail: weissensee@ktn.gde.at www.weissensee-naturpark.at
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Oberösterreichische Naturparke
Hannes Kunisch
NATURSCHAUSPIEL.at – ein Kombi-Paket, das Naturerfahrung, Erholung und Freizeittourismus verbindet Seit letztem Jahr bieten Schutzgebiete in allen Regionen Oberösterreichs ihr Veranstaltungsprogramm auf der gemeinsamen Homepage NATURSCHAUSPIEL.at an. Auch die beiden Naturparke Mühlviertel und Obst-Hügel-Land sind vertreten. Das Gästeaufkommen von etwa 1.000 Personen in den beiden Naturparken betrug rund 25% aller Besucher/innen von NATURSCHAUSPIEL.at Bei der Wander- und Trekkingmesse TourNatur 2011 in Düsseldorf wurde das Projekt mit dem Wandermagazin Award für innovative Leistungen im Tourismus ausgezeichnet. Weitere Informationen: DI Hannes Kunisch OÖ Landesregierung, Abt. Naturschutz Kärntnerstraße 10-12, 4021 Linz Tel.: 0732 / 77 20-14414 E-Mail: hannes.kunisch@ooe.gv.at www.naturschauspiel.at
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Naturpark Mühlviertel Naturvermittlungsangebote erfreuten sich 2011 großer Beliebtheit. Zu den 105 Naturparkführungen kamen mehr als 1800 Personen, die großteils aus dem Raum Linz, aber auch aus dem Salzkammergut und dem Innviertel anreisten. Einer der Höhepunkte im Veranstaltungsjahr 2011 war der Walderlebnistag für Familien mit rund 300 Teilnehmer/innen. Die Nachfrage motivierte acht Personen für die Ausbildung zum/r Natur- und Landschaftsführer/in, aber auch drei Weiterbildungstage für die versierten Naturparkführer/- innen der ersten Generation wurden mit Begeisterung angenommen. Glücklich waren auch jene Kinder, die im Naturpark an einem speziellen Kinderferienprogramm teilnehmen konnten. Damit man den Naturpark auch schmecken kann, qualifizieren sich Spezialisten zum Thema Marmeladen- und Saftherstellung sowie in der Verwendung von Wildkräutern und Wildobst. So ist es auch gelungen, die Gruppe der Naturpark-Spezialitätenpartner von vier auf acht Personen zu verdoppeln. Den Naturparkverantwortlichen ist es ein Anliegen, die Modellregion für eine nachhaltige Entwicklung deutlich sichtbar zu machen. So hat im Oktober dieses Jahres jeder Ort an einer zentralen Stelle ein Willkommensobjekt erhalten, das auf den Naturpark deutlich hinweist. Dass die gemeinsame Erledigung von Arbeit oft entscheidend ist für die Entwicklung eines „Wir-Gefühls“ haben jene Senioren und Jugendlichen erlebt, die sich im Frühsommer 2011 an einem Sensenmähkurs in St. Thomas beteiligten sowie jene 600 Besucher/innen, die im Juli das Mähfest mit einem Sensenmähwettbewerb und eine Naturexkursion besuchten. Für alle Menschen, die körperlich beeinträchtigt sind, war der jährlich im Herbst durchgeführte integrative Wandertag mit rund 150 Teilnehmer/innen auch in diesem Jahr wieder ein voller Erfolg. Weitere Informationen: Naturpark Mühlviertel 4324 Rechberg 9 Tel.: 07264 / 4655-18 E-Mail: info@naturpark-muehlviertel.at
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Naturpark Obst-Hügel-Land Obstkultur – Freude pur! Die Saison ist abgeschlossen, die Früchte sind geerntet und verarbeitet. Jetzt können die Besucherinnen und Besucher Natur- (park) genießen, z.B. bei einer Jungmostverkostung oder in Form der weihnachtlichen Naturpark-Geschenkpakete. Auch 2011 gab es zahlreiche Aktivitäten! Kreative Ideen: die Traumbaumaktion, ermöglicht es, aus einer Datenbank seinen Traumbaum aus rund 100 verschiedenen Sorten nach eigenen Kriterien auszuwählen und als kleines Bäumchen zu bestellen. Im Rahmen des Projektes „Alte Obstsorten wiedersehen & wiederschmecken“ wurde auch der Obstlehrgarten St. Marienkirchen beschildert. Erholung pur: auf zehn verschiedenen Wegen, z.B. dem Kirschblütenweg oder dem Weberbartweg, kann man den Naturpark auf Schritt und Tritt entdecken. Eine Freizeitkarte bietet dazu alle erforderlichen Informationen. Geschichte(n) erleben: Im Mostmuseum in St. Marienkirchen/P. wird anlässlich seines 30jährigen Bestehens die Ausstellung „Obstalltagsgeschichten“ gezeigt. Volksschulkinder haben dazu Wissenswertes, Erlebtes und Erfahrungen der Bevölkerung ausgeforscht. Streuobst nutzen: Groß war die Nachfrage bei der Press- und Saftgemeinschaft. Sie hat wieder die Dienstleistung des Lohnpressens angeboten. Ab einer Menge von 100 kg wird angeliefertes Obst innerhalb eines Tages gepresst, geklärt, pasteurisiert und abgefüllt. Schützen: Mit den beiden Volksschulen und dem Gymnasium Dachsberg wurden Streuobstwiesenprojekte realisiert, außerdem standen 2011 der Workshop „Sensenmähen für den Hausgebrauch“, die Fortsetzung der Flusskrebs-Untersuchung und die Pflege von Kopfweiden auf dem Programm. Weitere Informationen Naturpark Obst-Hügel-Land Kirchenplatz 1 4076 St. Marienkirchen/Polsenz Tel.: 07249 / 47 112 25 E-Mail: info@obsthuegelland.at www.obsthuegelland.at
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Terminvorschau
Österreichische Naturpark-Spezialitäten zur Weihnachtszeit
Geschenkkreationen unterschiedlichster Art finden Sie auch in diesem Jahr zum Bestellen auf unserer Homepage. Von Dinkelbusserln, Naturparksaft bis hin zu Apfelspalten, Essig und Wein überzeugen die liebevoll zusammengestellten Pakete. Gerne werden für Sie auch individuelle Zusammenstellungen verpackt und versendet. Details zu unseren Angeboten – direkt in den Regionen zu bestellen – finden Sie auf: http://www.naturparke.at/de/Naturpark_Spezialitaeten/Spezialitaet_der_Saison Viel Freude mit den Österreichischen Naturpark-Spezialitäten!
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Das Jubiläum „50 Jahre Naturparke in Österreich“ Veranstaltungsreigen in den Nieder- österreichischen Naturparken: 1962 wurde Österreichs erster Naturpark in Sparbach gegründet. Aus diesem Grund wird 2012 zum 50jährigen Jubiläum ein Naturreigen bzw. Festreigen stattfinden. Dieser wird sich von April bis Oktober durch die Naturparke in Niederösterreich ziehen. Den Startschuss für den Festreigen bildet die Feier im Geburtstags-Naturpark Sparbach am 28. April 2012. An dieses Fest reihen sich nach und nach viele weitere Veranstaltungen, wie z.B. Familienwandertage, Naturerlebnis- und AbenteuerWanderungen und vieles mehr. Überblick über die Veranstaltungen in Niederösterreich:
Geburtstagsfest im Naturpark Sparbach am 28. April 2012: Besuchen Sie uns im Jubiläumsjahr und feiern Sie gemeinsam mit dem ältesten Naturpark Geburtstag! Entdecken Sie die Vielfalt der Österreichischen Naturparke und die vielen Neuigkeiten im Naturpark.
- Eröffnung der neuen Spielplatzbereiche am großen Abenteuerspielplatz: Sand und Wasser, Kletterwand und Fuchsbau, Unterstand beim Grillplatz
- Zahlreiche interaktive Stationen entlang der Wanderwege und bei der festlichen Naturparkmeile mit Naturparkgästen aus den Bundeländern
- Kooperationen mit den „NaturparkSpezialitäten“, den „Land- & Forst- Betrieben Österreichs“ sowie der Burg Liechtenstein
- Rundfahrten mit dem Naturpark-Taxi, Falknervorführungen
- Informatives in der Waldschule des Biosphärenpark Wienerwald
- Neue Stallgebäude für den Kleintierzoo sowie bei der Galerie der Wildtiere
Veranstaltung der steirischen Naturparke: In Graz kommen die sieben steirischen Naturparke am 1. Juli 2012 zusammen und präsentieren sich beim NaturparkBrunch am Hilmteich. Kulinarische Spezialitäten, Spiel, Spaß und musikalische Begleitung erwarten die Besucher/innen. Wir freuen uns darauf, Sie bei unseren zahlreichen Veranstaltungen begrüßen zu dürfen und hoffen, dass Sie unser Jubiläum mit uns feiern werden.
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Publikationen Ein Streifzug durch die Österreichischen Naturparke – Die Broschüre „Natur erleben – Natur begreifen“ “ Der Verband der Naturparke Österreichs freut sich, die neue Broschüre der Österreichischen Naturparke „Natur erleben – Natur begreifen“ präsentieren zu dürfen. Sie stellt alle 47 Naturparke mit ihren Angeboten und Einrichtungen auf je einer Seite vor Zusätzlich zu diesen Informationen wird pro Naturpark eine Pflanze beschrieben, die für den jeweiligen Naturpark entweder etwas Besonderes oder aber typisch ist. So präsentiert zum Beispiel der Naturpark in der Weinidylle die Schachblume, die nur in zwei kleinen Gebieten in Österreich zu finden ist; der Naturpark Föhrenberge hat die namensgebende Schirmföhre als typische Pflanze gewählt. Vervollständigt werden die Informationen durch eine Übersichtskarte mit der Lage der einzelnen Naturparke. Die Broschüre kann gegen eine Bearbeitungsgebühr von € 2,50 beim VNÖ (siehe Impressum) oder über das Online-Bestellformular auf der Homepage des VNÖ geordert werden: http://www.naturparke.at/de/VNOe/Bestellformular Informationen zur Anreise in die Naturparke, die Wandertipps und Radtouren der vergangenen Jahre sowie ein Veranstaltungskalender können ebenfalls auf der Homepage abgerufen werden.
Die Broschüre wird vom Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend sowie aus Mitteln des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes gefördert.
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PaNaNet Bildband Unter dem Motto „Natur verbindet uns“ wurde im Rahmen des PaNaNet-Projektes ein prachtvoller, zweisprachiger Bildband erstellt und der Öffentlichkeit präsentiert. Die Naturschönheiten des Burgenlandes und Westungarns werden durch zahlreiche, atemberaubende Fotos, Grafiken, Karten und Texte dargestellt. Besonders herausgestrichen werden dabei die unglaubliche Vielfalt an unterschiedlichen Landschaftselementen auf geographisch relativ kleinem Raum und die Besonderheiten der einzelnen Schutzgebiete. Diese Besonderheiten sind einerseits Raritäten aus Fauna und Flora, andererseits aber auch das breite Spektrum an zielgruppenorientierten Naturerlebnisangeboten, welches den Besucher/innen der Natur- und Nationalparke geboten wird. Vor allem soll das Buch das Interesse und die Neugierde für die PaNaNet Schutzgebiete wecken und den Leser dazu einladen, sich selber auf Erkundungstour durch die PaNaNet Region zu begeben. Für Kooperationspartner im Bildungs- und Tourismussektor ist das Buch ab sofort verfügbar.
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50 Jahre Naturparke
Veranstaltungskalender
Fotowettbewerb 2012
Naturpark Spezialitäten
Neuigkeiten
Fotowettbewerb 2012 - Spiel, Spaß und Erlebnisse

Tagung “Naturparke - die nächsten 50 Jahre“

Naturparkschulen präsentieren Baukultur und Handwerk

Aktuelle Termine
Waldjugendspiele

Eröffnung Natur Kraftpark
