Regionalentwicklung in Naturparken und Schutzgebieten
Tagung "Wer måchts´s, wer zåhlt´s, wås bringt´s?" Regionalentwicklung in Naturparken und Schutzgebieten
| Im Naturpark Südsteirisches Weinland fand sich der ideale Veranstaltungsort für die internationale Tagung "Wer måchts´s, wer zåhlt´s, wås bringt´s?" – Regionalentwicklung in Naturparken und Schutzgebieten. Landesrat Johann Seitinger und LAbg. Peter Tschernko begrüßten am 13. November 2003 im Bildungshaus Schloss Seggau die aus sechs Nationen stammenden 140 TeilnehmerInnen. Das umfangreiche zweitägige Tagungsprogramm – Referenten aus Österreich, Deutschland und der Schweiz, Exkursionen zu Weinbau- und Direktvermarktungsbetrieben der Region – widmete sich u.a. folgenden Fragen:
Eröffnung durch Landesrat Johann Seitinger
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![]() Tagungseröffnung durch LR Johann Seitinger ![]() LAbg. Peter Tschernko, Obm. Naturpark Südsteirisches Weinland ![]() Franz Handler, GF Verband der Naturparke Österreichs |
| ReferentIn: |
Referat zum Thema: |
| Dipl.-Ing. Marelli Asamer-Handler ÖAR-Regionalberatung GmbH, Graz |
Regionalentwicklung als Kulturlandschaftsschutz der besonderen Art – Naturparkprodukte aus Österreich |
| DI Thomas Böhm Regionalmanagement Burgenland |
Regionalwirtschaftliche Erfolge durch neue Angebote in den burgenländischen Naturparken |
| Dr. Wolfgang Müllebner Amt der NÖ Landesregierung, Abteilung Naturschutz |
Zusammenspiel – künstliche und natürliche Erlebniswelt am Beispiel des Naturparks Heidenreichstein |
| Ulrich Köster GF des Verbandes der Deutschen Naturparke |
Regionalentwicklung in deutschen Naturparken |
| Luis Pöltl GF Naturpark Pöllauer Tal |
Erfolgreiche Direktvermarktung im Naturpark Pöllauer Tal |
| Dieter Popp FUTOUR Umwelt-, Tourismus- und Regionalberatung GmbH & Co.KG, München |
Ein Naturpark als regionaler Wirtschaftsimpuls am Beispiel der Vermarktung von bäuerlichen Qualitätsprodukten |
| DI Gerhard Schlögl GF Naturpark Landseer Berge Burgenland |
Der Naturpark Landseer Berge als Impulsgeber einer Region |
| Dr. Dominik Siegrist Hochschule für Technik, Rapperswil |
Trends, Potenziale und Gästebedürfnisse des naturnahen Tourismus |
| Ao. Univ.-Prof. Dr. Norbert Weixlbaumer Universität Wien, Institut für Geographie und Regionalforschung |
Regionalentwicklung beginnt im Kopf. Der Naturpark Ötscher-Tormäuer als Modellregion nachhaltiger Entwicklung? |
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Begrüßung der TagungsteilnehmerInnen
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![]() 140 TeilnehmerInnen aus sechs Nationen |
![]() Mag. Luis Fidlschuster, Netzwerk-Servicestelle LEADER+ |
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ReferentInnen aus Wissenschaft und Forschung.... |
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![]() Dr. Wolfgang Müllebner, Amt der NÖ Landesregierung |
![]() Dr. Dominik Siegrist, Hochschule für Technik, Rapperswil |
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... und aus der Wirtschaft |
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![]() DI Gerhard Schlögl, GF Naturpark Landseer Berge Burgenland; Technologiezentrum Mittelburgenland |
![]() Ulrich Köster, GF des Verbandes der Deutschen Naturparke |
Pressekonferenz "Wer måchts´s, wer zåhlt´s, wås bringt´s?" Naturparke und Regionalentwicklung

v.l.n.r.: Franz Handler, GF Verband der Naturparke Österreichs, LAbg. Peter Tschernko,
Obm. Naturpark Südsteirisches Weinland, Landesrat Johann Seitinger, Hofrat Dr. Josef Puntigam,
Fachabteilungsleiter 13C Naturschutz.
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Der Tagung "Wer måchts´s, wer zåhlt´s, wås bringt´s?" ging das Projekt zur „Weiterentwicklung der Regionalentwicklungsfunktion in Naturparken“ voraus, dessen Ergebnisse von LR Johann Seitinger im Rahmen der Pressekonferenz am 13. November 2003 im Bildungshaus Schloss Seggau als neue Broschüre des VNÖ präsentiert wurde: "Wer måchts´s, wer zåhlt´s, wås bringt´s?" – Naturparke und Regionalentwicklung. |
![]() Präsentation der neuen Broschüre durch LR Johann Seitinger. |
| 5 Millionen BesucherInnen in den Naturparken ausgelöste Wertschöpfung wird von ExpertInnen auf über € 100 Millionen geschätzt. Damit wird der Naturparktourismus als ein wichtiges und zukunftsträchtiges Marktsegment im österreichischen Tourismus betrachtet: Der Gästeanteil des naturnahen Tourismus beträgt bis zu 30%. HR Dr. Puntigam hob die Wichtigkeit der im heurigen Sommer gegründeten Plattform zum Themenkreis „Naturpark und Tourismus“ hervor, die eine stärkere Kooperationen zwischen diesen beiden Bereichen zum Ziel hat. | |
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Aber auch im Bereich Landwirtschaft bieten sich zusätzliche Möglichkeiten, v.a. in der Direktvermarktung sowie durch die gemeinsame Vermarktung von Naturparkspezialitäten. In Zukunft soll eine österreichweite landwirtschaftliche Produktlinie aus Naturparken dazu beitragen, dass typische österreichische Kulturlandschaften geschützt und in ihrer Vielfalt erhalten bleiben
Hier verwies LAbg. Tschernko auf zwei Projekte im Naturpark Südsteirisches Weinland: das Projekt „Schafweide“, das zur Offenhaltung der Kulturlandschaft beitragen wird sowie auf das Projekt |
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| „Von der Wiese auf den Tisch“, das den Zusammenhang zwischen Produkt und Kulturlandschaft vermittelt. Zu den Aufgabenbereichen des Verbandes zählen Kooperationen mit Naturschutz-, Tourismus- und Landwirtschaftsverantwortlichen der Länder sowie diese untereinander zu fördern. So berichtete Franz Handler von der ersten Sitzung der Länderverantwortlichen zur Vereinheitlichung des Begriffes Naturpark, mit dem Ziel durch eine gemeinsame österreichweite Definition eine Qualitätssicherung der Naturparke zu erreichen und für die angestrebte Anerkennung der Naturparke durch die IUCN in Kategorie V den Grundstein zu legen.
"Wer måchts´s, wer zåhlt´s, wås bringt´s?" – Naturparke und Regionalentwicklung. |
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