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Steirische Naturparke - Leben blühen lassen

Ausgangsbasis:
Die sieben Naturparkregionen der Steiermark sind intakte, über Jahrhunderte gewachsene Kulturlandschaften, die das Ergebnis eines verantwortungsvollen Umganges mit den Schätzen der Natur zeigen. Ein nachhaltiger Entwicklungsprozess nützt diese regionsspezifischen Ressourcen und baut auf einem gleichrangigen Miteinander der vier Funktionssäulen „Schutz“, „Erholung“, „Bildung“ und „Regionalentwicklung“ auf. Mit dem vom Land Steiermark verliehenen Prädikat „Naturpark“ besitzen die Naturparkregionen ein schlüssiges Alleinstellungsmerkmal, welches durch das vorliegende Projekt in seiner Wirkung stark unterstützt werden soll.

Im Vergleich der Aufgaben und Ziele der steirischen Naturparke mit der Definition der WHO von „Gesundheit“ sind die Naturparke prädestiniert für die Entwicklung und Positionierung als gesunde Regionen. In diesen Regionen steht die Natur als Lebensquelle in ihrer gesamten Wahrnehmbarkeit und mit ihren heilenden Wirkstoffen und Kräften im Zusammenwirken mit dem Menschen im Zentrum. Damit erhalten die Naturparke erstmals ein Leitthema, das die Sinnhaftigkeit der Naturpark-Arbeit auch plakativ verständlich machen kann.

Ziele:

Die 7 steirischen Naturparkregionen positionieren sich zukünftig unter dem Leitthema „Blühende Gesundheit“. Basis ist eine wertvolle, intakte Kulturlandschaft mit ihren natürlichen Ressourcen und Wirkstoffen, in der die Menschen über Jahrhunderte altes Wissen und Kompetenz in der Nutzbarmachung und Vermittlung dieses Naturschatzes angereichert haben. Das Bewusstsein über die Kräfte der Natur und ihren gesundheitlichen Nutzen ist selbstverständlicher Bestandteil im Leben der einheimischen Bevölkerung und Gäste und wird durch Fachleute vor Ort (Ärzte, Apotheker, Wissenschafter, Therapeuten; Naturschutz- und Regionalentwicklungs-Fachleute, Pädagogen …) kompetent unterstützt.

Die sieben steirischen Naturparke bauen bei diesem Projekt auf ihre regionalen und individuellen Themenschwerpunkte (Wasser, Wald, Geologie, Kräuter, Alm, Zeit, Slow Food, Wein…) auf!

Konkrete Maßnahmen in den Naturparken:

Erhebung der „gesunden Ressourcen“ und Katalogerstellung; Interdisziplinäre Expertenklausuren/Themenplattformen mit Regionalentwicklern, Ärzten, Wissenschaftern, Naturvermittlern, Therapeuten, Vertretern der Landwirtschaft; Entwicklung von Naturpark-Partnerbetrieben (Qualifizierungsmaßnahmen); Organisation einer steirischen Naturvermittlungs-Plattform; Weiterentwicklung Naturparkbrunch in Graz; Einführung von Naturparkschulen; Erstellung eines gesamtsteirischen „gesunden“ Naturparkprogramms für österreichische Schulen; Medienarbeit zur „Blühende Gesundheit in steirischen Naturparkregionen; Einrichtung eines steirischen Naturpark-Projektmanagement;

Gesamtprojektkosten:
€ 770.000,-

Projektlaufzeit: 2008 – 2012

„Blühende Gesundheit“ in den steirischen Naturparken
Mag. Eva Habermann
Steirische Naturparke: Leben blühen lassen



Die Arbeit der Steirischen Naturparke und das EU-LEADER-Projekt „Blühende Gesundheit“ werden unterstützt durch:



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