Foto-Naturpark-Geras-bearbe.jpg/medien/Kinder-mit-Ziegennachwuchs.jpg/medien/Natascha-mit-Esel.jpg/medien/s_9920a.jpg
motto_geras.png

Einrichtungen

Wandern im Naturpark Geras :

1. Eingang

Der Eingangsbereich zeigt sich in einem neuen Kleid. Von der Straße weg gut beschildert versteckt sich unser Parkplatz hinter wuchernder Natur. Schon beim Aussteigen aus dem Auto begrüßt Sie unser Esel Balduin vom Streichelzoo. Eine großzügige Sandkiste und ein Spielplatz laden unsere kleinen Gäste zum Toben nach der Autofahrt ein.
Das Hubertushaus beherbergt eine gute Gastronomie und einen Shop. Gleich beim Betreten vom Naturpark befinden Sie sich am Streichelzoo: Kaninchen, Hasen, Schafe, Ziegen und Esel Balduin erwarten Sie schon.
Entlang des Weges zur Hubertuskapelle sehen Sie unser Luchspärchen Cäser und Cleopatra.

2 Hubertuskapelle

Einige der Wege, die den Naturpark durchziehen, wurden mit Alleen bepflanzt. Vom Eingang des Naturparks führt eine Vogelbeerenallee zur Hubertuskapelle, die von neun Bergulmen umringt wird. Im erwachsenen Zustand bilden diese eine gemeinsame Krone und werden den Kapellenplatz als Ort der Besinnung wie eine Kuppel überdachen.
Von dort aus können Sie von einer Winterlindenallee zu den Gehegen der Mufflons, Damhirsche und Sikahirsche, von einer Eschenallee zum Wildschweingatter, von einer Hainbuchenallee zum Jägersteig, oder von einer Stieleichenallee auf dem Hauptweg nach Norden wandern.

3. Birkenwald

Folgt man der Lindenallee nach Süden, wird auf halbem Weg ein birkenreicher Waldbestand erreicht. Dieser Teil des Waldes ist ein besonders bedeutender Fledermauslebensraum.

4. Südliche Gehege
Inmitten hoher Stieleichen liegen auf einer steilen Südböschung die Gehege von Mufflon, Damwild und Sikawild. Die Gatter werden von oben eingesehen, so dass Sie während der Wanderung fast die gesamten Gehege einsehen. Die westlichen Gehege können von hier auf zwei Arten erreicht werden: geübte Geher wandern auf dem schmalen ,,Jägersteig" oberhalb des Baches. Auf bequeme Weise geht es zurück über die ,,Lindenallee“, anschließend durch die ,,Eschenallee".

5. Westliche Gehege

Rotwild und Wildschweine können vom Aussichtsturm gut beobachtet werden. Der stattliche Hirsch ,,Hubert" lässt sich gerne auch in der Nähe des Zaunes sehen.
Das Dickicht im Wildschweingatter ist ein wichtiger Bestandteil einer artgerechten Wildtierhaltung und sorgt zugleich mit den reichen Beerenbeständen für abwechslungsreiche Nahrung. Entlang des Gatters wurden Vogelbeerbäume und Stieleichen gepflanzt, die einst mit ihrem Fruchtreichtum zur Ernährung der Tiere beitragen werden. Wie sagt schon das Sprichwort: ,,Auf den Eichen wachsen die besten Schinken!"

6. Fledermauslehrpfad mit ,,Summstein"

An der ,,Eichenallee" wurde ein Naturlehrpfad errichtet. Hier erfahren Sie wichtiges über die hochgradig gefährdete Tiergruppe der Fledermäuse. Gerade der Naturpark Geras stellt einen besonders wertvollen Lebensraum für diese so unauffälligen nächtlichen Flieger dar.
Als Anreiz zum Ausprobieren ist in diesen Lehrpfad ein ,,Summstein" integriert. Hier können Groß und Klein die Wirkung des Echos, das auch für die Fledermäuse so bedeutend ist, kennen lernen.

7.  "Schleichwege"
Am nördlichen Waldrand - in der oberen Tannleiten - gibt es ein einzigartiges Wegesystem . Einfach einmal auspropieren! Dabei kann auf vielfältige Weise zwischen mehreren Mulden hin und her gelaufen werden. Die Verbindung zum Teich bildet eine beidseitige Vogelkirschenallee.

8. Sitzplatz am Teich

Eine Übersichtstafel zeigt das ,,Leben im Teich": die Vielfalt der kleinen und großen Tiere und Pflanzen, die in und an den waldviertler Teichen leben.
Der Sitzplatz bietet einen weiten Blick über den Langen Teich. Beobachten Sie hier unsere Auerochsen. Während des ganzen Jahres kann man dem kleinen Nachwuchs zuschauen.
Als ,,kulinarische Schattenspender" wurden alte Obstsorten gepflanzt. ,,Schweizer Orangenapfel", ,,Weißer Klar" und ,,Wangenheims Frühzwetschke" können im Hochsommer verkostet werden.

9. Vogelbeobachtungsplattform

Haubentaucher, Reiherente und Drosselrohrsänger sind hier nur eine kleine Auswahl  der Vogelarten,  die am  Langen  Teich  leben.  Eine Übersichtstafel auf der Beobachtungsplattform hilft, die Vögel des Teiches kennenzulernen. Auf dem weiteren Weg Richtung Labyrinth stehen zwei Birnbäume: Diels Butterbirne und Gellerts Butterbirne.

10. Labyrinth

Das große Labyrinth lädt zum Erforschen ein. Die Fläche, auf der es errichtet wurde, zeigt die Zielsetzung des Naturparks, Artenschutz und Erholung zu vereinen: die Entwicklung eines Grabensystems mit Hecke, Tümpeln und Feuchtwiese ist auf die Lebensraumansprüche von Rotbauchunke und Laubfrosch ausgerichtet, deren Bestände durch diese ,,Schlüssellebensräume" gestärkt werden sollen. Der Sitzplatz wurde unter einer Esche am mittleren Tümpel angelegt

11. Feldweg mit alten Obstsorten
Die Wegkreuzung prägen Einzelbäume folgender Obstsorten:
Baumanns Renette, Große Schwarze Knorpelkirsche    und    Elbetaler Zwetschke, den Feldweg entlang stehen Roter Jungfernapfel, Gravensteiner, Roter Berlepsch, Kanada Renette, Roter Boskoop und Goldparmäne.
Sie alle sind wertvolle Tafelobstsorten, die auch in den Gärten wieder vermehrte   Verwendung   finden sollten.

12. Aussichtsplatz im Großgehege

In einem ausgedehnten, vielfältig in sich gegliederten Großgehege leben unsere Auerochsen. Die Tiere können den Großteil des Teichufers nutzen. Durch den Aussichtsplatz inmitten des Geheges können Sie ungestört unsere größten Tiere im Naturpark beobachten. So kann der Eindruck der waldviertler Landschaft der Frühzeit, die noch in hohem Maß durch diese großen Weidetierherden geprägt war, vermittelt werden.
In Ergänzung dazu zeigt die Übersichtstafel die alte Kulturlandschaft dieser Zeit vor etwa 30000 Jahren, als die Menschen und Auerochsen diese Landschaft bereits gemeinsam bewohnten. Die Steinsetzungen leiten zum Aussichtsplatz hinauf und wurden in Bitteschem Gneis aus Pernegg, das mit etwa 800 Mio. Jahren eines der ältesten österreichischen Gesteine ist, durchgeführt. Gegenüber vom Sitzplatz können Steinböcke beobachtet werden.

13. Biotopverbundsystem

Die Feldlandschaft im Naturpark wurde durch ein Biotopverbundsystem gestaltet. Ergänzend zur Hecke beim Labyrinth und den Obstbäumen wurden weitere Gräben und eine breite Hecke zur östlichen Begrenzung des Naturparks angelegt. Über 1500 Laubbäume und Sträucher wurden für die Alleen und Hecken ausgepflanzt, die künftig den Naturpark Geras prägen werden!

 

Die Tiere des Naturparks Geras
In artgerechten Freigehegen beherbergt der Naturpark Geras zahlreiche Tierarten, die sich in zwei Gruppen einteilen lassen:

Tiere, die vom Menschen schon seit langer Zeit als Haus- bzw. Nutztiere gehalten werden und zum Teil bedauerlicherweise bereits zu ,,Raritäten" wurden, da sie durch die moderne intensive Tierhaltung verdrängt wurden:

  • Vierhorn- oder Jakobschaf
  • Kamerunschaf
  • Westafrikanische Zwergziege

In den großen Freianlagen für Wildtiere wird der Schwerpunkt auf die Arten Mitteleuropas gelegt. Hier wird mit Auerochse, Tarpan, Hirschen und  Wildschwein  die  Vielfalt  der  heimischen  Großsäugetiere eindrucksvoll vorgestellt. Sie bilden zugleich die Stammformen unserer wichtigsten Haustierrassen. Eine Ausnahme bildet der ostasiatische Sikahirsch, der bereits seit Jahrzehnten im Naturpark gehalten wird.

  • Wildschwein
  • Mufflon
  • Steinbock
  • Auerochse
  • Tarpan
  • Rothirsch
  • Europäischer Damhirsch
  • Sikahirsch

Neben all diesen, in Gehegen untergebrachten Tieren, können Sie natürlich mit etwas Geduld auch viele andere im Naturpark lebende Wildtiere beobachten, die hier Lebensraum finden. Einige dieser Arten wurden bereits im Kapitel ,,Artenschutz im Naturpark Geras" besprochen.

 

 
Kultur
Stift Geras
Um die Mitte des 12. Jahrhunderts (offiziell wird 1153 angenommen) gründete Graf Ulrich von Pernegg ein Doppelkloster, das er dem jungen Prämonstratenserorden, erst 1120 in Pre'Montre' gegründet, übergab. Die Chorherren ließen sich in Geras nieder, die Chorfrauen in Pemegg. Das nördlichste Kloster Österreichs, nie aufgelöst, teilte das harte Schicksal der Stifte im Nordwald“. Eine Katastrophe besonderer Art bedeutete die Verwüstung und Brandstiftung durch die Mansfeldschen Truppen 1620, der fast die gesamte Anlage zum Opfer fiel. Erhalten blieb wunderbarerweise die spätgotische Muttergottesstatue, seither als Gnadenbild hoch verehrt.

Stifts- und Pfarrkirche Mariä Geburt

Sehr schmale, von einem hohen Giebelteil bekrönte Westwand; der angebaute Turm nimmt in seiner Geschoßeinteilung keinen Bezug auf die Fassade. Manieristisches Portal mit den Statuen der Ordensgründer St. Augustin und St. Norbert. Im Kern romanische Basilika mit gotischem Chor; frühbarocker Umbau im 17. Jahr-hundert. Durch Überbauung der Seitenschiffe fehlt die direkte Lichtzufuhr, daher dunklere Raumwirkung. Den aufmerksamen Besucher fesselt sofort die ungewöhnliche Gestaltung der Wände: Die an und für sich kleinen Fenster des Hochschiffs, betont durch eine aufwendige, architektonische Umrahmung, überraschen im Inneren der Kirche. Man könnte meinen, vor der Fassade eines Palazzos zu stehen. Dazwischen Apostelbilder in hochovalen Rahmen, Stuckmarmor und Vergoldung vollenden den festlichen Eindruck. An der Decke in heiterer Himmelsatmosphäre Themen aus dem Marienleben und aus der Lauretanischen Litanei von dem Troger-Schüler Franz Zoller. In den Licht durchfluteten Chor der tempelartige Hochaltar als Schrein für das Gnadenbild (um 1500), die viel verehrte Gottesmutter, die als einziges Ausstattungsstück den Schwedensturm von 1620 überstand. Gute Seitenaltäre zum Teil mit Bildern von Altomonte (St. Augustin, St. Norbert) und Maulpertsch (St. Johann Baptist). Auf der elegant vorschwingenden Empore die prachtvolle Kanzel mit zahlreichen vergoldeten Figuren (1731). Erwähnenswert noch das Chorgestühl, in dem der von zwei mächtigen, aufrecht stehenden Adlern ausgezeichnete Abtstuhl auffällt. Sakristei: hübscher Stuck mit figuralen Szenen, intarsiertes Schrankwerk.

Prämonstratenserstift
Kräftige Mauern mit starken, runden Türmen erinnern an die ehemalige Wehrfunktion. Herzstück der heutigen Anlage ist der nach dem Brand von 1730 von Josef Munggenast ausgeführte Barockbau. Schon die großzügig gestaltete Fassade des Mittelrisalits mit dem schönen, durch die Statuen Schletterers (Glaube, Hoffnung und Liebe) geschmückten Portal verrät den großen Meister. Ein festliches Treppenhaus leitet zum Marmorsaal, dem herrlichen Prunkraum des Stiftes (u.a. für Konzerte und ähnliche Veranstaltungen genützt). Der eintretende Besucher wird gefangengenommen von dem riesigen Fresko Paul Trogers: Das Thema der wunderbaren Brotvermehrung bot Gelegenheit, in einer idyllisch-heiteren Landschaft Gruppen von locker hingelagerten Menschen darzustellen. Auch die beiden Troger-Gemälde über den Kaminen nehmen Bezug auf die ursprüngliche Funktion des Saales (Sommerrefektorium):Hochzeit zu Kana und Gastmahl des Pharisäers. Anschließend Bischofszimmer mit barockem Dekor. Marienhof: Garten mit figuralem Schmuck. Meierhof mit Torturm (1668), Schüttkasten (Getreidespeicher) von 1670. Seit 1980 modernes Hotel und Stiftsrestaurant.
 
Weiters bietet der Naturpark
  • Kinderspielplätze
  • Teilweise Kinderwagentauglich und Rollstuhlgerecht
  • Streichelzoo
Suchfeld

50 Jahre Naturparke

Veranstaltungskalender
Veranstaltungskalenderalle Termine anzeigen »
Fotowettbewerb 2012


Naturpark Spezialitäten
Übersichtskarte
Übersichtskarte Naturparke
Neuigkeiten
31. Dez. 2012 VNÖ
Fotowettbewerb 2012 - Spiel, Spaß und Erlebnisse
fotowettbew_prev.jpg
mehr
30. Mai 2012 VNÖ
Tagung “Naturparke - die nächsten 50 Jahre“
50jahre_kl.gif
mehr
11. Mai 2012 Stmk
Grünzeug von der Wiese: Bericht, Pflanzen und Rezepte
gruenzeug_kl.jpg
mehr
Aktuelle Termine
Mai 2012
Seebenstein
Waldjugendspiele mehr
Mai 2012 Stmk
Pöllauer Tal
Eröffnung Natur Kraftparkmehr