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VNÖ Newsletter Ausgabe 19



Liebe Freundinnen und Freunde der Österreichischen Naturparke!


2012 wird für die Österreichischen Naturparke ein ganz besonderes Jahr – sie feiern ihr 50jähriges Bestehen. Bei Veranstaltungen in Wien und den einzelnen Naturpark-Bundesländern wird dieses Jubiläum gebührend gefeiert werden. Wir werden Sie auf unserer Homepage über alle Feierlichkeiten auf dem Laufenden halten.

Ein Zeichen für die gute Zusammenarbeit mit unseren Kooperationspartnern in Deutschland ist die Prädikatisierung der ersten Naturpark-Schule Deutschlands nach österreichischem Vorbild im Mai 2011. Im April veranstaltete der VNÖ eine Exkursion in den Naturpark Schwarzwald MitteNord. So vertieft sich zusehends der Erfahrungsaustausch und die Zusammenarbeit auf europäischer Ebene.

2011 wird es noch weitere vom VNÖ organisierte Veranstaltungen geben. So finden am 4.-7. August im Tiergarten Schönbrunn die Artenschutztage statt, bei denen die Naturpark-Spezialitäten präsentiert werden. Hier können Sie sich durch die Naturparke „durchkosten“ und sich die Produkte schmecken lassen.

Es freut mich ganz besonders, dass der Naturpark Kaunergrat am 1. Juli für seine vorbildhafte Arbeit im Sinne der Naturparkphilosophie die Auszeichnung zum Naturpark des Jahres 2011 erhalten wird.

Am 20. Oktober wird eine Tagung zum Thema „Erfolgreiche Modelle der Kulturlandschaftspflege in Naturparken“ stattfinden. Im Anschluss daran wird bei der Mitgliederversammlung ein neuer Vorstand für den Verband der Naturparke Österreichs gewählt werden.

Diese und viele weitere Informationen können Sie ausführlich im vorliegenden Newsletter nachlesen.
Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Schmökern, einen erholsamen Sommer und hoffe, Sie bei einer unserer Veranstaltungen begrüßen zu können.

Bgm. Mag. Wolfgang Mair
Präsident des VNÖ

Redaktionsteam:
Franz Handler
Thomas Böhm
Gerlinde Wakonigg
Verena Langer


Impressum: Verband der Naturparke Österreichs (Hrsg.)
8010 Graz, Alberstraße 10, Tel.: 0316 / 318848-99, E-Mail: office@naturparke.at

 


Inhalt
 
Aktivitäten in den Österreichischen Naturparken
 
Beschäftigungsprojekte in den Bundesländern
"Arbeitsplätze für steirische Naturparkregionen" – das Dutzend ist voll! Ein Projekt geht in sein 12. Jahr
  Zahlreiche Neuerungen und viel Altbewährtes bei NuP Aktiv
Was man dafür tut, dass der Schwarzwald nicht immer schwärzer wird
Österreichische Naturpark-Schulen auf dem Vormarsch
Die Naturpark-Spezialitäten bauen ihre Produktpalette aus – Projekt „Naturpark- Spezialitäten – Qualifizierung“
50 Jahre Österreichische Naturparke – das Jubiläumsjahr 2012
Naturpark des Jahres 2011 – die Auszeichnung geht nach Tirol
Naturpark.Erlebnis.Österreich – die Österreichischen Naturparke erstellen gemeinsame Angebote
 
Burgenländische Naturparke
Weitere Naturpark-Schulen im Burgenland!
  Batnight, Energy-Camp und Sternder`l schaun
  PaNaNet News
  Erste Pannonische Naturerlebnistage im Burgenland!
Niederösterreichische Naturparke
Sommererlebnisse in den Niederösterreichischen Naturparken!
  Wanderpass 2011
  Lange Nacht der Naturparke am 17. September 2011
  Fotowettbewerb
Steirische Naturparke
Vom „Baum-Dom“ bis zum „Waldtheater“
  Naturpark-Juwelen in der Steiermark
  Das steirische Naturpark-Erlebnis-Programm im Internet
Tiroler Naturparke
Labyrinth der Artenvielfalt eröffnet – Naturparkhaus Hinterriß bekommt neue Attraktion“
Kärntner Naturparke
Vom Mittelmeer nach Norwegen in nur drei Stunden – Sommer im Naturpark Dobratsch
  Große Offensive für „sanfte Mobilität“ im Naturpark Weissensee – MoBilli´s Aktivitäten im Sommer 2011
Oberösterreichische Naturparke
NATURSCHAUSPIEL.at in Oberösterreich
  Aktivitäten im Naturpark Obst-Hügel-Land
  Neues aus dem Naturpark Mühlviertel
 
Terminvorschau
Österreichische Naturpark-Spezialitäten bei den Artenschutztagen 2011 im Tiergarten Schönbrunn
Naturpark-Spezialität der Saison
Bürgermeistertagung „Erfolgreiche Modelle der Kulturlandschaftspflege in Naturparken“
Mitgliederversammlung des Verbandes der Naturparke Österreichs
Naturparkgipfel 2011
Netzwerk Land Schutzgebietstagung 2011
Bildungskonferenz in Arnoldstein und 100 Jahr Feier der Naturpark-Schule Arnoldstein
Bauernjause am Nationalfeiertag
 
Publikationen
Ein Streifzug durch die Österreichischen Naturparke – Die Broschüre 2011
Geographischer Jahresbericht aus Österreich

 


 

Aktivitäten in den Österreichischen Naturparken

 

„Arbeitsplätze für steirische Naturparkregionen" – das Dutzend ist voll! Ein Projekt geht in sein 12. Jahr
Andreas Kristl

Seit elf Jahren ist das Beschäftigungsprojekt „Arbeitsplätze für steirische Naturparkregionen" eine wichtige Maßnahme, die Hilfestellung bei der Umsetzung von Projekten und Vorhaben in den steirischen Naturparken durch die Finanzierung von zeitlich befristeten Arbeitsplätzen bietet.

Am 1. Mai 2011 startete dieses Projekt bereits in sein 12. Jahr. Bis Ende Februar 2012 werden voraussichtlich 16 Personen an der Weiterentwicklung der steirischen Naturparkregionen mitwirken.

Das neue Team und seine Aufgaben
Die neuen Naturparkmitarbeiter/innen haben ganz unterschiedliche Aufgaben zu erfüllen. Ihre Arbeit erstreckt sich von Landschaftspflegemaßnahmen als Naturpark-Pfleger/innen (in den Naturparken Almenland, Zirbitzkogel-Grebenzen, Südsteirisches Weinland), über die Betreuung von Ausstellungen (die neue Ausstellung im Naturpark-Zentrum Schloss-Großsölk im Naturpark Sölktäler, das Geozentrum im Naturpark Steirische Eisenwurzen, die Sonderausstellung „grenzgenial“ im Naturpark-Zentrum Vivarium im Naturpark Zirbitzkogel-Grebenzen), die Betreuung von Einzelprojekten (Naturpark-Spezialitäten im Naturpark Pöllauer Tal) bis hin zur Öffentlichkeitsarbeit im Naturpark Südsteirisches Weinland. Weiters finden die Naturpark-Büros im Mürzer Oberland und in der Steirischen Eisenwurzen Unterstützung durch drei Mitarbeiterinnen.

Ein weiterer wichtiger Bereich der Arbeit in den Naturparken ist die Besucher/innenbetreuung (im Naturpark-Zentrum Vivarium im Naturpark Zirbitzkogel-Grebenzen und in den Naturparken Sölktäler und Steirische Eisenwurzen). Die Naturpark-Betreuer/innen (darunter eine zertifizierte Natur- und Landschaftsführerin) begleiten dabei die Besucher/innen durch den Naturpark bzw. durch Naturpark-Zentren und machen den Besuch zu einem besonderen Erlebnis. Durch interaktive Formen des Naturbegreifens und -erlebens werden Natur, Kultur und deren Zusammenhänge erlebbar und im wahrsten Sinne des Wortes begreifbar gemacht.

Die Naturparke
In allen sieben steirischen Naturparken sind im Rahmen des Projektes „Arbeitsplätze für steirische Naturparkregionen 2011/2012" neue Mitarbeiter/ innen tätig. Weitere Projektpartner sind der Burgverein Steinschloss, das Naturpark-Zentrum Vivarium und der Tourismusverband im Naturpark Zirbitzkogel-Grebenzen, der Tourismusverband Mürzer Oberland, die IG Bauernspezialitäten Naturpark Pöllauer Tal, der Verein Naturpark.Erlebnis.Steiermark und als Initiator des Projektes der Verband der Naturparke Österreichs.

Das Ziel
Eine wichtige Aufgabe der Naturparkarbeit ist die gleichrangige Positionierung der vier Säulen eines Naturparks – Schutz, Erholung, Bildung und Regionalentwicklung – im Sinne eines integrativ, dynamischen Naturschutzgedankens. Die Mitarbeiter/innen leisten mit ihrer Arbeit einen wertvollen Beitrag, damit die steirischen Naturparke als Modellregionen für eine nachhaltige Entwicklung im ländlichen Raum anzusehen sind.

Darüber hinaus soll mit diesem Projekt vor allem Menschen aus den Naturparkregionen die Chance zu einer neuen beruflichen Tätigkeit geboten werden.
Unterstützung finden die Mitarbeiter/innen durch das Betreuer/innen-Team, das sich aus dem Projektleiter (Andreas Kristl), einer zweiten Schlüsselkraft und GenderBeauftragten (Angelika Thaller) sowie zwei Sozialpädagog/innen (Anja Stejskal und Paul Reinthaller) zusammensetzt.

Neuerungen
Als Träger des Projektes fungiert seit Mai 2000 die „Steirische Wissenschafts-, Umwelt- und Kulturprojektträger GmbH“, kurz St:WUK.
Die St:WUK hat im Juni 2010 den Prozess zur Erlangung des „Sozialgütesiegels für soziale Integrationsunternehmen“ abgeschlossen. Mit diesem Gütesiegel werden soziale Integrationsunternehmen für ihre qualitätsorientierten Aktivitäten ausgezeichnet. Dabei werden soziale, organisatorische und wirtschaftliche Qualitätsstandards gewährleistet und die sozialen Integrationsunternehmen bekennen sich zu den vier Grundwerten: Antidiskriminierung, Soziale Integration, Gender Mainstreaming und Gemeinnützigkeit.

Mit dem Projektjahr 2011/12 wurde innerhalb des Projektträgers St:WUK eine Neustrukturierung umgesetzt. Aus organisatorischen Gründen wurden auf Wunsch des AMS Steiermark zwei Großbereiche geschaffen. Das Projekt „Arbeitsplätze für steirische Naturparkregionen" bleibt weiter ein eigenständiges Projekt und findet sich nun im Projektbereich „Natur und Umwelt“ wieder. Diese Bereichszusammenlegung wird in den nächsten Monaten in der praktischen Arbeit zahlreiche Neuerungen mit sich bringen.

Finanzierung
Finanziert wird das Projekt, das mit einem Gesamt-Budget von rund € 836.000,-- veranschlagt ist (davon entfallen rund € 320.000,-- auf die Lohnkosten der Mitarbeiter/innen und des Betreuer/innenTeams), durch das AMS Steiermark, die St:WUK, das Land Steiermark (Arbeit und Soziales) und durch Eigenmittel der beteiligten Naturparke bzw. Projektpartner. Aufgrund von Sparmaßnahmen des Landes Steiermark und des AMS Steiermark stehen für die Projektperiode 2011/2012 spürbar weniger Mittel für die Umsetzung von Beschäftigungsprojekten zur Verfügung.

Weiterbildung der Mitarbeiter/innen
Auf die Weiterbildung der Mitarbeiter/innen wurde seit dem ersten Projektjahr besonders großer Wert gelegt. In allen vorangegangenen Projektjahren stand den Mitarbeiter/innen ein eigenes Weiterbildungsbudget zur Verfügung, das von der St:WUK gestellt wurde. Im Rahmen des Prozesses zur Erlangung des Gütesiegels für soziale Integrationsunternehmen wurden nun eigene Personalentwicklungskonzepte für die Mitarbeiter/innen und das Betreuungsteam geschaffen.

Vor einigen Jahren wurde von Maga. Anja Stejskal (sie arbeitet nun als Sozialpädagogin im Projekt) eine eigene Fortbildungsreihe für die Mitarbeiter/innen, entwickelt. Zentraler Inhalt dieses „LERNGanges“ ist die Erlangung von sozialen Kompetenzen (Soft Skills).

Die Finanzierung des LERN-Ganges, kann Dank einer Neustrukturierung trotz deutlich geringerer Finanzmittel gewährleistet werden. Somit ist es auch in diesem Projektjahr möglich, den Mitarbeiter/innen ein Mehr an „sozialer Kompetenz“ auf ihren weiteren beruflichen Weg mitzugeben. Die Erfahrungen der letzten Jahre haben deutlich gezeigt, dass dies einen wesentlichen Punkt für eine dauerhafte Reintegration in den Arbeitsprozess darstellt.

Weitere Informationen
Mag. Dr. Andreas Kristl (Projektleiter)
Verband der Naturparke Österreichs
Alberstraße 10, 8010 Graz
Mobil: 0676 / 7294626
E-Mail: gavdos97@inode.at

 


 

Zahlreiche Neuerungen und viel Altbewährtes bei NuP Aktiv
Louise Kienzl

Seit den 90er Jahren sind Menschen mit den Anforderungen des lebenslangen Lernens konfrontiert – um wirtschaftlichen Wandel zu bewältigen und um neue Technologien zu integrieren. Seit 2001 bietet das soziale Beschäftigungsprojekt NuP Aktiv in Zusammenarbeit mit den Niederösterreichischen Naturparken ein Lernfeld genau in diesem Bereich. Über 100 Frauen und Männer haben bisher das Angebot genutzt und sich auf Neues eingelassen.

Heute gesellt sich ein neuer Begriff dazu: Lifelong Guidance. Er bezeichnet das Angebot, Menschen in ihrer Laufbahn zu unterstützen, um „richtige“ Entscheidungen treffen zu können: in der (Aus)- Bildung, bei der Berufs- und Jobwahl, bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie bei der bewussten Gestaltung der eigenen Berufslaufbahn. Als Reaktion auf diese sich ändernden Rahmenbedingen und Anforderungen – als Projekt am Puls der Zeit – wurde die Konzeption adaptiert und weiterentwickelt. Seit Frühling 2010 ergänzen zwei externe Berater das Projekt. Sie unterstützen die Projektleiterin und die Kooperationspartner in den Naturparken bei der Betreuung der Mitarbeiter/ innen.

Die Ziele von NuP Aktiv
Die arbeitsplatzpolitische Zielsetzung des Beschäftigungsprojektes ist die individuelle Vermittlungschance durch Beschäftigung, Qualifizierung und weitere unterstützende Angebote zu erhöhen. Für die Öffentlichkeit leistet das Projekt einen wertvollen Beitrag durch die gemeinnützige Arbeit im Bereich des Naturschutzes, der Erholung, der Bildung und der Regionalentwicklung. Für die Niederösterreichischen Naturparke stellt das Angebot an Arbeitskräften eine Unterstützung bei der Umsetzung neuer Projekte und für Routinearbeiten dar. Dadurch erfahren die Naturparke eine Erhöhung der Attraktivität.

Für die NuP Aktiv Mitarbeiter/innen bietet die Arbeit in den Naturparken einerseits Stabilität, aber auch die Möglichkeit, sich über einen längeren Zeitraum begleitet mit dem Thema Arbeit auseinander zu setzen. Zukunftsforscher Mathias Horx sagt dazu: „Arbeit wird anstrengender, aber auch kreativer, herausfordernder und selbstverwirklichender.“ Bezogen auf die Arbeitsweise wird im Projekt von einem Expert/- innen-Expert/innen Modell ausgegangen: die Mitarbeiter/innen sind Expert/innen für ihr berufliches Wollen – die Betreuer/innen Expert/innen für den Prozess. Leitlinien sind wechselseitiges Respektieren, gemeinsames Reflektieren und Kooperieren für realistische Lösungen. So kann am Umgang mit Veränderungen und mit Unsicherheiten gearbeitet werden. Die Arbeit in und mit der Natur unterstützt diesen Prozess der Begegnung mit sich selbst.

Die Eindrücke einer NuP Aktiv Mitarbeiterin während ihres Jahres im Naturpark Dobersberg:
„Oktobermorgen. In der vergangenen Nacht hat es Frost gegeben. Das Thermometer zeigt am zeitigen Morgen -2°C. Heute sind beim Damwildgehege verschiedene Arbeiten zu verrichten. Eine Rinne soll angelegt werden damit das Regenwasser besser abfließen kann. Weiters lautet mein Arbeitsauftrag, feinen Schotter auf den durchweichten Futterplatz der Tiere zu bringen. Ich habe ein gutes Gefühl und freue mich, nach meiner Grippe wieder fit zu sein und arbeiten zu können. Der Naturpark zeigt sich heute mit leichtem Morgendunst bzw. Nebelfeldern. Der Blick ist aber weitgehend frei und reicht bis zum Horizont. Der leichte Frost auf der Vegetation lässt die Landschaft silbrig glänzen. Die Sonne geht gerade auf und taucht die Landschaft in goldenes Licht. Ein schöner Tag steht bevor – ich freue mich auf ihn.“
Diese ehemalige Mitarbeiterin betreut nun Führungen durch den Naturpark Heidenreichsteiner Moor. Schulkinder können dabei barfuß durchs Moor laufen. Am Prügelsteg, beim Trocknen und Wärmen der Füße, hat ein Kind mit ergriffener Stimme gesagt: „Das war das Schönste, dass ich jemals erlebt habe!“

In den Monaten März bis Mai 2011 haben sechs NuP Aktiv Mitarbeiter/innen ihre Projektzeit beendet: vier davon haben ein Dienstverhältnis (eines auch in einem Naturpark). Eine Mitarbeiterin begann die Ausbildung zur Tierpflegerin – diese dauert noch über das Projektjahr hinaus an – im Juli wird sie die Prüfung ablegen. Nur eine Mitarbeiterin hatte nicht unmittelbar nach dem Projektende eine Anstellung gefunden.
Im Jahr 2011 unterstützt NuP Aktiv elf Niederösterreichische Naturparke mit Personal, ein/e Mitarbeiter/in ist im Projektbüro in der Großen Pfarrgasse vorgesehen.

Finanzierung
Finanziert wird das Projekt durch das AMS NÖ, das Land NÖ (Abteilung Arbeitnehmer/innenförderung und Abteilung Naturschutz) sowie aus Eigenmitteln der Naturparke.

Weitere Informationen:
NuP Aktiv – Arbeitsplätze in NÖ
Naturparken
DI Louise Kienzl
Gr. Pfarrgasse 25/19, 1020 Wien
Tel./Fax: 01 / 2163272
Mobil: 0676 / 936 80 02
E-Mail: nup-aktiv@aon.at

 


 

Was man dafür tut, dass der Schwarzwald nicht immer schwärzer wird
Marelli Asamer-Handler

Der Naturpark Schwarzwald Mitte-Nord ist stark vom Zuwachsen der Landschaft bedroht. Da auf den steilen Hängen mit teils schlechten Erträgen hauptsächlich Tannen und Fichten angepflanzt werden, wird er immer dunkler und schwärzer. Der Naturpark Schwarzwald Mitte-Nord sieht eine seiner wichtigsten Aufgaben darin, dieser Entwicklung entgegen zu wirken und die typische abwechslungsreiche Kulturlandschaft mit Wiesen und Wäldern zu erhalten. Der Naturpark tut daher sehr viel, um seine Bauern und Bäuerinnen durch verschiedene Projekte und Kooperationen zu unterstützen. Die so entstandenen Kombinationen von kulinarischen Spezialitäten mit anderen Angeboten im Naturpark waren Inhalt der zweiten Exkursion im Rahmen des Projektes „Naturpark-Spezialitäten – Qualifizierung“ vom 26.-29. April 2011.

Die Highlights der Exkursion:

  • Die Regionalmarke „echt Schwarzwald“, über die regionale Premiumprodukte aus dem Naturpark vermarktet werden, hauptsächlich Rindfleisch, Honig, Brände sowie Lamm- und Ziegenfleisch und Schwarzwälder Schinken. 80% des Umsatzes erzielt die Regionalmarke über die „Naturpark-Wirte“ einem Zusammenschluss von Gastronomen, ca. 15% über Fleischerfachgeschäfte.
  • Die „Naturpark-Wirte“ bieten mindestens drei regionale Hauptgerichte und ein Menü mit Produkten aus der Region an, sie sehen sich als Botschafter ihres Naturparks und werden im Herbst eine lokale Slowfood-Messe veranstalten.
  • Die Winzergenossenschaft Baden-Baden, ein Partnerbetrieb des Naturparks, füllt unter anderem drei Weine für den Naturpark ab, die dieser in seinen Shops vertreibt.
  • Die Bio-Käserei „Mooshof“, die sich Absatzwege zu Läden und GastronomieBetrieben der Region aufgebaut hat.
  • Der Themenwanderweg „Obstbrennerweg“ – ein typisches Beispiel für die Verbindung von landwirtschaftlicher Produktion und einem touristischen Angebot.
  • Die Imkerei „Cumnatura“, die nicht nur Honig für den Direktverkauf herstellt, sondern auch eine große Palette an Propolisprodukten über andere Imker vertreibt.

Alles in allem viele Anregungen für die knapp 30 Exkursionsteilnehmer/innen.

Die Exkursion fand im Rahmen des Projekts „Naturpark-Spezialitäten – Qualifizierung“ statt und wurde durch EU, Bund und Länder gefördert.


Weitere Informationen:
DI Marelli Asamer-Handler
Verband der Naturparke Österreichs
Alberstraße 10, 8010 Graz
Tel.: 0316 / 318848-14, Fax: -88
Mobil: 0676 / 63 84 115
E-Mail: asamer.handler@naturparke.at

 


 

Österreichische Naturpark-Schulen auf dem Vormarsch
Manuela Reinhart

Im Naturpark Schwarzwald Süd wurde die erste Naturpark-Schule Deutschlands prädikatisiert.

Nach österreichischem Vorbild wurde eine verstärkte Zusammenarbeit von Naturpark und Schule ausgearbeitet, sowie Kriterien nach dem österreichischen Modell erstellt. Der Verband der Naturparke Österreichs gratuliert der Dam-Clemente-Schule in Schonach ganz herzlich und hofft auf einen regen Informationsaustausch in den nächsten Jahren.

Der Bereich Naturpark-Schule auf der Homepage des VNÖ www.naturparke.at wird Schritt für Schritt erweitert und überarbeitet. Alle prädikatisierten Schulen sind übersichtlich nach Bundesländern sortiert und mit Kontaktdaten angeführt sowie mit bestehenden Homepages der Schulen verlinkt. Ein aktueller Presseteil zeigt wichtige Entwicklungen im Bereich der Naturpark-Schulen. In der Steiermark wurde vom Umweltbildungszentrum im Jahr 2011 in Kooperation mit dem VNÖ ein Evaluierungshandbuch für Naturpark-Schulen erarbeitet, das ebenfalls auf der Homepage zum Download bereit steht. In der Steiermark wird es in Bälde die ersten Evaluierungen geben. Ferner sind Workshops zum Erfahrungsaustausch und zur Weiterentwicklung geplant.

Als erste Naturpark-Schule Österreichs feiert die Volksschule Arnoldstein ihr 100- jähriges Bestehen und verbindet diese Feierlichkeiten mit einer Bildungskonferenz am 5. Juli 2011 mit dem Themenschwerpunkt „Naturpark-Schule – Naturpädagogik“.

Im Burgenland werden nach den Prädikatisierungen im Naturpark Geschriebenstein-Írottkö im April 2011 weitere Schulen in den Naturparken Raab-Örség-Goričko und Weinidylle im Juni 2011 ausgezeichnet. Damit gibt es österreichweit bereits 51 Naturpark-Schulen in fünf Bundesländern (Kärnten, Steiermark, Tirol, Salzburg und Burgenland).
Auch in Niederösterreich laufen die ersten Vorbereitungen für angehende NaturparkSchulen.

Weitere Informationen:
Manuela Reinhart
Verband der Naturparke Österreichs
Alberstraße 10, 8010 Graz
Tel: 0316 / 318848-12, Fax: -88
E-Mail: reinhart@naturparke.at

 


 

Die Naturpark-Spezialitäten bauen ihre Produktpalette aus – Projekt „Naturpark-Spezialitäten – Qualifizierung“
Marelli Asamer-Handler

Im Rahmen des Projektes „Naturpark-Spezialitäten – Qualifizierung“ werden laufend Workshops und Seminare in Kooperation von LFI Steiermark und Verband der Naturparke Österreichs organisiert und abgehalten. Hier eine kurze Vorschau auf die kommenden Weiterbildungsveranstaltungen:

  • 1. Juli 2011, Naturpark Mühlviertel: Herstellung von (Bio-)Marmeladen / Fruchtaufstrichen / Gelees, Rezepte & Kennzeichnung, rechtl. Rahmen und praktische Herstellung, Produktverkostung
  • 25. August 2011, Naturpark Weißbach: Delikatessen vom Weg- und Waldesrand – Herstellung von Wildkräuter- und Wildobstspezialitäten
  • 9. September 2011, Naturpark Weißbach: Herstellung von (Bio-) Marmeladen / Fruchtaufstrichen / Gelees, Rezepte & Kennzeichnung, rechtl. Rahmen und praktische Herstellung, Produktverkostung
  • 23. September 2011, Naturpark Raab- Örség-Goričko: Entwicklung von regionalen Spezialitätenprodukten im Streuobstbereich

Organisation der Seminare:
Mag. Maria Scheucher-Fastl
LFI Steiermark
Hamerlinggasse 3, 8010 Graz
Tel.: 0316 / 8050-1640
Mobil: 0664 / 60 25 96 1640
E-Mail: maria.scheucher-fastl@lfi-steiermark.at

Weitere Informationen:
DI Marelli Asamer-Handler
Verband der Naturparke Österreichs
Alberstraße 10, 8010 Graz
Tel.: 0316 / 318848-14, Fax: -88
Mobil: 0676 / 63 84 115
E-Mail: asamer.handler@naturparke.at

 


 

50 Jahre Österreichische Naturparke – das Jubiläumsjahr 2012
Gerlinde Wakonigg

Im Jahr 2012 feiern die Österreichischen Naturparke ihr 50-jähriges Bestehen. 1962 wurde in Sparbach der erste Naturpark Österreichs gegründet; ihm folgten noch weitere 46, sodass es heute in Österreich insgesamt 47 Naturparke gibt. In sieben Bundesländern nehmen die Naturparke eine Fläche von über 500.000 Hektar in Anspruch und vereinen über 230 Gemeinden.

Die Naturpark-Idee hat sich ebenfalls laufend weiterentwickelt und mit der Gründung des VNÖ im Jahre 1995 hatten die Österreichischen Naturparke erstmals eine gemeinsame Plattform. Es wurden die 4- Säulen, auf denen die Naturpark-Arbeit gründet (Schutz, Bildung, Erholung und Regionalentwicklung), definiert und Qualitätskriterien zu diesen Säulen erstellt. Die Naturparke präsentierten sich erstmals gemeinsam in einer Broschüre und auf einer Homepage. Aktuelle Projekte wie die Naturpark-Spezialitäten sowie die Anreise mit Öffentlichen Verkehrsmitteln in die Naturparke helfen die Bekanntheit zu erhöhen und gleichzeitig die 4-Säulen zu erfüllen. Auch Themen wie Biodiversität, Naturpark-Schulen und die touristischen Potenziale werden gemeinsam bearbeitet.

All diese großen Erfolge, auf die die Naturparke seit ihrem Bestehen zurückblicken können, werden im Jahr 2012 gefeiert. Als erster Naturpark Österreichs wird der Naturpark Sparbach im April 2012 den Anfang machen. Im Mai wird es eine Festveranstaltung im Tiergarten Schönbrunn geben, zu der auch die Vertreter/ innen der Naturparkverbände aus Deutschland, Luxemburg und der Schweiz erwartet werden. Die Steiermark wird ihre Naturparke am 1. Juli 2012 beim Naturpark-Brunch am Hilmteich in Graz präsentieren. Auch die anderen Naturpark-Bundesländer werden mit ähnlichen Veranstaltungen das Jubiläumsjahr begehen.

Der VNÖ wird auf seiner Homepage laufend über alle Termine und Veranstaltungen informieren.

Weitere Informationen:
DI Gerlinde Wakonigg
Verband der Naturparke Österreichs
Alberstraße 10, 8010 Graz
Tel: 0316 / 318848-99, Fax: -88
E-Mail: wakonigg@naturparke.at

 


 

Naturpark des Jahres 2011 – die Auszeichnung geht nach Tirol
Gerlinde Wakonigg

2011 wurde der Naturpark Kaunergrat zum Naturpark des Jahres gewählt. Schon seit Jahren nimmt er eine Vorreiterrolle in der Umsetzung der 4-Säulen eines Naturparks ein. Auch die in Tirol zusätzliche fünfte Säule – die Forschung – wird von ihm vorbildlich bearbeitet.
Ein besonderes Vorzeigeprojekt des Naturparks ist das Projekt „Natur aus Menschenhand – Schutz und Pflege für die Fließer Trockenrasen“, mit dem der Naturpark im Vorjahr bereits den Kulturlandschaftspreis gewinnen konnte.

Am 1. Juli wird den Verantwortlichen des Naturparks im Landhaus in Innsbruck die Auszeichnung zum Naturpark des Jahres offiziell überreicht. LH-Stv. Hannes Gschwentner und Bgm. Mag. Wolfgang Mair, Präsident des VNÖ, werden die Zeremonie gemeinsam vornehmen. Begleitet wird die Feier von Musikant/innen aus dem Naturpark; für die Verköstigung werden Bäuerinnen aus dem Naturpark sorgen.

Auch in Zukunft wird sich der Naturpark nicht auf seinen Lorbeeren ausruhen; er entwickelt sich ständig weiter und setzt neue Projekte um. So z.B. einen Naturparkbus, Naturpark-Schulen und das Ziel eines barrierefreien Naturparks.

Der Verband der Naturparke Österreichs gratuliert dem Naturpark Kaunergrat zur Auszeichnung und wünscht auch in den kommenden Jahren viel Erfolg beim Erreichen der hoch gesteckten Ziele.

 


 

Naturpark.Erlebnis.Österreich – die Österreichischen Naturparke erstellen gemeinsame Angebote
Gerlinde Wakonigg

In den kommenden drei Jahren wird vom Verband der Naturparke Österreichs das Projekt Naturpark.Erlebnis.Österreich umgesetzt werden. Das Projekt baut auf der Studie „Touristische Potenziale der Österreichischen Naturparke“ auf und wird die darin erhobenen Potenziale weiterentwickeln.
Es wird dabei auf die bevorzugten Zielgruppen der Naturparke, Familien mit Kindern und die Generation 50+, verstärkt eingegangen und vorrangige Gästepräferenzen wie Ruhe und Erholung, intakte Natur, Entspannung und Erlebnis werden ausgebaut.

Die größte Stärke der Naturparke liegt in den typischen Natur- und Kulturlandschaften, allerdings sollen auch die spezifischen Alleinstellungsmerkmale herausgearbeitet und darauf aufbauend Angebote entwickelt werden. Ziel ist es, in jedem Bundesland repräsentative Angebote zu erstellen. Ein weiteres Ziel ist die Verbesserung der Qualität der Angebote durch die Schaffung durchgängiger Dienstleistungsketten.

In Zusammenarbeit mit Tourismusorganisationen wird ein touristischer Gesamtauftritt der Österreichischen Naturparke erstellt werden. Gemeinsame Marketingmaßnahmen, wie die Vorstellung der Angebote in einer Broschüre und auf der Homepage des VNÖ, werden die Arbeiten abrunden.

Gefördert wird das Projekt
vom Bundesministerium für
Wirtschaft, Familie und Jugend.

 

 


 

Burgenländische Naturparke
Andrea Szucsich

Weitere Naturpark-Schulen im Burgenland!

Im Naturpark Geschriebenstein-Írottkő tragen seit Mai 2011 alle sieben Pflichtschulen der Naturparkgemeinden das Prädikat „Österreichische Naturpark-Schule“. Das Prädikat erhalten jene Schulen der Naturpark-Gemeinden, die ihr Leitbild an die vier Aufgabensäulen eines Naturparks (Schutz, Erholung, Bildung und Regionalentwicklung) anpassen und unter Berücksichtigung der Besonderheiten ihres Naturparks gemeinsame Lehr- und Lernziele definieren.

Am 13. April wurden die Volksschule und die Neue Mittelschule Lockenhaus durch den Präsidenten des Landesschulrates, Dr. Gerhard Resch und den Geschäftsführer des Verbands der Naturparke Österreichs, Franz Handler, prädikatisiert. Im Zuge der feierlichen Urkundenverleihung eröffneten die beiden Schulen im Schulhof einen neu gestalteten keltischen Baumkreis, der vom Naturpark künftig als naturtouristisches Angebot genutzt werden kann. Bei den verschiedenen Stationen einer Naturrallye hatten sowohl die Schüler und Schülerinnen, als auch die Ehrengäste jede Menge Spaß.

Die beiden Volksschulen Holzschlag und Unterkohlstätten erfüllten ebenfalls die österreichweiten Kriterien für NaturparkSchulen und wurden am 6. Mai prädikatisiert. Durch gemeinsame Projekte, Exkursionen und interaktives Lernen im Naturpark, soll der Naturpark Geschriebenstein für die Schüler/innen greifbar und lebendig werden. Des Weiteren soll den Schüler/innen, durch die Kooperation mit einer ungarischen Partnerschule, der ungarische Teil des grenzüberschreitenden Naturparks näher gebracht und neue Freundschaften geknüpft werden. Die Schüler und Schülerinnen begeisterten die zahlreichen Ehrengäste mit der Aufführung eines Wald-Musicals und freuen sich auf weitere spannende Aktivitäten im und mit dem Naturpark.

Auch in den anderen burgenländischen Naturparken wurde das Interesse an Naturpark-Schulen geweckt: noch im Juni soll das Josefinum Eberau im Naturpark in der Weinidylle sowie die Neue Mittelschule Neuhaus am Klausenbach im Naturpark Raab-Örség-Goričko ausgezeichnet werden.

 


 

Batnight, Energy-Camp und Sternder´l schaun

Buntes Führungsangebot
Im Jahr 2011 bieten die burgenländischen Naturparke wieder gemeinsam ein abwechslungsreiches Bildungs- und Erlebnisprogramm für Freizeit und Familie an. Angebote wie „Wandern mit Lamas“, „Sternder´l schaun (Entdeckung des Nachthimmels)“, „Expedition Ruine Landsee“, Erlebnisführungen am Baumwipfelweg in Althodis, „Energy-Camps“ (die Energie, die wir verbrauchen, erzeugen wir selber) und romantische „Kanufahrten auf der Raab und Lafnitz“ sind für Jung und Alt attraktive Möglichkeiten für spannende und erlebnisreiche Aufenthalte in den Naturparken.

Action und Erholung für Jung und Alt
Neben dem reichhaltigen Naturerlebnisprogramm laden kilometerlange Rad- und Wanderwege entlang von Weingärten, Wiesen und Auwäldern dazu ein, die Schönheit und Einzigartigkeit der burgenländischen Kulturlandschaften zu genießen. Organisierte und geführte Touren, oder auch individuell zusammengestellte Programme lassen jeden Besuch in den Naturparken zu einem unvergesslichen Erlebnis für die ganze Familie werden. In der Broschüre sind alle Angebote mit Kontaktadressen versehen. Die einzelnen Naturparkbüros gestalten gerne persönliche Angebote entsprechend den individuellen Anforderungen. Barrierefreie Angebote und solche, die speziell auf Kinder und Jugendliche zugeschnitten wurden, sind in mit einem eigenen Symbol gekennzeichnet.

Die Broschüre kann gratis im Büro der Regionalmanagement Burgenland GmbH in Pinkafeld angefordert werden (E-Mail: erwin.muschitz@rmb.co.at, Tel.: 059010 / 2463).

 


 

PaNaNet News

PaNaNet Webseite online!
Die PaNaNet-Projektpartner haben wieder einen wichtigen Schritt in Richtung erfolgreicher Kooperation getan. Unter www.pananet.eu können jetzt die Naturparke und Nationalparke Westungarns und des Burgenlandes kennengelernt sowie die neuesten Informationen und Programme dieses Naturschutznetzwerks abgerufen werden.

Die Homepage ist mit den modernsten Applikationen ausgerüstet und wird mit Hilfe der einzelnen Schutzgebietsverwaltungen immer aktuell gehalten. Schon jetzt stehen Besucherprogramme und Veranstaltungen im Event-Kalender und es kommen laufend neue Hinweise dazu. Die Webseite soll einerseits einen Überblick über die natürliche und kulturhistorische Vielfalt in den einzelnen Gebieten geben, andererseits dazu motivieren, sich mehr mit dem reichen Naturerbe beiderseits der Grenze zu beschäftigen, ob im Rahmen einer Veranstaltung oder ganz individuell.

Gemeinsamer Workshop
Am 10. März 2011 fand in Pinkafeld ein weiterer PaNaNet Workshop statt. 16 Vertreter/innen der burgenländischen und ungarischen Projektpartner nahmen an dem ganztägigen Workshop zum Thema „Kreatives Texten – Angebote und Werbemittel attraktiv gestalten” teil.
Ob Folder, Mailings, Websites oder Flyer – Werbematerialien haben eines gemeinsam: neben den Bildern sind ansprechende und packende Texte das Um und Auf. Referentin Mag. (FH) Elisabeth Wirlinger gab den Workshop-Teilnehmer/innen viele hilfreiche und nützliche Tipps und übte anhand von Beispielen aus dem Arbeitsalltag die Textgestaltung. Auch der Erfahrungsaustausch kam nicht zu kurz, viele neue Kontakte konnten im Zuge des Workshops geknüpft werden.

Gemeinsame Präsentation auf der Bird Experience
Unter dem Motto „birding beyond borders" luden der Nationalpark Neusiedler SeeSeewinkel und regionale und internationale Partner alle Natur- und Vogelbegeisterten vom 15.-17. April 2011 zur zweiten Pannonian Bird Experience nach Illmitz ein.

Drei Tage lang wurde ein Programm von Vorträgen, Präsentationen, Workshops, Produkten und Ausstellungen rund ums Birdwatching geboten. Daneben gab es täglich Exkursionen in pannonische Schutzgebiete, darunter natürlich auch in die PaNaNet Regionen. An einem gemeinsamen Präsentationstand konnten die PaNaNet Schutzgebiete den Besucher/- innen ihr naturtouristisches Angebot vorstellen und schmackhaft machen.

 


 

Erste Pannonische Naturerlebnistage im Burgenland!

Vom 17.-18. September 2011 finden im Burgenland erstmalig die Pannonischen Naturerlebnistage statt, die vom Burgenland Tourismus in Zusammenarbeit mit den burgenländischen Naturparken und dem Nationalpark Neusieder See-Seewinkel durchgeführt werden.

An diesem Wochenende gibt es für die Besucher/innen jede Menge zu erleben! Über das ganze Burgenland verteilt gibt es Base Camps als Ausgangspunkte für die verschiedenen Naturerlebnisangebote. Die Base Camps fungieren dabei als Übernachtungsmöglichkeit für die Teilnehmer/- innen und bieten Rahmenprogramme an, wie etwa regionale Kulinarik. Die einzelnen Naturerlebnisangebote können von den Besucher/innen in Form von „Schnupperkursen“ erlebt werden. Dadurch bietet sich den großen und kleinen Gästen die Möglichkeit, an einem Wochenende möglichst viele Eindrücke vom vielfältigen Naturerlebnis-Programm des Burgenlandes zu sammeln und Ideen für weitere Ausflüge zu gewinnen.

Weitere Informationen:
Mag. Andrea Szucsich
ARGE Naturparke
Regionalmanagement Burgenland
Industriestr. 6, 7423 Pinkafeld
Tel.: 05 / 9010-2473
E-Mail: andrea.szucsich@rmb-sued.at

 


 

Niederösterreichische Naturparke
Matthias Heiss

Sommererlebnisse in den Niederösterreichischen Naturparken!

Mit 200 Veranstaltungen geht es in den Niederösterreichischen Naturparken erlebnisreich, aber auch gemütlich durch den Sommer. Für alle Altersklassen wird etwas geboten, zum Beispiel das abenteuerliche Schatzgräberlager in den Leiser Bergen oder die Moorführungen im Naturpark Heidenreichsteiner Moor. Auf der Hohen Wand geben Kinder-Sommercamps die Gelegenheit mit Huskies, Ponys oder Lamas Wanderungen zu unternehmen. Bei einer Keltenwanderung für Erwachsene oder bei der Märchenwanderung „Schneewittchen“ entdeckt man Sehenswertes im Naturpark Sparbach oder Purkersdorf. Ebenso interessant ist eine Naturparkführung am Jauerling oder die Waldpädagogik im Naturpark Buchenberg.

Jede Region, ob Mostviertel, Donau, Waldviertel, Weinviertel, Wienerwald oder die Wiener Alpen haben viel zu bieten! Die aktuelle Ausgabe des Sommerprogrammes 2011 gibt einen Überblick über alle Feste und Veranstaltungen der NÖ Naturparke bis in den späten Herbst.


Wanderpass 2011

22 unterschiedliche Routen führen durch die schönsten und vielfältigsten Landschaften Niederösterreichs. Die Wanderer können Stempel sammeln und bei Einsendung des Passes gibt es ab fünf Stempeln die Wandernadel in Bronze mit Urkunde; ab acht Silber und ab zwölf Gold. Für Kinder gibt es eine spezielle Wandernadel mit Urkunde.

Neu: Zusätzlich können auch drei weitere Stempel gesammelt werden, indem an Bildungsangeboten der Naturparke teilgenommen wird!


Lange Nacht der Naturparke am 17. September 2011

Nach tollen Veranstaltungen in den vergangenen Jahren steht heuer zum vierten Mal am Samstag, den 17. September 2011 in Niederösterreich die Natur bei Nacht im Mittelpunkt.
Unter dem thematischen Schwerpunkt Wald wird in den Naturparken Familien und Naturbegeisterten ein einzigartiges Naturerlebnis geboten: im internationalen Jahr der Wälder bietet sich den Besucher/- innen die einmalige Gelegenheit, die Naturparke von einer ganz neuen Seite kennenzulernen.


Fotowettbewerb

Das ganze Jahr läuft der Fotowettbewerb der Niederösterreichischen Naturparke. Viele Naturparkpreise warten auf die Gewinner. www.naturparkenoe.at

Weitere Informationen:
Alle Broschüren sind erhältlich in den Naturparken, auf www.naturparkenoe.at,
oder beim

Verein Naturparke Niederösterreich
Niederösterreichring 2 / Haus C
3100 St. Pölten
Tel.: 02742 / 9000-19879
E-Mail: info@naturparkenoe.at
www.naturparkenoe.at



 

 

Steirische Naturparke
Bernhard Stejskal

Vom „Baum-Dom“ bis zum „Waldtheater“

Aktionstag der sieben steirischen Naturparke zum „Internationalen Tag der Biodiversität" zum Thema Wald am 20. Mai 2011.

Bereits zum dritten Mal setzten die steirischen Naturparke zum „Internationalen Tag der Biodiversität“ ein steiermarkweites Zeichen für biologische Vielfalt. Mit dabei waren die 41 Naturpark-Schulen der Steiermark mit über 3000 Schüler/innen, 48 Biolog/innen und Natur- und Landschaftsführer/innen, Ortsgruppen der Berg- und Naturwacht sowie zahlreiche an Naturzusammenhängen Interessierte.

Artenvielfalt sorgt nicht nur für eine prachtvolle Natur-Kulisse, sondern ist die Grundlage für gesunde Lebensräume und das Nutzen der natürlichen Ressourcen durch den Menschen. Das lässt sich schmecken, riechen, spielen und erbauen. Zum Beispiel im Naturpark Mürzer Oberland: dort bearbeiteten die NaturparkSchulen wissenschaftlich-unterhaltsam das Thema und präsentierten ein Waldtheaterstück.

Im Naturpark Südsteirisches Weinland gab es das ganze Wochenende im Naturparkzentrum Grottenhof den „Markt der Artenvielfalt“. Ein „Wald-Rap“ feierte bei der Eröffnung seine Uraufführung. Schmecken ließen sich die Artenvielfalt die Kinder im Naturpark Eisenwurzen am Hauptplatz in St. Gallen: Kochen mit Wildkräutern stand am Programm. In Arzberg im Naturpark Almenland konnte man über die vielen verschiedenen Wald-Typen innerhalb des Naturparks staunen. Schüler/- innen im Naturpark Zirbitzkogel-Grebenzen setzen mit dem „Kinder-Baum-Dom“ ein internationales Solidaritätszeichen in Sachen Naturschutz und Völkerverständigung.

Den „Längsten Wald“ malten die Kinder im Naturpark Pöllauer Tal. Am Tag darauf stand alles im Zeichen der Präsentation des neuen interaktiven Walderlebnispfades (mit Smart-Phone-Navigation) am Masenberg. Die Naturpark-Schulen der Sölktäler untersuchten den Wald biologisch bis sozial – von der Artenvielfalt bis zum Arbeitsplatz.

Der Aktionstag der steirischen Naturparke ist in Österreich einzigartig, denn diese Aktivitäten treffen nicht nur auf ein Fachpublikum, sondern setzen auf breiter Basis bei Kindern und Jugendlichen an. Naturparke haben sich der Arbeit für gesunde Lebensräume verpflichtet. Sie liefern vor allem durch das Instrument der Bewusstseinsbildung einen Beitrag für integrativ, dynamischen Naturschutz.



 

Naturpark-Juwelen in der Steiermark

Die sieben steirischen Naturparke haben für Gäste und Einheimische eine Sammlung der schönsten und eindrucksvollsten Naturschauplätze zusammengestellt. Es sind Naturschönheiten, Naturdenkmäler oder Kraftorte, die sich vielfach durch das Jahrhunderte lange Zusammenwirken von Natur und Mensch entwickelt haben, beispielsweise Schluchten, Höhlen, Teiche, Moore, Wasserfälle und Ursprungsquellen.

Zu vielen dieser Naturpark-Juwelen werden innerhalb des Naturpark-Erlebnisprogrammes auch Führungen durch zertifizierte Natur- und Landschaftsführer/innen angeboten



 

Das steirische Naturpark-ErlebnisProgramm im Internet

Die steirischen Naturparke präsentieren erstmals gemeinsam ihr umfangreiches Veranstaltungsprogramm im Internet und laden zum Entdecken, Genießen und Erkunden ein. Leicht und spielerisch und mittendrin in der Steiermark. Jeder der sieben Naturparke ist ein Naturschauspiel für sich! Für Themen-Führungen (spezielle Programme gibt es auch für Schulgruppen) stehen 48 ausgebildete und zertifizierte Natur- und Landschaftsführer/innen zur Verfügung und stellen Fragen wie:

  • Sind fleischfressende Pflanzen gefährlich?
  • Wo gibt es Piranhas im Naturpark?
  • Wann entstand Buntkristallmarmor?
  • Wie sieht ein Adler den Naturpark von oben?
  • Wieso sind Bienen so wichtig für unsere Ernährung?
  • Wie kann eine kleine gelbe Birne so berühmt werden?
  • Wer war der Mörder in der grünen Klamm?

Die Arbeit der Steirischen Naturparke und ihr strategisches LEADER-Gemeinschaftsprojekt „Blühende Gesundheit“ werden unterstützt durch:


Weitere Informationen:
Mag. Bernhard Stejskal
Verein „Naturpark.Erlebnis.Steiermark“
c/o Naturparkzentrum VIVARIUM
Stadlob 500, 8812 Mariahof
Tel: 0664 / 8321 337
E-Mail: naturparke@steiermark.com
www.steiermark.com/naturparke



 

Tiroler Naturparke

 

Labyrinth der Artenvielfalt eröffnet – Naturparkhaus Hinterriß bekommt neue Attraktion
Hermann Sonntag

Am 24. Mai 2011 wurde in Hinterriß das neu errichtete Labyrinth der Artenvielfalt offiziell eröffnet. Das kretische Labyrinth, das von einer Absamer Künstlergruppe in Zusammenarbeit mit minderjährigen Flüchtlingen, die vom Roten Kreuz betreut werden, gebaut wurde, ziert ab nun den Vorplatz des Naturparkhauses in Hinterriß und lädt zum Verweilen ein. Mit dem Labyrinth konnte eine attraktive Vorplatzgestaltung verwirklicht werden.

Das kretische Labyrinth
Das Labyrinth in Hinterriß gehört zum Typ des sogenannten „kretischen oder klassischen Labyrinths“ mit typischerweise sieben Umgängen. Im Kern des Labyrinths befindet sich eine Keramik, die den Artenreichtum des Karwendels symbolisiert. Die Umrandungen bilden Flusssteine, die alle unmittelbar vor Ort gesammelt wurden.

Die Umsetzung – ein für alle Beteiligten besonderes Projekt
Vor allem die Zusammenarbeit mit den Asylwerbern aus Afghanistan war für Werner und Gerlinde Richter von der Künstlergruppe COOP Kunst-Spiel-Raum ein besonders positives Erlebnis. Vier Asylwerber haben im Rahmen ihrer gemeinnützigen Tätigkeit maßgeblich an der Umsetzung des Labyrinths mitgearbeitet.

Die Finanzierung
Die Abteilung Umweltschutz des Landes Tirol hat einen Großteil der Kosten übernommen. Die Gemeinde Vomp finanzierte die Kooperation mit den Asylwerbern. Der Alpenpark Karwendel kam für die restlichen Kosten auf.

Weitere Informationen:
Mag. Hermann Sonntag
Alpenpark Karwendel
Lendgasse 10a, 6060 Hall in Tirol
Tel.: 0664 / 204 10 15
E-Mail: hermann.sonntag@karwendel.org



 

Kärntner Naturparke

 

Vom Mittelmeer nach Norwegen in nur drei Stunden – Sommer im Naturpark Dobratsch
Robert Heuberger

Im Frühling zeigt sich der Naturpark Dobratsch von seiner vielfältigsten Seite. Während im Gipfelbereich noch der Winter herrscht, fühlt man sich bei Wanderungen in der Schütt schon fast wie auf einer Mittelmeerinsel.
Diese Besonderheiten möchte das Naturparkmanagement dieses Jahr hervorheben und dabei auch der Natur etwas Gutes tun.

In der Marktgemeinde Bad Bleiberg ist derzeit der sogenannte Almweg – der Wanderweg Nr. 290 von Bad Bleiberg zur „Aichingerhütte“ besonders beliebt.
Er beginnt oberhalb des Ortsfriedhofs mit Parkmöglichkeiten und verläuft entlang der Dobratschnordseite, ein breiter Waldweg mit traumhaften Ausblicken auf die Nockberge und die Kärntner Seen. Stellenweise sind die eindrucksvollen Felswände des Neunernockes zu bewundern. Nach knapp zwei Stunden erreicht man die Aichingerhütte und kann sich bei regionalen Schmankerln stärken.
Die sanfte Steigung des Weges, der schattige Verlauf und die Einkehrmöglichkeit auf der Aichingerhütte machen diese Wanderung jetzt in Frühjahr zum Konditionsaufbau besonders geeignet.

Ein weiterer Geheimtipp ist in der Wegführung etwas schwerer, aber umso spektakulärer. Der Wanderweg von der Almwirtschaft in der Schütt zum Alpengarten ist wie eine Reise vom Mittelmeer nach Norwegen.

Bei der Wehranlage in der Schütt stellt man den PKW ab und wandert zunächst zur Almwirtschaft in der Schütt. Hier beginnt der Anstieg des Wanderweges 292A. Die Südwand erhitzt sich bereits im Frühjahr sehr stark und der harzige Duft der Rot- und Schwarzkiefernwälder vermittelt das Gefühl, irgendwo auf einer Mittelmeerinsel zu sein. Im Mittelteil ist die Wegführung durchaus anspruchsvoll und nicht für Ungeübte, geht es doch unter der Roten Wand vorbei weiter über die Kranzwand. Doch die Ankunft im Alpengarten entschädigt dann diese Mühen. Hier ist vor allem von Anfang Juni bis Mitte Juli ein Blütenmeer von Berg- und Wiesenblumen zu bewundern, oder man rastet bei der Aussichtsplattform der Roten Wand und genießt die spektakuläre Aussicht.

Diese Wanderungen sind im Hüttenführer auf der Wanderkarte enthalten und das Naturpark Team berät gerne über Wegführung, Ausrüstung und Besonderheiten.

Besucherlenkung – Naturlust für die Gäste und Ruhe für die Natur
Die Besucherlenkung ist ein Schwerpunktthema im Naturpark. Wurde in den letzten Monaten ein Besucher- und Verkehrsleitsystem ausgearbeitet, das nunmehr in den Naturpark Gemeinden umgesetzt wird, so soll dieses System auch bei den Wanderwegen zum Einsatz kommen.
Ziel ist es, den Wanderern eine optimale Orientierung sowie Zeitersparnis und somit mehr Genuss am Wandern zu geben.

Die Anfangsbereiche der wichtigsten Wanderwege werden mit Informations- und Orientierungstafeln ausgestattet. Darin sollen nicht nur die Highlights des Weges sondern auch Verhaltensregeln für den respektvollen Umgang mit der Natur sein.

Gleichzeitig soll ein Gremium eingerichtet werden, das die Besucherlenkung im Naturpark bearbeitet. Darin sollen Grundbesitzer, Alpine Vereine, Jägerschaft, Touristiker und Naturschutzorganisationen vertreten sein. Ziel ist es, Wege, Orientierungstafeln und Infrastrukturmaßnahmen gemeinsam zu bearbeiten. Dabei steht der Naturgenuss genauso im Mittelpunkt wie die Beruhigung besonders sensibler Lebensräume im Naturpark.

Weitere Informationen:
ARGE IP Dobratsch
Klagenfurter Straße 66, 9500 Villach
Tel.: 04242 / 205 6017
Mobil: 0664 / 120 27 62
E-Mail: office@naturparkdobratsch.info
www.naturparkdobratsch.info



 

Große Offensive für „sanfte Mobilität“ im Naturpark Weissensee MoBilli´s Aktivitäten im Sommer 2011
Franz Schier

Der Naturpark Weissensee bietet eine Fülle von Maßnahmen zur sanften Mobilität an. Ein Projekt, das über die Jahre „reift“ und einen Wandel in der Nutzung von Verkehrsmitteln sowohl bei den Einheimischen als auch bei den Gästen herbeiführen soll.

Naturparkbus
Der neue Naturpark-Bus verkehrt etwa im Halbstundentakt. Der Busbetrieb startet am 2. Juli und läuft bis 10. September 2011.
Insgesamt gibt es 35 Haltestellen. Das bedeutet, alle 200 bis 300m kann ein- oder ausgestiegen werden. Weiters werden einheitliche Haltestellentafeln angebracht. Zur leichten Orientierung werden Ein- uns Ausstiegsstellen deutlich markiert. Zeiger mit dem Hinweis „Hier Naturpark Busstop“ werden den Gästen dabei helfen, sich zu orientieren.
Die Fahrpläne werden betriebs- bzw. zonenmäßig erarbeitet und hängen bei jedem Naturpark-Busstop aus. Im Anschluss an den Naturparkbus wird am Abend in der Zeit zwischen 19 und 22 Uhr ergänzend ein Rufbus angeboten. Der Fahrpreis für den Bus beträgt € 2,-- pro Person und Fahrt.

Eingangsbereich Praditz / Parkplatz
Das Gelände in Praditz wird provisorisch adaptiert und Transparente und Informationstafeln werden auf die Mobilitätssituation in der Gemeinde Weissensee hinwiesen. Direkt an den Parkautomaten werden Hinweistafeln dafür sorgen, dass alle wichtigen Mobilitätsinformationen kommuniziert werden.

Mobilitätspass für Weissensee Gäste
Jeder Nächtigungsgast in der Gemeinde Weissensee hat einen Anspruch auf den Mobilitätspass und eine Infobroschüre, die alle wissenswerten Punkte zur Mobilität enthält. Der Mobilitätspass, die Rufbus Tickets (Preis € 2,--) und die Infofolder sind ab 15. Juni in der Weissensee Information und auf der Gemeinde erhältlich.

Gästekommunikation als Erfolgsfaktor
Als wesentlicher Erfolgsfaktor, sowohl für den Naturparkbus, als auch für den Rufbus, ist die umfassende Information und Kommunikation. Nur wenn die Gäste gut informiert sind und das attraktives Verkehrsangebot kennen, ist der Grundstein für den Erfolg gelegt.

Weitere Informationen:
Naturpark Weissensee
Techendorf 90, 9762 Weissensee
Tel.: 04713 / 2030
E-Mail: weissensee@ktn.gde.at
www.weissensee-naturpark.at



 

Oberösterreichische Naturparke

 

NATURSCHAUSPIEL.at in Oberösterreich
Hannes Kunisch

Zu den 80 naturtouristischen Ausflugsangeboten an 17 unterschiedlichen Destinationen in ganz Oberösterreich bieten auch die beiden Naturparke Mühlviertel und Obst-Hügel-Land attraktive Beiträge. Die angebotenen Themenführungen in den Natur-, Landschafts- und Europaschutzgebieten verbinden Abenteuer, Wissen und Naturerfahrung mit Erholung, Genuss und Freude.
Mehr dazu auf www.naturschauspiel.at

Weitere Informationen:
DI Hannes Kunisch
OÖ Landesregierung, Abt. Naturschutz
Kärntnerstraße 10-12, 4021 Linz
Tel.: 0732 / 77 20-14414
E-Mail: hannes.kunisch@ooe.gv.at



 

Aktivitäten im Naturpark ObstHügel-Land
Rainer Silber

Obstalltagsgeschichten – Schüler/- innen befragen Familienangehörige
Im Rahmen des Projektes „Alte Obstsorten wiedersehen & wiederschmecken“ befragten Schüler/innen der Volksschulen Scharten und St. Marienkirchen/P. Angehörige über alte Obstsorten und damit verbundenes lokales Erfahrungswissen. Spannende und lustige Geschichten rund um alte Obstsorten werden ebenfalls gesammelt. Die Ergebnisse der Befragung und Fotos zu Obstalltagsgeschichten werden im Herbst in einer Ausstellung gezeigt.

Kirschblütenwanderung
Zum fünften Mal fand am 17. April die Kirschblütenwanderung im Naturpark Obst-Hügel-Land statt. Traumhaftes Frühlingswetter und blühende Kirschenbäume lockten mehr als 15.000 Besucher/innen in die Naturparkgemeinde Scharten. Zehn Betriebe bzw. Vereine verköstigten die vielen Wanderer mit regionalen Schmankerl und Getränken. Ein tolles Kinder- und Unterhaltungsprogramm machten die Kirschblütenwanderung zum Erlebnis für die ganze Familie. Mittlerweile ist die Kirschblütenwanderung das beliebteste Wanderevent in Oberösterreich.
Fotos zur Kirschblütenwanderung 2011: http://www.cityfoto.at/galerie/6150/36/0/

Weitere Informationen
Naturpark Obst-Hügel-Land
Kirchenplatz 1
4076 St. Marienkirchen/Polsenz
Tel.: 07249 / 47 112 25
E-Mail: info@obsthuegelland.at
www.obsthuegelland.at



 

Neues aus dem Naturpark Mühlviertel
Barbara Derntl

Altes Heilwissen im Naturpark Mühlviertel
Das von Generation zu Generation überlieferte Volksmedizinische Wissen der Region hat der Naturpark Mühlviertel gesammelt und als Broschüre „Heilkräfte der Natur, Wender & Aberglaube“ herausgegeben. Thematisch behandelt werden verschiedene Wickel, das Warzenwenden, die Pechölherstellung und Verwendung, die Heilkraft von Kräutern bis zur praktischen Anwendung der Krenbetn´. Die Broschüre kann zum Preis von € 8,50 im Naturparkbüro bestellt werden.

Fortbildungsreihe 2011 für Naturparkführer/innen
Einen Schwerpunkt setzte der Naturpark im Frühling bei der fachlichen Weiterbildung aller Natur- und Landschaftsführer/- innen der Region. Aus diesem Grund wurden drei eintägige Fortbildungstage veranstaltet.
Der Gewässerökologe Mag. Christian Scheder informierte zur Biologie, Vorkommen und Gefährdung der Flussperlmuschel und seltener Kleinfische in der Naarn.
Ein weiterer Schwerpunkttag beschäftigte sich mit der Moosflora der Felsen, Wiesen und Wälder. Ausgerüstet mit Lupen und Spezialbrillen schulte Prof. Holzner von der Universität für Bodenkultur Wien in der näheren Betrachtung und Bestimmung dieser uralten Pflanzen.

Zum Abschluss widmete sich Dr. Weidinger der Geologie des Naturparks und erklärte die Entstehungsgeschichte, die Landschaftsformen und die stoffliche Zusammensetzung der vorkommenden Gesteine und Mineralien. Das gewonnene Wissen wird in die künftigen Bildungsveranstaltungen des Naturparks einfließen und die Angebote bereichern.

Walderlebnistag für Familien
Rund 70 Familien nahmen am Samstag, dem 7. Mai 2011, am Walderlebnistag teil. An den acht Erlebnisstationen gab es für Groß und Klein viel zu erforschen, basteln, begreifen, spüren und sehen. Ein Höhepunkt neben der Baumfällung war für die Besucher/innen der kleine rauchende Kohlenmeiler. Während die Kinder den Geschichten der Waldfee lauschten, informierten sich die Eltern beim Köhler über das alte Handwerk der Holzkohleherstellung. Zum Abschluss freute sich die eine oder andere Familie über einen der vielen tollen Preise fürs Mitmachen bei den Stationen und die neue oberösterreichische Walderlebnisbroschüre.

Weitere Informationen:
Naturpark Mühlviertel
4324 Rechberg 9
Tel.: 07264 / 4655-18
E-Mail: info@naturpark-muehlviertel.at



 

Terminvorschau

Österreichische Naturpark-Spezialitäten bei den Artenschutztagen 2011 im Tiergarten Schönbrunn

Von 4.-7. August präsentiert der Verband der Naturparke Österreichs die NaturparkSpezialitäten bei den Artenschutztagen im Tiergarten Schönbrunn. Kulinarisches aus 20 Naturparken kann in der ORANG.erie verkostet und gekauft werden. Für die kleinen Gäste gibt es ein spannendes Kinderprogramm mit vielen aufregenden Spielen.


Naturpark-Spezialität der Saison

Die Spezialität der Saison führt uns diesen Sommer in den Naturpark JauerlingWachau. Bio-Produzent Norbert Trastaller produziert Apfelsaft aus Streuobstwiesen. Nähere Informationen und Bestellmöglichkeiten finden Sie unter
http://www.naturparke.at/de/Naturpark_Spezialitaeten/Spezialitaet_der_Saison

 

Bürgermeistertagung „Erfolgreiche Modelle der Kulturlandschaftspflege in Naturparken“

Am 20. Oktober wird in Oberösterreich in Altmünster am Traunsee eine Tagung zum Thema: „Erfolgreiche Modelle der Kulturlandschaftspflege in Naturparken“ stattfinden. Es werden internationale Referent/innen erwartet, die über ihre Erfahrungen im Offenhalten der Landschaft und mit Landschaftspflegeverbänden berichten werden. Auch auf den Nutzen für die Gemeinden und die Region wird eingegangen werden.

 

Mitgliederversammlung des Verbandes der Naturparke Österreichs

Im Anschluss an die Tagung „Erfolgreiche Modelle der Kulturlandschaftspflege in Naturparken“ wird am 20. Oktober im neu gegründeten Naturpark Attersee/Traunsee die diesjährige Mitgliederversammlung des Verbandes der Naturparke Österreichs stattfinden.
Im Zuge der Versammlung wird auch das Präsidium des Verbandes neu gewählt werden.

 

Naturparkgipfel 2011

Der Naturparkgipfel 2011 wird ebenfalls in Oberösterreich am Freitag den 21. Oktober abgehalten werden. Im Zuge dieser Veranstaltung haben die NaturparkVerantwortlichen der Bundesländer die Möglichkeit, sich über die neusten Entwicklungen in den Naturparken zu informieren und Erfahrungen auszutauschen.

 

Netzwerk Land Schutzgebietstagung 2011

Am 30. Juni findet in Klagenfurt die Tagung „Gemeinsam stark: Ansätze für eine effiziente Zusammenarbeit zwischen Schutzgebieten“ statt. Die Veranstaltung, die im Rahmen der Klagenfurt Days of Protected Areas abgehalten wird, beginnt um 9.30 Uhr im Klagenfurter Landesarchiv. Es werden Beispiele für Kooperationen zwischen Schutzgebieten aus dem In- und Ausland vorgestellt und die Möglichkeiten zur Finanzierung aufgezeigt.
Anmeldungen bitte bis zum 21. Juni über die Homepage von Netzwerk Land: www.netzwerk-land.at.

 

Bildungskonferenz in Arnoldstein und 100 Jahr Feier der NaturparkSchule Arnoldstein

In Arnoldstein wurde die erste NaturparkSchule Österreichs ausgewiesen, daher bildet der Ort den idealen Hintergrund zur Tagung „Naturpark-Schule und Naturpädagogik“, die am 5. Juli beim Bauernhof Mikl in Hart stattfinden wird.
Am nächsten Tag, dem 6. Juli, wird das 100jährige Bestehen der Volksschule Arnoldstein mit einem Festprogramm gefeiert werden.

 

Bauernjause am Nationalfeiertag

Der Agrar.Projekt.Verein sucht auch heuer wieder Betriebe (Buschenschänken und Direktvermarkter), die am 26. Oktober, dem Nationalfeiertag, an der Aktion „Bauernjause – bewegen und genießen“ teilnehmen wollen. Für Naturparke besteht die Möglichkeit, Bewegungsveranstaltungen zu initiieren, die bei einem Bauernjausen-Anbieter ihren Ausklang finden.

Weitere Informationen:
Agrar.Projekt.Verein
DI Hanspeter Gratzl
Tel.: 01 / 332 1 338 – 11
E-Mail: hp.gratzl@agrarprojektverein.at
oder beim Verband der Naturparke
Österreichs (siehe Impressum).




 

Publikationen

Ein Streifzug durch die Österreichischen Naturparke – Die Broschüre 2011

Die Jahresbroschüre des Verbandes der Naturparke Österreichs stellt alle 47 Österreichischen Naturparke auf je einer Seite vor. Zu jedem Naturpark gibt es zusätzlich zu den Einrichtungen und Angeboten jeweils eine Radtour oder einen Wandertipp, sowie einen Überblick über die Anreise mit Öffentlichen Verkehrsmitteln.
Vervollständigt werden die Informationen durch eine Übersichtskarte mit der Lage der einzelnen Naturparke und einen Veranstaltungskalender.

Die Broschüre kann zu einem Unkostenbeitrag von € 2,50 beim VNÖ (siehe Impressum) oder über das OnlineBestellformular auf der Homepage des VNÖ bestellt werden:
http://www.naturparke.at/de/VNOe/Bestellformular.

 

Geographischer Jahresbericht aus Österreich

2010 erschien die Studie „Neue Modelle des Natur- und Kulturlandschaftsschutzes in den Österreichischen Naturparken“. An dem Bericht des Verbandes der Naturparke Österreichs waren über 40 Autor/- innen aus ganz Europa beteiligt. Die Studie steht auf der Homepage des Verbandes zum Download bereit.

Das Institut für Geographie und Regionalforschung der Universität Wien veröffentlichte die Studie außerdem in Buchform – in ihrem geographischen Jahresbericht.

Geographischer Jahresbericht aus Österreich, Band 66 und 67 (Doppelband), Natur- und Kulturlandschaftsschutz: Herausgeber: Institut für Geographie und Regionalforschung der Universität Wien, Schriftleitung: Norbert Weixlbaumer, Wien 2010, 416 Seiten, zahlreiche farbige Fotos und Grafiken, ISBN 978-3-900830-75-5.

Preis: € 45,-- (Vorzugspreis für Mitglieder geograph. Institute und Geographielehrer: € 30,--; Studierende: € 15,--)

Bestellung unter:
Tel.: 01 / 4277 48603
Fax: 01 / 4277 9531
E-Mail: geographie@univie.ac.at

 


 

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