Studie „Touristische Potenziale der Österreichischen Naturparke“
Rund 10 Mio. Übernachtungen und eine Wertschöpfung von 144 Mio. Euro sind die beachtliche Bilanz der Studie „Touristische Potenziale der Österreichischen Naturparke“. Diese Studie liefert zum ersten Mal akkreditierte Zahlen zur Wertschöpfung, die der Tourismus aus den Naturparken ziehen kann.
Neben diesen Fakten sind weitere inhaltliche Schwerpunkte der Studie zu nennen:
- Mit geschätzten 16 Mio. Gästen hat auch der Tagestourismus in den Österreichischen Naturparken einen relevanten Anteil am Tourismus.
- Die Naturparke besitzen erhebliche wirtschaftliche Potenziale für den ländlichen Raum, da nachhaltige Werte gefragt sind. Die wichtigsten Gästepräferenzen der Naturparke sind Ruhe und Erholung, intakte Natur, Entspannung und Erlebnis.
- Die größten Zielgruppen sind Familien mit Kindern und die Generation 50+.
- Eine wichtige Erfolgsbasis für den Naturparktourismus bildet auch eine breite Verankerung des Naturparks in der Bevölkerung, um die Zusammenarbeit im Sinne von „wir sind Naturpark“ zu intensivieren.
- Eine starke Positionierung der Österreichischen Naturparke in der österreichischen Tourismuslandschaft stellt eine Grundvoraussetzung für den zukünftigen Erfolg der Naturparke dar.
- Zusätzlich liefert die Studie Empfehlungen zur touristischen Weiterentwicklung der Österreichischen Naturparke.
Das Zusammenspiel von Tourismus und Naturschutz wird in den Naturparken großgeschrieben, was es den Gästen ermöglicht, Ruhe und Erholung in intakter Natur zu finden.“
Die Studie wurde 2008 vom Verband der Naturparke in Auftrag gegeben, gefördert vom Bundesministerium/Wirtschaft und der EU.
Durchgeführt wurde die Studie von Dr. Dominik Siegrist, Hochschule für Technik, Forschungsstelle Freizeit, Tourismus und Landschaft, Rapperswil/Schweiz in Zusammenarbeit mit dem Verband der Naturparke Österreichs und einer Arbeitsgruppe aus VertreterInnen der Österreichischen Naturparke und Tourismusvereine.
| Download: Studie Touristische Potenziale der Österr. Naturparke.pdf |













