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Verein Naturpark Blockheide Eibenstein-Gmünd
Schremser Str. 6, 3950 Gmünd
Tel.: 02852 / 525 06
Fax: 02852 / 525 06 - 500

blockheide@gmuend.at
www.blockheide.at

Projekte

Die 4 Themenwege im Naturpark Blockheide



GRANIT-TOUR (Weglänge 2,9 km)
Wie entstehen "Restlinge"? Was unterscheidet Granit von Gneis? Was sind „Punzetten"? - Auf der GRANITnaTOUR lernen Sie die wichtigsten Gesteine des Waldviertels und ihre Entstehungsgeschichte kennen. Die GRANITkulTOUR gibt Einblick in die lange Geschichte der Steinverarbeitung im Waldviertel und zeigt die vielfältige Verwendung von Granit und Gneis.

MYTHOlogieTOUR (Weglänge 3,5 km)
Spazieren Sie vorbei an sagenumwobenen Steingebilden und lernen Sie eine zauberhafte Landschaft kennen. In der Stille des Waldes können Sie mystische Orte entdecken und die Märchengrotte lädt zu einem Besuch.

LANDSCHAFTSkulTOUR (Weglänge 2,8 km)
Genießen Sie die Nähe zur Natur und staunen Sie über die Vielfalt einer typischen „Waldviertler Kulturlandschaft". Beim Wandern auf Wald- und Wiesenwegen und im Braunautal erfahren Sie, was diese abwechslungsreiche Landschaft prägt.

MARIENKÄFERWEG (Weglänge 5,6 km)
Die Restbiotop-Wanderung ist eine Umweltschutzeinrichtung in unserem Naturpark. Hier kann die Harmonie einer alten bäuerlichen Kulturlandschaft erlebt werden. Bühel, Hecke, Feldrain und Feuchtbiotope sind hier in einem ursprünglichen Biotopverbundsystem vorhanden und seit September 1989 auch beschrieben.


Landentwicklungsprojekt


Mit Ende Oktober 2002 hat Projektleiter Axel SCHMIDT seinen Projektbericht an den Verein BLOCKHEIDE und die entsprechend Förderstelle des Landes NÖ abgegeben. Seine fundierte Arbeit hat in der BLOCKHEIDE bereits sichtbare Früchte getragen wir danken ihm, den Grundbesitzern und den Landwirten, dass derzeit über 50 ha (um ca. 1/3 mehr Flächen) wiederbewirtschaftet werden als zuvor (Okt. 2000!). Mit seiner Arbeit hat er auch den weiteren Fahrplan für die Naturschutzarbeit in der BLOCKHEIDE vorgelegt. Es bleibt zu hoffen, dass diese Arbeit weitergeführt wird und dadurch die Attraktivität des Naturparks mit seinem offenen Heidecharakter bald wieder vermehrt gegeben ist.Ausgangssituation: Durch den Rückgang der landwirtschaftlichen Nutzung in den letzten Jahren hat sich das Erscheinungsbild der Blockheide dramatisch verändert. Zur Zeit (Okt.2000) werden nur etwa 36% des 105 ha großen Naturparks/Naturschutzgebiets bewirtschaftet. Eine rasche Verbrachung, Verbuschung und Verwaldung aus der Nutzung genommener Flächen ist die Folge, wodurch der offene, heideartige Landschaftscharakter verloren geht. Gerade jene Landschaftselemente mit hohem Naturschutzwert (z.B. Trockenrasen, Heidereste, Äcker) derentwegen das Schutzgebiet verordnet wurde, verschwinden unwiederbringlich unter Birken und Pappeln.

Aufgrund dieser Problematik wurde im Jahr 2001 von Axel Schmidt ein Projekt zur Landschaftlichen Entwicklung gestartet. Dieses zwei Jahre laufende Projekt wird über das Österreichische Programm für die Entwicklung des Ländlichen Raumes im wesentlichen vom Land NÖ und der EU gefördert.

Ziel dieses Projekts ist es, die massive Verbrachung, Verbuschung und Verwaldung durch die Aufgabe der landwirtschaftlichen Nutzung zu stoppen und diese Flächen nach naturschutzfachlichen Vorgaben und in Anlehnung an das 1993 erstellte Landschaftspflege- und entwicklungskonzept wieder zu bewirtschaften bzw. zu pflegen. Die Voraussetzung dazu ist die Organisation und Schaffung der dazu nötigen Strukturen sowie die Erstellung, Umsetzung und Betreuung eines Pflege/Bewirtschaftungsplanes.

Dies kann nur durch einen langfristigen Zugriff auf einen Großteil der Flächen im Naturpark seitens des Vereins "Naturpark Blockheide Eibenstein-Gmünd" erreicht werden. Der Verein plant die Pachtung bzw. den Kauf von Flächen mit eigenen Mittel. Durch die anschließende Nutzungsvergabe an interessierte Landwirte (vorhanden) werden diese Flächen, durch den Vertragsnaturschutz (ÖPUL) gesteuert und gestützt, nach naturschutzfachlichen Vorgaben bewirtschaftet bzw. gepflegt. Die begleitende Betreuung sichert eine optimale Umsetzung und unterstützt derzeit noch wirtschaftenden Landwirte (z.B. Förderoptimierung).

Bei Fragen über das Projekt kontaktieren Sie bitte den Autor
Mag. AXEL SCHMIDT
Kleedorf 46
3943 Schrems
Tel.: ++43664/6575935
Tel.: ++432853/76479
e-mail: axelwavie@yahoo.de


Touristische Freizeitentwicklung


Neugestaltung des Naturparkinfozentrums rund um den Aussichtsturm durch Erweiterung und Neukonzeption der bestehenden Einrichtungen sowie die bauliche Erschließung des ehemaligen Wasserreservoirs unter dem Aussichtsturm können rund 200 m2 interessante Fläche für Information, Ausstellung und kaufmännische Nutzung (Gastronomie, Shop, Merchandising) erschlossen werden. Besonders die bisher ungenutzten unterirdischen Räume des Wasserreservoirs bieten beste Voraussetzungen für interessante bauliche Lösungen.

Im Zuge dieser Arbeiten ist auch der baufällige Aussichtsturm neu zu konzipieren und baulich zu integrieren. In wirtschaftlich organisatorischer Hinsicht bringt diese Umgestaltung die Möglichkeit in Zeiten geringer Besucherfrequenz sämtliche Funktionen durch eine Person abzudecken und je nach Frequenz personell beliebig auf stocken zu können.

Für das bestehende Naturparkhaus ist eine Umnutzung vorgesehen, sodass durch Auflassen der Gastronomie andere Einrichtungen beherbergen kann, wie Vorführraum diverser Medien, Vortragsraum für Gruppeninformation oder Gruppenaktivitäten (Schulklassen u.ä. Büro für Naturparkorganisator, Naturparkführer oder zeitweise wissenschaftliche Projektbetreuer).
Projektkoordinator: Thomas Breit, breit-eventmanagement

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