Einrichtungen
Das Informationszentrum:
Im Herzen der Blockheide, am Fuße des Aussichtsturmes, gibt Auskunft über die Entstehung der Blockheide vor 300 Millionen Jahren. Graphische Darstellungen zeigen die Entstehung der Entspannungsfugen und die Wollsackverwitterung sowie schöne Granit-Exponate in Vitrinen. Fotos zeigen das Spalten des Granits. Da in unserem Raum in früherer Zeit die Weberei als Hausindustrie sehr verbreitet war, ist auch diesem Erwerbszweig ein gebührender Platz eingeräumt.
Das geologische Freilichtzentrum:
.. ist ein wesentlicher Bestandteil der Blockheide Eibenstein. Es sind hier die verschiedenen Gesteinsarten, die in Niederösterreich nördlich der Donau vorkommen, zu sehen. Die große Sonnenuhr, ausgearbeitet von Bildhauer C. Hermann, Steinmetzmeister Rabl und der Steinmetzschule in Schrems, aufgestellt am 15. Meridian östl. von Greenwich (MEZ) zeigt uns die Zeit und die Nord-Süd-Richtung an.
Naturdenkmäler
Im und um den Naturpark Blockheide existieren eine Reihe von Naturdenkmälern. Schon 1927 wurde der Christophorusstein, 1930 der Malerwinkel, der Pilzstein, Teufelsbettstatt, Wackelstein und der Fuchsstein, 1941 der Teufelsbrotlaibstein und Schulerstein und 1942 der Koglstein unter Schutz gestellt.
Spazier-, Wander und Radwege
Das Waldviertel ist ein Paradies für Wanderer und Radwanderer. Der Spaziergänger hat die Wahl zwischen dem Teichkettenweg und den Rundwanderwegen im Naturpark Blockheide. Die Wege sind gut beschildert und markiert. Erwähnt sei, daß der ARBÖ 1984 drei Radwanderwege, die in die Umgebung Gmünds führen, ausgeschildert hat.
Waldviertler Schmalspurbahn
Die Waldviertler Schmalspurbahn (43,1 km, 760 mm Spur-weite, Eröffnung 1902) nimmt ihren Ausgangspunkt in der Grenzstadt Gmünd. Die Strecke nach Süden führt über den sogenannten "Waldviertler Semmering" und erreicht über den höchstgelegenen Punkt von 806 m die Stadtgemeinde Groß Gerungs. Auf Anfrage kann Sie Ihre Dampfbummelfahrt auch Richtung Norden über Altnagelberg bis nach Heidenreichstein führen.
Freizeitzentrum Assangteich
Badespaß und Erholung bietet das im Jahre 1979 errichtete Freizeitzentrum beim Assangteich . Das Freizeitzentrum wurde im Jahre 1987 mit einem Campingplatz ausgestaltet.
3950 Gmünd
Albrechtser Straße 10
Tel. 02852 / 51552 oder 52506-18.
Museen
Glasmuseum
Das Glasmuseum umfaßt die Entstehungsgeschichte der Glashütten im niederösterreichisch-böhmischen Raum, zeigt Handwerksgeräte der Glasmacher und formschönes, kunstvoll bearbeitetes Glas vom 17, Jahrhundert bis in die Gegenwart. Auch einige absolute Raritäten des Gutenbrunner Glasmachers Johann Josef Mildner - Zwischenwandmedaillongläser sind zu sehen, sowie Einzelanfertigungen aus der Biedermeierzeit. Daneben findet man ebenso Kuriositäten wie zum Beispiel Butterrührglas, Bauernbarometer und Fliegenfalle. Der Erzeugung und Veredelung von Gläsern durch verschiedene Firmen sind eigene Vitrinen gewidmet.
Steinmuseum
Im Steinmuseum wird neben vielen Objekten, die bis zur Jungsteinzeit zurückreichen, die Steinmetzzunft der Gmünder bis in die Neuzeit dokumentiert. Unter dem Leitgedanken "Steine sprechen" bekommt man einen Überblick über die Steingewinnung und Steinbearbeitung von einst bis heute. Originale Steinmetzzeichen und Bilder der Steinmetzheiligen, Zunfttruhe Zunftkrug, eine besonders große Zunftfahne und Werkzeuge geben Einblick in das Leben der Steinmetze. Dem Grabstein aus der Gmünder Stadtpfarrkirche und einem monströsen Weihwasserbecken aus der Stiftskirche Zwettl gegenübergestellt sind Steinkugeln für kriegerische Zwecke.
Stadtmuseum
Das Stadtmuseum, untergebracht im Alten Rathaus (Stadtplatz 26), dokumentiert die Besiedlung des nordwestlichen Waldviertels und die Geschichte der Stadt, vor allem das Zunftwesen. Eine Abteilung ist der Entstehung des Stadtteiles Gmünd-Neustadt (Barackenlager) gewidmet. (Zu besichtigen nur an Sonn- und Feiertagen von 9 bis 12 Uhr.)
Weiters bietet der Naturpark:
- Kinderwagen / Rollstuhlgeeignete Strecken
- Drachensteigen möglich
- Kinderspielplätze
- Grillstation beim Aussichtsturm
















